So war es, in den 80er Jahren zur Schule zu gehen – 20 auffällige Unterschiede

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Jan , 31. 01. 2026

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Die Achtzigerjahre waren für viele von uns eine Zeit voller einzigartiger Schulerlebnisse. Im Vergleich zu heutigen Schulsystemen hat sich vieles verändert, aber einige Gewohnheiten und Regeln bleiben als nostalgische Erinnerung an die Vergangenheit im Gedächtnis. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die 20 markantesten Unterschiede zwischen dem Schulleben in den 80er Jahren und heute.

1. Samstagsunterricht

Anfang der achtziger Jahre war es üblich, jede zweite Samstag zur Schule zu gehen. In manchen Schulen fand Unterricht sowohl vormittags als auch nachmittags statt, was bedeutete, dass Wochenenden teilweise den schulischen Pflichten gewidmet waren.

2. Das Tragen des Kittels

Der blaue Kittel war Pflichtbestandteil der Schuluniform. Wenn jemand den Kittel zu Hause vergaß, wurde er sofort beim Schulinspektor vermerkt. Einige Schüler versuchten, den Kittel angenehmer zu machen, indem sie beispielsweise einen Pullover darüberzogen.

3. Pflichtunterricht in Russisch

Bis zur Mitte der achtziger Jahre war Russisch obligatorisch. Es war eine Sprache, die jeder Schüler lernen musste, was oft kollektiven Widerstand unter den Schülern hervorrief.

4. Schulferien

In der sozialistischen Zeit unterschied sich der Schulkalender von dem heutigen. Manche Feiertage, die damals begangen wurden, gibt es im heutigen Schuljahr nicht mehr, und umgekehrt konnten keine Veranstaltungen stattfinden, die dem System widersprachen.

5. Bezirkschulen

Alle gingen in die Bezirksschulen, wobei es keinen Raum für Auswahl oder Anspruch gab. Die Schule wurde anhand des Wohnorts zugewiesen.

6. Staatswappen an der Tafel

Das Staatswappen der Ungarischen Volksrepublik hing über der Tafel in jedem Klassenzimmer als Symbol der Kádár-Ära.

7. Overhead-Technologie

Die führende Technologie in den Klassen waren Overheadprojektoren, die den Lehrern halfen, den Unterricht zu veranschaulichen. Computer und digitale Geräte steckten noch in den Kinderschuhen.

8. Schulpause und Fernsehsendungen

Die Pausen wurden oft für Diskussionen über Fernsehsendungen genutzt, die das ganze Land verfolgte. Gemeinsame Fernsehsendungen, wie zum Beispiel „Seasons of Whimsical“ oder „Neighbours“, waren beliebte Gesprächsthemen.

9. Mensa und Lieblingsessen

Die Schulkantinen hatten ihre Lieblingsgerichte. Ein Biskuitwürfel mit Schokoladenglasur war eines der beliebtesten Gerichte, an das sich viele nostalgisch erinnern.

10. Regeln, über die wir heute nur lachen

Schulregeln konnten seltsam sein – zum Beispiel die Pflicht, während der zwanzigminütigen Pause im Nylonkittel durch den Park zu laufen. Diese Regeln mögen heute bizarr erscheinen, aber damals gehörten sie zum Alltag.

11. Schultor und Sicherheit

Die Schultore waren offen, und man konnte frei in die Schule gelangen. Es gab weder Sicherheitsdienste noch moderne Sicherheitsmaßnahmen, die heute Standard sind.

12. Zu Fuß nach Hause und ohne Elternbegleitung

Kinder gingen allein von der Schule nach Hause, was heute kaum vorstellbar wäre. Jeder war für seinen eigenen Weg verantwortlich.

13. Automaten und Sammelstücke

In der Nähe der Schulen gab es Automaten, an denen Kinder Kaugummis „Donald“ oder Star-Wars-Aufkleber kaufen konnten. Diese Möglichkeit war sehr beliebt.

14. Die Pionierbewegung und Trommler

Die Pionierbewegung und Trommler waren weiterhin aktiv. An manchen Schulen wurde erwartet, dass die Schüler ein blaues oder rotes Halstuch trugen und Ehrendienste ausübten.

15. Sparmarken und „Der Fillér wird zu HUF“

Sparmarken wurden üblicherweise verwendet, und Kinder konnten für kleine Beträge Marken kaufen, die sie am Jahresende einlösen konnten.

16. Altpapiersammlung und andere schulische Aufgaben

Die Altpapiersammlung war ein ernsthafter Wettbewerb, und die Schüler bemühten sich, damit ihre Klasse siegen zu lassen. Kinder gingen oft sogar in fremde Wohnungen, um Papier zu sammeln.

17. Lagererlebnisse und Sommer

Ferienlager waren ein wichtiger Bestandteil des Schullebens. Die Lagersaison begann mit Appell, Flaggenhissung und Morgengymnastik, und den ganzen Sommer über erzählte man sich von diesen Erlebnissen.

18. Keine Mobiltelefone

Mobiltelefone gab es nicht, und Verabredungen wurden auf Zetteln geplant. Treffen in der Stadt wurden ohne moderne Technik organisiert.

19. Kollektive Erziehung und Außenstehende

Kollektive Erziehung war gängige Praxis, und Außenstehende konnten bei der Erziehung der Kinder in der Schule und in der Gemeinschaft mitreden. Respekt vor Älteren war Teil des Alltags.

20. Respekt vor den Lehrern

Lehrer wurden respektiert und Gegenrede war nicht akzeptabel. Die Schuldisziplin war streng und Eltern wagten es nicht, die Lehrer zu konfrontieren.

Obwohl sich das Schulleben in den 80er Jahren deutlich vom heutigen modernen Schulwesen unterschied, erinnern uns diese Erinnerungen an einzigartige und nostalgische Momente. Während sich Regeln und Technologien verändern, bleiben manche Werte und Erinnerungen lebendig.