Traditionelles russisches Rezept mit Roter Bete: Unterstützung für Leber, Darm, Nieren und Blutdruck

0
(0)

Jan , 02. 01. 2026

Artikelinhalt

Fermentierte Lebensmittel nehmen in der traditionellen Volksmedizin einen besonderen Stellenwert ein. In Russland, in der Ukraine und in Osteuropa werden seit Jahrhunderten verschiedene Arten von Kwasen – fermentierten Getränken – zubereitet, die nicht nur als üblicher Bestandteil der Ernährung dienten, sondern auch als unterstützendes Mittel bei Schwäche des Körpers.

Einer der bekanntesten ist der Kwas aus roter Bete, der traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Leber-, Darmproblemen, Bluthochdruck und allgemeiner Erschöpfung verwendet wurde. Die moderne Ernährungswissenschaft bestätigt heute, dass Fermentation die Verfügbarkeit von Nährstoffen deutlich erhöhen und die Darmmikroflora positiv beeinflussen kann, die eine Schlüsselrolle für die allgemeine Gesundheit spielt.

Warum gerade die Rote Bete

Rote Bete gehört zu den nährstoffreichsten Gemüsesorten. Sie enthält Betain, Ballaststoffe, Polyphenole, Mineralstoffe und natürliche Nitrate, die die Gesundheit der Gefäße und den Blutkreislauf unterstützen können.

Durch Fermentation werden ihre Wirkungen weiter verstärkt:

  • die Aufnahme von Nährstoffen verbessert sich,
  • es entstehen nützliche Säuren und Enzyme,
  • das Gleichgewicht der Darmmikroflora wird gefördert.

Ein gesunder Darm hat einen entscheidenden Einfluss auf die Leberfunktion, das Immunsystem, den Blutdruck und entzündliche Prozesse im Körper.

Traditionell zugeschriebene Wirkungen des Kwas aus roter Bete

In der Volksmedizin wurde der Kwas aus roter Bete als unterstützendes Mittel genutzt, nicht als Ersatz für medizinische Behandlung. Traditionell werden ihm folgende Wirkungen zugeschrieben:

  • Unterstützung der Leberfunktion und ihrer Regeneration,
  • Verbesserung der Verdauung und der Darmperistaltik,
  • Hilfe bei Verstopfung und Völlegefühl,
  • natürliche Entgiftung des Körpers,
  • Unterstützung der Gefäße und der Durchblutung,
  • Hilfe bei leicht erhöhtem Blutdruck.

Kwas ersetzt keine ärztliche Behandlung, kann jedoch den gesunden Lebensstil sinnvoll ergänzen.

Kwas aus roter Bete und Blutdruck

Rote Bete enthält Stoffe, die eine Erweiterung der Gefäße und einen besseren Blutfluss unterstützen können. Deshalb wird sie oft mit positiven Effekten auf den Blutdruck in Verbindung gebracht. In fermentierter Form kann dieser Effekt sanft unterstützt werden, insbesondere bei Menschen mit leicht erhöhtem Blutdruck.

Bei Personen mit niedrigem Blutdruck ist jedoch Vorsicht geboten, da es zu einer weiteren Senkung kommen könnte.

Rezept für traditionellen Kwas aus roter Bete

Zutaten

  • Glasgefäß mit einem Fassungsvermögen von 3 Litern,
  • Deckel mit Löchern oder Gaze,
  • 700 g Rote Bete,
  • 2 Esslöffel glattes Mehl oder 2 Stück älteres Roggenbrot,
  • 200 g Zucker (weiß oder braun, kein Honig),
  • 100 g Rosinen,
  • abgekochtes und abgekühltes Wasser.

Zubereitung

  1. Die Rote Bete gründlich waschen, schälen und in kleinere Stücke schneiden.
  2. In das Glasgefäß geben, Rosinen, Mehl oder Brot und Zucker hinzufügen.
  3. Mit abgekühltem, abgekochtem Wasser übergießen und gut umrühren.
  4. Das Gefäß mit Gaze oder einem Deckel mit Löchern abdecken und an einem warmen Ort 6–7 Tage stehen lassen.
  5. Den Inhalt täglich 1–2× umrühren und gegebenenfalls den Schaum entfernen.
  6. Nach einer Woche die Flüssigkeit abseihen und im Kühlschrank aufbewahren.

Der Geschmack des Kwas ist leicht säuerlich und erdig, was für fermentierte Getränke typisch ist.

Empfohlene Anwendung

In der traditionellen Praxis wird der Kwas wie folgt eingenommen:

  • 3–4 Esslöffel,
  • 3× täglich vor den Mahlzeiten.

Nach dem Aufbrauchen der gesamten Menge empfiehlt sich eine Pause von mindestens 2–3 Monaten. Die Kur kann je nach individueller Reaktion des Körpers wiederholt werden.

Mögliche Reaktionen des Körpers

Zu Beginn der Anwendung können vorübergehende Erscheinungen auftreten:

  • leichter weicher Stuhl,
  • häufigeres Wasserlassen,
  • Gefühl einer Reinigung des Körpers.

Wenn die Beschwerden stark sind oder anhalten, sollte die Anwendung unterbrochen werden.

Wann Vorsicht geboten ist

Kwas aus roter Bete wird nicht empfohlen bei:

  • schweren Nierenerkrankungen,
  • Gicht,
  • akuten Verdauungsbeschwerden,
  • sehr niedrigem Blutdruck.

In diesen Fällen sollte die Anwendung mit einem Arzt abgesprochen werden.

Abschließende Zusammenfassung

Kwas aus roter Bete ist ein traditionelles fermentiertes Getränk, das die Verdauung, die Darmgesundheit, die Leber und die Durchblutung unterstützen kann. Es ist kein Wundermittel, sondern eine Ergänzung zu einem gesunden Lebensstil, die bei vernünftiger Anwendung positive Wirkungen bringen kann.

Grundlage bleiben eine abwechslungsreiche Ernährung, ausreichend Bewegung und der Respekt vor dem eigenen Körper. Traditionelle Rezepte können eine gute Hilfe sein, wenn sie mit Bedacht angewendet werden.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
0
(0)