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Die Blätter des Walnussbaums (Juglans regia) sind nicht nur ein Symbol des Herbstes. Unsere Vorfahren wussten genau, dass sie eine immense Heilwirkung verbergen. Eine Tinktur aus diesen Blättern wird seit Jahrhunderten als Naturheilmittel gegen Entzündungen, Rheuma, Gelenkschmerzen, Verdauungsprobleme und Hautbeschwerden verwendet.
Der Walnussbaum gilt zu Recht als Baum der Gesundheit und Langlebigkeit, weil seine Blätter wertvolle Stoffe enthalten, die heilend auf den ganzen Organismus wirken.
Warum Walnussblätter so außergewöhnlich sind
Walnussblätter enthalten Tannine, Juglon, Flavonoide, ätherische Öle, Vitamin C und Mineralstoffe, die wirken:
- antibakteriell
- entzündungshemmend
- entgiftend
- heilend für die Haut
Die daraus gewonnene Tinktur wird so zu einem universellen Mittel bei vielen Gesundheitsbeschwerden – von Entzündungen über Ekzeme bis hin zu rheumatischen Schmerzen.
Wie man eine Tinktur aus Walnussblättern zubereitet
Zutaten:
- 1 Handvoll getrockneter Walnussblätter
- hochprozentiger Alkohol (z. B. Wodka oder Spiritus, mindestens 40 %)
- ein Glas mit Deckel
Zubereitung:
- Lassen Sie die gesammelten Walnussblätter an einem schattigen, trockenen und luftigen Ort trocknen.
- Die getrockneten Blätter fein hacken oder zerkleinern.
- Füllen Sie das Glas etwa zur Hälfte mit den Blättern.
- Gießen Sie Alkohol so hinzu, dass die Blätter vollständig bedeckt sind und die Flüssigkeit sie um etwa 2–3 cm übersteigt.
- Verschließen Sie das Glas und lassen Sie es 4–6 Wochen ziehen an einem kühlen und dunklen Ort.
- Nach Ablauf der Zeit die Tinktur abseihen und in eine dunkle Glasflasche umfüllen.
Auf diese Weise erhalten Sie einen starken Extrakt, der mehrere Monate haltbar ist und alle wirksamen Inhaltsstoffe der Blätter bewahrt.
Wie man die Tinktur anwendet
Die Tinktur aus Walnussblättern hat eine breite Anwendung – innerlich wie äußerlich.
Äußere Anwendung:
- Bei Halsschmerzen: ein paar Tropfen in warmes Wasser und als Gurgellösung verwenden.
- Bei Gelenken und Muskeln: sanft in die schmerzenden Stellen einmassieren.
- Für die Haut: bei Ekzemen, Juckreiz, Akne oder Pilzinfektionen.
Innere Anwendung:
- Für die Verdauung: einige Tropfen der Tinktur in einem Glas Wasser vor oder nach dem Essen.
- Zur Entgiftung: 10–15 Tropfen täglich über einen Zeitraum von zwei Wochen, danach eine Woche Pause.
Wobei die Tinktur helfen kann
- Gelenkentzündungen, Rheuma
- Ekzeme, Akne, Pilzinfektionen, Schuppenflechte
- Gefäßschmerzen, Probleme mit dem Blutdruck
- Entzündungen des Zahnfleisches und des Halses
- Unterstützung des Immunsystems und Entgiftung des Körpers
- Verbesserung der Verdauung und der Leberfunktion
Walnussblätter wirken dank des Juglons desinfizierend, zusammenziehend und entzündungshemmend. Sie sind daher auch als Ergänzung bei der Behandlung von Hautinfektionen oder parasitären Problemen geeignet.
Hinweis
Die Tinktur aus Walnussblättern ist ein traditionelles Mittel der Volksmedizin. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosierung und verwenden Sie sie nicht über längere Zeit ohne Pause. Wenn Sie ernsthafte Erkrankungen haben oder Medikamente einnehmen, konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Die Tinktur ist nicht geeignet für schwangere Frauen und kleine Kinder.
Fazit
Walnussblätter sind nicht nur eine schöne Dekoration des Baumes – sie sind eine natürliche Hausapotheke, die wir buchstäblich zur Hand haben. Eine Tinktur daraus kann bei einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen helfen, von Entzündungen bis zu Gelenkschmerzen. Probieren Sie dieses Großmutters Rezept, das unsere Vorfahren über Generationen erfolgreich angewendet haben.
Wenn Sie eine eigene Methode kennen, Walnussblätter zu verwenden, teilen Sie sie – die Erfahrungen unserer Großmütter sind unbezahlbar.
