Quitten – ein süßes Herbstmittel, das das Herz stärkt, den Blutdruck reguliert und Leber sowie Nieren entgiftet

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Jan , 02. 01. 2026

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Quitten gehörten früher zu fast jedem Garten – duftende, intensiv gelbe Früchte, die Ende des Herbstes reifen, sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch außerordentlich gesund. Heute wird oft an sie vergessen, dabei betrachteten unsere Vorfahren sie als natürliches Heilmittel für Herz, Blutdruck und Verdauung. Dieses Getränk hat nicht nur einen sanft süßlichen Geschmack und den Duft des Herbstes, sondern wirkt auch als natürliches Tonikum für Körper und Geist.

🍯 Wie man Quittenwein nach traditionellem Rezept zubereitet

Sie benötigen:

  • 3 kg gut gereifter, duftender Quitten
  • 2,5 Liter abgekochtes und abgekühltes Wasser
  • 1 kg Zucker
  • (optional) 1 Esslöffel Weinhefe oder etwas angesäuerter Most

🫗 Vorgehensweise:

  1. Quitten gut waschen, das Flaum entfernen und in kleinere Stücke schneiden (Schale dranlassen, aber das Kerngehäuse entfernen).
  2. Reiben oder zu Mus pürieren.
  3. In ein großes Glasgefäß oder Gärballon geben.
  4. Zucker hinzufügen, mit Wasser auffüllen und umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  5. Wenn Sie die Gärung beschleunigen möchten, Weinhefe hinzufügen.
  6. Das Gefäß mit einem sauberen Tuch oder einem Gärspund abdecken und bei einer Temperatur von 20–25 °C für 10–14 Tage stehen lassen.
  7. Die Mischung täglich umrühren.
  8. Nach Abschluss der Fermentation (wenn keine Bläschen mehr aufsteigen) die Flüssigkeit abseihen und in Flaschen füllen.
  9. Lassen Sie den Wein an einem kühlen, dunklen Ort mindestens 4–6 Wochen reifen – dann entwickelt er einen vollen, runden Geschmack mit feinen Fruchtnoten.

Wie man Quittenwein genießt

Trinken Sie ihn gekühlt in kleinen Mengen – idealerweise 1 Glas (ca. 100 ml) täglich nach dem Essen. Sie können ihn auch in Desserts, Obstbechern oder zur Aromatisierung von Kompotten verwenden. Er ist nicht nur ein köstliches Getränk, sondern auch ein natürliches Mittel zur Stärkung des Körpers in den kalten Monaten.

Gesundheitliche Vorteile des Quittenweins

  • Stärkt Herz und Gefäße – dank des Gehalts an Antioxidantien, Kalium und B-Vitaminen unterstützt er die richtige Herzfunktion und den Blutkreislauf.
  • Hilft, den Blutdruck zu regulieren – Quitten verbessern auf natürliche Weise die Elastizität der Gefäße und unterstützen die Entgiftung.
  • Unterstützt Leber und Nieren – hilft dem Körper, Giftstoffe loszuwerden, und lindert Müdigkeit.
  • Verbessert die Verdauung – fördert die Bildung von Magensäften, lindert Blähungen und Völlegefühl.
  • Stärkt das Immunsystem – enthält große Mengen an Vitamin C und Polyphenolen, die den Körper vor Infektionen schützen.
  • Beruhigt die Nerven – ein kleines Glas am Abend hilft, Spannungen zu lösen und einen ruhigen Schlaf zu fördern.

Worauf Sie achten sollten

  • Quittenwein ist zwar natürlich, enthält aber Alkohol; daher genießen Sie ihn in Maßen.
  • Nicht geeignet für schwangere Frauen und Personen mit schweren Lebererkrankungen.

Die Kraft des Herbstes in jedem Schluck

Quitten sind eines der Schätze, die uns der Herbst großzügig bietet. Aus ihren Früchten lässt sich ein köstliches und heilsames Getränk herstellen, das nicht nur wärmt, sondern auch stärkt. Ob Sie es aus Gesundheitsgründen trinken oder einfach zur Freude – jeder Schluck bringt ein Stück Natur und Wohlbefinden in Ihren Tag.

Schlüsselwörter: Quitten, Quittenwein, Entgiftung, Blutdruck, Herz, Leber, Nieren

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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