Linzer Mürbeteig in den Gefrierschrank. Machen Sie ihn jetzt und zu Weihnachten ist er wie frisch gemacht.

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Jan , 02. 01. 2026

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Weihnachten sollte eine Zeit der Ruhe, des Duftes von Plätzchen und gemeinsamer Momente mit der Familie sein. Die Realität sieht jedoch oft anders aus – Hektik, Backen in letzter Minute und eine endlose Liste von Verpflichtungen. Möchten Sie sich dieses Jahr Zeit und Nerven sparen? Bereiten Sie Ihren Linzer Mürbeteig schon jetzt zu und frieren Sie ihn ganz einfach ein. Dieser einfache Trick spart Ihnen an den Feiertagen Stunden an Arbeit und bewahrt dabei Geschmack und Qualität des klassischen Linzer Gebäcks.

Warum es gut ist, den Teig vorher vorzubereiten

Es mag noch früh für das Weihnachtsbacken erscheinen, doch genau jetzt ist der ideale Zeitpunkt. Die Preise für Zutaten sind niedriger als im Dezember, Sie haben mehr Ruhe für die Vorbereitung und der Gefrierschrank ist noch leer. Linzer Mürbeteig lässt sich sicher bis zu einem halben Jahr lagern, ohne Geschmack und Struktur zu verlieren. Befolgen Sie ein paar einfache Regeln und zu Weihnachten haben Sie die fertige Grundlage für beliebte Plätzchen, die „man nur noch ausrollen und backen muss“.

Das Geheimnis des perfekten Linzer Mürbeteigs

Das Geheimnis eines mürben und duftenden Linzer Teigs liegt im genauen Verhältnis der Zutaten und im Arbeiten mit kalter Butter. Je weniger der Teig geknetet wird, desto mürber wird er. Dieses Rezept gehört zu den bewährten Klassikern, die jeder hinbekommt.

Zutaten

  • 420 g Weizenmehl
  • 130 g Puderzucker
  • 250 g kalte Butter
  • 3 Eigelb
  • 1 Teelöffel geriebene Zitronenschale

Zubereitung

  1. Mehl und Zucker in eine Schüssel sieben. Fügen Sie die in Stücke geschnittene Butter, die Eigelbe und die Zitronenschale hinzu.
  2. Kneten Sie schnell einen glatten Teig – am besten von Hand oder mit dem Rührgerät mit Knethaken.
  3. Formen Sie aus dem Teig eine Rolle oder eine flache Scheibe, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und lassen Sie ihn mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Wie man den Teig richtig einfriert

Wenn Sie den Teig für später aufbewahren möchten, ist es wichtig, ihn richtig vorzubereiten:

  1. Teilen Sie ihn in kleinere Portionen – am besten solche, die Sie später für eine Backrunde verwenden.
  2. Wickeln Sie jede Portion fest ein in Folie und geben Sie sie in einen Gefrierbeutel oder einen luftdichten Behälter. So verhindern Sie das Austrocknen und das Aufnehmen von Gerüchen.
  3. Markieren Sie das Einfrierdatum – der Teig behält 3 bis 6 Monate seine Qualität, idealerweise verbrauchen Sie ihn bis Weihnachten.

Gut verpackter Linzer Mürbeteig behält seine Geschmeidigkeit, seinen Geschmack und die ideale Konsistenz.

Wie man den Teig richtig auftaut

  • Nehmen Sie den Teig aus dem Gefrierschrank und lassen Sie ihn im Kühlschrank auftauen – idealerweise über Nacht.
  • Tauen Sie ihn nicht bei Raumtemperatur auf, damit die Butter nicht schmilzt und der Teig seine Bindung nicht verliert.
  • Wenn der Teig weich ist, lassen Sie ihn ein paar Minuten ruhen und Sie können ihn ausrollen und ausstechen.

Tipps zum Backen und Füllen

Linzer Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ein oder zwei Tage Zeit zum Durchziehen hatten. Nach dem Backen können Sie sie mit Marmelade, Schokoladencreme oder einer Zitronenfüllung zusammensetzen. Für ein schönes Aussehen verwenden Sie hausgemachte Marmelade und bestäuben sie leicht mit Puderzucker.

Vorteile des eingefrorenen Teigs

  • Zeitersparnis – der Teig ist im Voraus fertig.
  • Konstante Qualität – richtig gelagerter Teig verändert weder Geschmack noch Geruch.
  • Weniger Stress – an Weihnachten müssen Sie nur noch backen und dekorieren.

Fazit

Backen muss nicht hektisch sein. Wenn Sie den Linzer Mürbeteig jetzt zubereiten, ziehen Sie ihn im Dezember nur noch aus dem Gefrierschrank, rollen ihn aus und backen. Dieser einfache Schritt sorgt für duftende, mürbe Plätzchen und ruhigere Weihnachten. Die gewonnene Zeit können Sie dann der Familie widmen – dort, wo die festliche Stimmung wirklich beginnen sollte.