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Gelenkschmerzen können den Alltag erheblich erschweren. Es ist schwer, körperliche Arbeiten auszuführen oder die täglichen Aktivitäten zu genießen, wenn einen rheumatische Beschwerden quälen. Bei manchen Menschen treten die Schmerzen erst nach einer ganztägigen Belastung auf und klingen nach Ruhe von selbst ab, bei anderen hingegen halten sie langfristig an.
Was aber tun, wenn die Schmerzen nicht nachlassen und die klassische Behandlung nicht ausreichend Linderung bringt oder mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden ist? Eine Lösung kann ein einfaches Hausbad mit Apfelessig sein, das schon unsere Großmütter angewandt haben.
Was ist Rheuma und warum entsteht es
Rheuma, fachlich als Arthritis bezeichnet, ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke. Es gibt viele Arten der Arthritis, die verschiedene Körperteile betreffen können – von der Halswirbelsäule über Schultern und Hände bis zu Knien und Fußgelenken.
Viele Menschen mit rheumatischen Schmerzen sind sich einig, dass die moderne Medizin allein oft nicht ausreicht. Eine große Rolle spielen auch Lebensstil, Ernährung und regelmäßige Pflege der Gelenke.
Wenn es Ihnen trotz Bemühungen nicht gelingt, die Schmerzen zu lindern, kann ein Bad mit Apfelessig eine der natürlichen Methoden sein, um Erleichterung zu schaffen.
Wie Sie ein Bad gegen Gelenkschmerzen zubereiten
Die Zubereitung dieses Bades ist sehr einfach und kann von jedem zu Hause durchgeführt werden.
Sie benötigen:
- ca. 1,2 Liter warmes Wasser
- 2 dl Apfelessig
Vorgehensweise:
Mischen Sie das warme Wasser mit dem Apfelessig und rühren Sie gut um. Tauchen Sie die Hände oder Füße in die vorbereitete Lösung und lassen Sie sie für 10–15 Minuten entspannen.
Diese Methode wirkt hauptsächlich oberflächlich, daher ist es sinnvoll, sie jedes Mal zu wiederholen, wenn der Schmerz wieder auftritt.
Wenn Ihr Nacken, Ihre Schultern oder ein anderer Körperbereich schmerzt, tauchen Sie ein Handtuch in die Lösung, wringen Sie es leicht aus und legen Sie es als Kompresse auf die betroffene Stelle.
Weitere natürliche Tipps bei rheumatischen Schmerzen
Neben dem Bad gibt es weitere bewährte Möglichkeiten, die Wirkungen von Apfelessig bei Gelenkschmerzen zu nutzen.
Ölmischung mit Apfelessig
Sehr wirkungsvoll ist die Kombination von Apfelessig mit Oliven- oder Kokosöl.
Vorgehensweise: Vermischen Sie 2 Teile Apfelessig mit 1 Teil Oliven- oder Kokosöl. Rühren Sie die Mischung gut um und massieren Sie sie sanft in die schmerzenden Gelenke ein. Lassen Sie sie mindestens einige Minuten einwirken.
Bei regelmäßiger Anwendung kann es zu einer Verringerung der Intensität und Häufigkeit der Schmerzen kommen.
Trinken von Apfelessig
Apfelessig kann auch innerlich angewendet werden.
Vorgehensweise: Geben Sie in ein Glas Wasser (ca. 250 ml) oder Saft 1–3 Teelöffel Apfelessig.
Für die Gelenke ist Kirschsaft sehr geeignet, da er von sich aus positive Wirkungen auf den Bewegungsapparat hat. In Kombination mit Apfelessig entsteht ein sogenannter synergistischer Effekt.
Trinken Sie das Getränk 1–2× täglich, bis die Schmerzen nachlassen. Eine kleine Menge der Mischung können Sie auch leicht direkt in die Gelenke einmassieren.
Fazit
Apfelessig kann bei Gelenkschmerzen ein sehr nützlicher Helfer sein. Neben der Schmerzlinderung wirkt er im Körper auch als Antioxidans und hilft bei der Entfernung von Giftstoffen.
Wenn Sie unter rheumatischen Beschwerden leiden, lohnt es sich, diese einfachen natürlichen Methoden auszuprobieren und die Aufnahme von Apfelessig in die tägliche Gesundheitsroutine in Betracht zu ziehen.

