8 gewöhnliche Lebensmittel, die das Risiko schwerer Erkrankungen erhöhen können. Streichen Sie sie so schnell wie möglich aus Ihrem Speiseplan

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Jan , 05. 01. 2026

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Ernährung spielt eine Schlüsselrolle bei der Vorbeugung schwerer Krankheiten. Laut Experten ist ungesunde Ernährung zusammen mit einem inaktiven Lebensstil einer der Hauptfaktoren, die zur Entstehung von Krebs beitragen. Zwar haben Genetik, Rauchen, verschmutzte Umwelt oder Stress ihren Anteil, doch genau das, was wir täglich essen, kann unsere Gesundheit mehr beeinflussen, als wir denken.

Es gibt Lebensmittel, die von unserem Teller verschwinden sollten, wenn wir unsere Gesundheit erhalten und das Krebsrisiko senken wollen. Hier ist ein Überblick über acht der häufigsten Übeltäter, auf die Experten seit langem hinweisen.

1. Raffinierter Zucker und Lebensmittel mit hohem Zuckergehalt

Zucker ist ein beliebter Feind der Gesundheit. Studien zeigen, dass Lebensmittel mit hohem Gehalt an raffiniertem Zucker und Fruktosesirup den Insulinspiegel erhöhen und das Wachstum von Krebszellen fördern, die Zucker buchstäblich „lieben“. Forschungen verbinden zudem übermäßigen Zuckerkonsum mit der Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs, einer der gefährlichsten Formen.

Um das Risiko zu verringern, meiden Sie süße Limonaden, Kekse oder Desserts und bevorzugen Sie natürliche Süßstoffe wie Stevia oder Melasse.

2. Verarbeitete Fleischprodukte

Schinken, Würste, Pasteten oder Salami enthalten Konservierungsstoffe, insbesondere Nitrite und Nitrate, die laut Fachstudien an der Entstehung von Darm- und Rektumkrebs beteiligt sind. Häufiger Konsum dieser Produkte kann auch die Prostata negativ beeinflussen.

Wählen Sie lieber frisches Fleisch ohne chemische Zusatzstoffe, idealerweise aus Freilandhaltung oder Bio-Betrieben.

3. Geräucherte und eingemachte Lebensmittel

Auch wenn sie sehr gut schmecken können, kann regelmäßiger Verzehr geräucherter und eingemachter Lebensmittel gefährlich sein. Das Räuchern von Lebensmitteln führt zur Bildung toxischer Substanzen, und Nitrate in eingelegten Produkten werden zu krebserregenden Nitriten umgewandelt.

Besonders problematisch sind gekaufte eingelegte Produkte mit zugesetzten Konservierungsstoffen. Wenn Sie das Einmachen lieben, bereiten Sie lieber hausgemachte Varianten mit minimaler Chemie zu.

4. Weißes Mehl

Viele Lebensmittel enthalten heutzutage weißes Mehl, dem die meisten Nährstoffe entzogen wurden. Lebensmittel mit hohem glykämischen Index können das Risiko für Brustkrebs erhöhen, insbesondere bei Frauen.

Vollkornprodukte, Mandelmehl, Gerste oder Quinoa sind gesündere Alternativen, die den Körper weniger belasten und mehr Ballaststoffe sowie Nährstoffe liefern.

5. Hydrierte (gehärtete) Öle

Gehärtete Fette sind ein häufiger Bestandteil vieler industriell hergestellter Lebensmittel. Sie enthalten Transfette und ungesunde Omega-6-Fettsäuren, die entzündliche Prozesse im Körper auslösen und zur Entwicklung von Haut-, Brust- oder Prostatakrebs beitragen.

Ersetzen Sie sie durch hochwertige Fette – Kokos-, Oliven- oder Leinöl, die eine wohltuende Wirkung auf den Organismus haben.

6. Mikrowellen-Popcorn

Dieser beliebte Snack birgt gleich mehrere Risiken. Die Verpackungen von Popcorn enthalten oft Chemikalien wie PFOA, die sich beim Erhitzen freisetzen und zur Entstehung von Nieren-, Leber- und Blasenkrebs führen können. Außerdem werden dem Popcorn Aromen zugesetzt, die die Lunge schädigen können.

Wenn Sie Popcorn genießen möchten, bereiten Sie es klassisch in der Pfanne oder in einem speziellen Topf zu – ohne Chemie.

7. Fische aus der Aquakultur

Auf den ersten Blick gesund, in Wirklichkeit jedoch oft kontaminiert. Gezüchtete Fische, wie zum Beispiel Lachs oder Tilapia, werden häufig mit billigen Futtermischungen gefüttert und enthalten oft hohe Mengen an Dioxinen, Quecksilber und anderen Schadstoffen.

Gönnen Sie sich lieber wild gefangene Fische, die aus sauberen Gebieten stammen. Sie sind nicht nur schmackhafter, sondern vor allem sicherer für Ihre Gesundheit.

8. Kartoffelchips

Knusprig und süchtig machend, aber voller gefährlicher Stoffe. Bei der Herstellung von Chips entsteht bei hohen Temperaturen Acrylamid, das mit Eierstock-, Brust- und Verdauungstraktkrebs in Verbindung gebracht wird. Außerdem enthalten sie übermäßige Mengen an Salz und ungesunden Fetten.

Wenn Sie auf Chips nicht verzichten möchten, probieren Sie eine hausgemachte Variante – schneiden Sie die Kartoffeln in Scheiben, weichen Sie sie kurz in Salzwasser ein und backen Sie sie im Ofen. Dadurch reduzieren Sie die Bildung karzinogener Stoffe deutlich.

Was sollte man bei der Krebsprävention nicht essen?

Wenn Sie das Risiko einer Krebsentstehung verringern möchten, achten Sie nicht nur darauf, was Sie essen, sondern auch wie oft Sie bestimmte Lebensmittel konsumieren. Raffinierter Zucker, verarbeitete Fleischprodukte, weißes Mehl oder gehärtete Fette sind Teil der modernen Ernährung, aber ihr langfristiger Verzehr kann der Gesundheit schaden.

Gänzlich vorbeugen lässt sich Krebs zwar nicht, aber durch eine richtige Ernährung können Sie das Risiko seines Auftretens deutlich senken. Ein gesünderer Körper beginnt auf dem Teller.