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Wenn sich Ihre Gesichtshaut verschlechtert hat, muss das Problem nicht nur an Kosmetik oder Schlaf liegen. Eine große Rolle spielt, was wir essen. Akne, fahlgrauer Teint, Augenringe und ein müder Ausdruck stehen oft im Zusammenhang mit schlechten Ernährungsgewohnheiten. Hier sind fünf Hauptverursacher und einfache Tipps, wie Sie sie durch gesündere Alternativen ersetzen können.
1) Zu viel Zucker – schneller Weg zu Falten und Akne
Ein Übermaß an Zucker trägt zur Glykation von Kollagen und Elastin bei, die Haut verliert Elastizität, wird fahl, es entstehen entzündete Pickel und feine Fältchen. Versteckter Zucker findet sich in Limonaden, aromatisierten Joghurts, Riegeln und Gebäck.
Was Sie stattdessen tun sollten:
- Ersetzen Sie süße Getränke durch Wasser mit Zitrone oder ungesüßten Tee.
- Genießen Sie Desserts 1–2× pro Woche, nicht täglich; greifen Sie zu Obst mit Joghurt.
- Reduzieren Sie in Rezepten den Zucker um 30–50 %, alternativ verwenden Sie Datteln oder Stevia.
2) Zu viel Gluten – Empfindlichkeit kann sich auch an der Haut zeigen
Bei manchen Menschen kann eine Glutensensitivität mit Rötungen im Gesicht, dunklen Flecken um den Mund und Reizungen einhergehen. Das gilt nicht für alle, aber wenn Sie einen Zusammenhang beobachten, versuchen Sie eine kurze Eliminationsdiät.
Was Sie stattdessen tun sollten:
- Streichen Sie für 2–4 Wochen Weizen-/Gersteprodukte und beobachten Sie die Haut.
- Probieren Sie Reis, Buchweizen, Quinoa, glutenfreien Hafer und mehr Gemüse.
- Ergänzen Sie Ballaststoffe (Hülsenfrüchte, Samen) und ausreichend Wasser.
3) Laktoseintoleranz – häufiger Auslöser von Akne am Kinn
Bei Erwachsenen ist eine verringerte Laktosetoleranz häufig. Sie kann sich in Akne am Kinn, Augenringen oder Schwellungen der Augenlider äußern. Der schnellste Test ist das vorübergehende Weglassen von Milchprodukten.
Was Sie stattdessen tun sollten:
- Machen Sie 3–4 Wochen laktosefrei (oder probieren Sie laktosefreie Varianten).
- Ersetzen Sie durch laktosefreien griechischen Joghurt, Kefir oder pflanzliche Getränke.
- Achten Sie auf Proteine (Eier, Fisch, Hülsenfrüchte) und Kalzium (Mohn, Sesam, Blattgemüse).
4) Zu viele ungesunde Fette – ein fahler, lebensloser Teint
Frittierte Speisen und Transfette verschlechtern den Transport von Nährstoffen und Sauerstoff in die Gewebe. Die Haut ist grau, glanzlos und regeneriert sich schlechter.
Was Sie stattdessen tun sollten:
- Ersetzen Sie Frittieren durch Backen/Heißluft; verwenden Sie Olivenöl und Rapsöl.
- Fügen Sie gesunde Fette hinzu: Avocado, Nüsse, Samen, fettreiche Fische 2× pro Woche.
- Begrenzen Sie Fast Food und industrielle Backwaren mit Ersatzfetten.
5) Zu viel Kaffee und Koffein – Stress für Körper und Haut
Mehr als 2–3 Tassen täglich erhöhen die Stressbelastung, stören den Schlaf und damit die nächtliche Hauterneuerung. Das Ergebnis ist eine matte, müde Haut.
Was Sie stattdessen tun sollten:
- Halten Sie sich an 1–2 Tassen täglich und wählen Sie nach 14 Uhr koffeinfreien Kaffee.
- Wechseln Sie mit Wasser, Pfefferminz- oder Rooibos-Tee ab; achten Sie auf Hydratation.
- Nehmen Sie Magnesium aus Lebensmitteln (Mandeln, Kakao, Hülsenfrüchte) zu sich, um Stress besser zu bewältigen.
Schneller „hautfreundlicher“ Speiseplan für jeden Tag
- Frühstück: Haferbrei mit Waldbeeren und einem Esslöffel Leinsamen.
- Mittagessen: gebackener Lachs, Quinoa, Blattsalat mit Olivenöl und Zitrone.
- Zwischenmahlzeit: laktosefreier Naturjoghurt + eine Handvoll Nüsse.
- Abendessen: Gemüsecurry mit Kichererbsen und Vollkornreis.
- Flüssigkeitszufuhr: 1,5–2 l Wasser täglich; Kräutertees, möglichst wenige gesüßte Getränke.
Fazit
Es ist nicht nötig, alles vollständig zu verbieten. Der Schlüssel ist Balance: weniger Zucker und industriell verarbeitete Lebensmittel, mehr frisches Gemüse,
