Hausgemachtes Nelkenöl – einfaches Rezept und 11 Gründe, warum Sie es in die tägliche Pflege aufnehmen sollten

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Jan , 02. 01. 2026

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Nelken kennen die meisten von uns als aromatisches Gewürz für Glühwein, Lebkuchen oder Wintertee. Doch diese kleinen Gewürze verbergen viel mehr als nur ihren kräftigen Duft. In Kombination mit einem milden Öl, zum Beispiel Babyöl, entsteht ein wirksames Nelkenöl, das ein idealer Helfer in der täglichen Pflege von Haut, Körper und Haushalt ist.

Dieses hausgemachte Rezept schafft wirklich jeder – es ist schnell, preiswert und das Ergebnis ist ein natürliches Produkt mit einem breiten Wirkungsspektrum. Wenn Sie etwas Einfaches suchen, das Sie täglich nutzen können, wird Sie Nelkenöl durch seine Vielseitigkeit überraschen.

Wie Sie Nelkenöl zu Hause zubereiten

Für die Zubereitung benötigen Sie nur zwei Zutaten:

  • 1 Fläschchen Babyöl (ca. 200 ml),
  • 1–2 Esslöffel ganze Nelken.

Zubereitung:

  1. Geben Sie die Nelken in das Fläschchen mit dem Öl.
  2. Verschließen Sie es und lassen Sie es an einem dunklen Ort mindestens 3–5 Tage ziehen, idealerweise eine Woche.
  3. Das Öl nimmt allmählich eine leicht braune Farbe und ein würziges Aroma an.
  4. Die Nelken müssen nicht entfernt werden – sie können im Fläschchen bleiben und weiterhin wirksame Stoffe abgeben.

So zubereitetes Nelkenöl hält sich mehrere Wochen und kann nach Bedarf verwendet werden.

11 praktische Verwendungen von Nelkenöl

  1. Hautpflege – hilft bei Reizungen, Trockenheit sowie kleinen Ausschlägen.
  2. Massage – löst Muskelverspannungen, besonders im Bereich von Nacken und Rücken.
  3. Natürlicher Insektenschutz – vertreibt Mücken und andere Insekten.
  4. Zahnschmerzen – leichtes Auftragen auf die Wange an der schmerzenden Stelle kann Linderung bringen.
  5. Nagelpflege – macht die Nagelhaut weicher und stärkt das Nagelbett.
  6. Aromatherapie – der würzige Duft beruhigt und schafft eine angenehme Atmosphäre.
  7. Bauchmassage bei Kindern – kann bei Blähungen helfen, testen Sie jedoch immer die Hautverträglichkeit.
  8. Beruhigung nach der Rasur – wirkt antiseptisch und lindert Reizungen.
  9. Fußpflege – ideal für die abendliche Massage müder Füße.
  10. Hausgemachte Kosmetik – kann Peelings, Cremes oder Balsamen zugesetzt werden.
  11. Naturparfüm – der dezente Duft hält mehrere Stunden auf der Haut.

Worauf Sie achten sollten

Nelken sind ein starkes Naturextrakt, deshalb ist es wichtig, die Verträglichkeit zu testen. Tragen Sie eine kleine Menge Öl auf die Innenseite des Handgelenks auf und warten Sie 24 Stunden. Wenn keine Rötung oder kein Juckreiz auftritt, können Sie das Öl sicher verwenden.

Vermeiden Sie die Anwendung auf offenen Wunden und stark gereizter Haut. Bei Kindern verwenden Sie nur sehr kleine Mengen und beobachten Sie stets die Reaktion.

Fazit

Hausgemachtes Nelkenöl ist ein einfaches und wirksames Mittel, das Alltagsrituale angenehmer machen kann. Sein Einsatzbereich ist wirklich breit – von der Hautpflege über Massagen bis hin zur Abwehr von Insekten. Da es sich um natürliche Pflege handelt, gewinnt es immer mehr Anhänger unter Menschen, die chemische Produkte durch sanftere Alternativen ersetzen möchten.

Probieren Sie dieses hausgemachte Rezept aus und überzeugen Sie sich selbst, dass auch gewöhnliche Zutaten aus Ihrer Küche ein wertvolles Mittel für Gesundheit und Schönheit schaffen können.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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