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Rheuma und Gelenkschmerzen gehören zu den Beschwerden, die einem das Leben richtig verderben können. Wenn sie auftreten, greifen wir oft sofort zu Medikamenten aus der Apotheke. Unsere Vorfahren kannten jedoch einfache und überraschend wirksame Tricks, wie man sich auch ohne Chemie helfen kann. Einer davon ist die Kombination aus Alpa und Speck, die schon seit Generationen angewendet wurde und bis heute ihren Platz in der Volksheilkunst hat.
Alter Trick, der über Generationen funktioniert hat
Früher war moderne Medizin nicht verfügbar und die Menschen mussten sich auf das verlassen, was sie zu Hause zur Hand hatten. Viele Verfahren erwiesen sich als wirklich wirksam und wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Gerade die Verbindung von Speck und Franzbranntwein (Alpa) gehört zu solchen Hausrezepten, die bei rheumatischen Schmerzen, Schwellungen oder steifen Gelenken halfen.
Wie wirken Speck und Alpa?
- Speck hat temperaturregulierende Eigenschaften und setzt bei Kontakt mit der Haut Stoffe mit entzündungshemmender Wirkung frei.
- Alpa (Franzbranntwein) fördert die Durchblutung, wärmt und lockert Muskeln und Gelenke.
Die Kombination dieser beiden „einfachen“ Dinge verwandelt sich so in ein wirksames Hausmittel gegen Schmerzen.
Zubereitung des Umschlags
- Nehmen Sie einige Speckscheiben und weichen Sie diese über Nacht in Alpa ein.
- Legen Sie sie auf die schmerzende Stelle – zum Beispiel Knie, Schulter oder Ellenbogen.
- Wickeln Sie sie in Frischhaltefolie und fixieren Sie alles mit einem Verband.
- Lassen Sie es über Nacht einwirken.
Bei empfindlicher Haut können auch einfache Speckscheiben ohne Alpa verwendet oder in Essig eingeweicht werden.
Wie oft sollten die Wickel angewendet werden?
Wiederholen Sie die Methode täglich für mindestens eine Woche. Bereits nach der ersten Anwendung sollte sich der Schmerz lindern, aber regelmäßige Wiederholung bringt deutlichere und länger anhaltende Ergebnisse.
Warum gerade fetter Speck?
Bei Speckwickeln gilt eine einfache Regel: je fetter der Speck, desto besser die Wirkung. Das Fett hilft nämlich, heilende Wirkstoffe freizusetzen und sorgt dafür, dass der Wickel am betroffenen Bereich wirksam wirkt.
Fazit
Unsere Großmütter und Großväter wussten, dass es manchmal nicht nötig ist, sich nur auf Medikamente zu verlassen. Alpa und Speck bilden zusammen ein kleines Hauswunder, das Rheuma und Gelenkschmerzen lindern und dort Erleichterung bringen kann, wo sie gebraucht wird. Probieren Sie diesen alten Trick auch aus – vielleicht stellen Sie fest, dass einfache Rezepte aus der Vergangenheit auch heute noch wirken.
