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Schlaganfall und Herzinfarkt gehören zu den größten Gesundheitsbedrohungen der Gegenwart. Obwohl sie oft plötzlich und unerwartet erscheinen, kann uns unser Körper Warnsignale Wochen oder sogar Monate im Voraus senden. Wenn Sie ihnen Beachtung schenken, können Sie das Risiko deutlich senken und rechtzeitig Hilfe suchen.
Warum es wichtig ist, die Signale nicht zu unterschätzen
Viele Menschen glauben, dass Schlaganfall oder Herzinfarkt ohne Vorwarnung auftreten. Die Wahrheit sieht jedoch anders aus – ähnlich wie bei anderen Krankheiten treten auch hier bestimmte Symptome auf, die erkannt werden können. Wenn wir sie ignorieren, setzen wir uns dem Risiko einer dauerhaften Lähmung oder sogar des Todes aus.
Häufige Warnsymptome, die auftreten können
Wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken, sollten Sie aufmerksam werden und so schnell wie möglich fachkundige Hilfe aufsuchen.
1. Atemnot
Das Gefühl, auch ohne körperliche Anstrengung schlecht atmen zu können, kann ein Zeichen für ein Problem mit Herz oder Gefäßen sein. Wenn dieser Zustand mehrere Tage anhält, ist es ein ernstes Warnsignal.
2. Unerklärliche Schmerzen
Schmerzen ohne klaren Grund, die in verschiedenen Körperbereichen auftreten, sollten niemals unterschätzt werden. Sie können auf Probleme mit dem Blutkreislauf hinweisen.
3. Müdigkeit und Mattigkeit
Wenn Sie sich über längere Zeit erschöpft, schwach fühlen oder plötzliche Ohnmachtsanfälle auftreten, kann dies ein Vorbote eines bevorstehenden Schlaganfalls sein.
4. Halluzinationen und Verwirrtheit
Ein überlastetes Gehirn kann mit Halluzinationen oder verwirrten Gedanken reagieren. Diese Symptome sind immer ein Grund, einen Arzt aufzusuchen.
5. Anfälle
Die ersten Stadien eines Schlaganfalls können von kurzen Anfällen unterschiedlicher Intensität begleitet sein. Wenn sie sich wiederholen, ist das ein deutliches Warnsignal dafür, dass der Körper nicht in Ordnung ist.
Was sind typische Symptome von Herzinfarkt und Schlaganfall
Wenn Warnsignale übersehen werden, bricht die Krankheit voll aus. Trotzdem kann selbst dann gehandelt werden, wenn Sie die folgenden Symptome erkennen können:
- Herabhängen des Mundwinkels oder eines Augenlids,
- Zuckungen im Gesicht und an den Augen,
- unverständliche Sprache,
- plötzliche Gedächtnisausfälle,
- seitlich verzogene Zunge,
- schlaffe Arme oder Beine, oft einseitig,
- starke Kopfschmerzen, schlimmer als Migräne,
- plötzliches Kribbeln im Gesicht oder in den Gliedmaßen.
Wie man das Risiko senkt
Prävention spielt eine Schlüsselrolle. Ein gesunder Lebensstil, ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und Einschränkung von Rauchen und Alkohol reduzieren die Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieser Erkrankungen deutlich. Wenn zusätzlich regelmäßige ärztliche Kontrollen erfolgen, steigt die Chance, ein Risiko rechtzeitig zu erkennen, noch weiter.
Fazit
Herzinfarkt und Schlaganfall bedrohen nicht nur ältere Generationen – sie treten zunehmend auch bei Jüngeren auf. Achten Sie daher auf die Warnsignale Ihres Körpers, die sogar bis zu einem Monat vor dem eigentlichen Anfall auftreten können. Schnelles Handeln und rechtzeitige Hilfe können nicht nur Ihr Leben retten, sondern auch bleibende Folgen verhindern.
