Die 5 schlimmsten Ernährungsgewohnheiten, die Ihrer Haut schaden

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Jan , 02. 01. 2026

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Wenn sich Ihre Gesichtshaut verschlechtert hat, muss das Problem nicht nur an Kosmetik oder Schlaf liegen. Eine große Rolle spielt, was wir essen. Akne, fahlgrauer Teint, Augenringe und ein müder Ausdruck stehen oft im Zusammenhang mit schlechten Ernährungsgewohnheiten. Hier sind fünf Hauptverursacher und einfache Tipps, wie Sie sie durch gesündere Alternativen ersetzen können.

1) Zu viel Zucker – schneller Weg zu Falten und Akne

Ein Übermaß an Zucker trägt zur Glykation von Kollagen und Elastin bei, die Haut verliert Elastizität, wird fahl, es entstehen entzündete Pickel und feine Fältchen. Versteckter Zucker findet sich in Limonaden, aromatisierten Joghurts, Riegeln und Gebäck.

Was Sie stattdessen tun sollten:

  • Ersetzen Sie süße Getränke durch Wasser mit Zitrone oder ungesüßten Tee.
  • Genießen Sie Desserts 1–2× pro Woche, nicht täglich; greifen Sie zu Obst mit Joghurt.
  • Reduzieren Sie in Rezepten den Zucker um 30–50 %, alternativ verwenden Sie Datteln oder Stevia.

2) Zu viel Gluten – Empfindlichkeit kann sich auch an der Haut zeigen

Bei manchen Menschen kann eine Glutensensitivität mit Rötungen im Gesicht, dunklen Flecken um den Mund und Reizungen einhergehen. Das gilt nicht für alle, aber wenn Sie einen Zusammenhang beobachten, versuchen Sie eine kurze Eliminationsdiät.

Was Sie stattdessen tun sollten:

  • Streichen Sie für 2–4 Wochen Weizen-/Gersteprodukte und beobachten Sie die Haut.
  • Probieren Sie Reis, Buchweizen, Quinoa, glutenfreien Hafer und mehr Gemüse.
  • Ergänzen Sie Ballaststoffe (Hülsenfrüchte, Samen) und ausreichend Wasser.

3) Laktoseintoleranz – häufiger Auslöser von Akne am Kinn

Bei Erwachsenen ist eine verringerte Laktosetoleranz häufig. Sie kann sich in Akne am Kinn, Augenringen oder Schwellungen der Augenlider äußern. Der schnellste Test ist das vorübergehende Weglassen von Milchprodukten.

Was Sie stattdessen tun sollten:

  • Machen Sie 3–4 Wochen laktosefrei (oder probieren Sie laktosefreie Varianten).
  • Ersetzen Sie durch laktosefreien griechischen Joghurt, Kefir oder pflanzliche Getränke.
  • Achten Sie auf Proteine (Eier, Fisch, Hülsenfrüchte) und Kalzium (Mohn, Sesam, Blattgemüse).

4) Zu viele ungesunde Fette – ein fahler, lebensloser Teint

Frittierte Speisen und Transfette verschlechtern den Transport von Nährstoffen und Sauerstoff in die Gewebe. Die Haut ist grau, glanzlos und regeneriert sich schlechter.

Was Sie stattdessen tun sollten:

  • Ersetzen Sie Frittieren durch Backen/Heißluft; verwenden Sie Olivenöl und Rapsöl.
  • Fügen Sie gesunde Fette hinzu: Avocado, Nüsse, Samen, fettreiche Fische 2× pro Woche.
  • Begrenzen Sie Fast Food und industrielle Backwaren mit Ersatzfetten.

5) Zu viel Kaffee und Koffein – Stress für Körper und Haut

Mehr als 2–3 Tassen täglich erhöhen die Stressbelastung, stören den Schlaf und damit die nächtliche Hauterneuerung. Das Ergebnis ist eine matte, müde Haut.

Was Sie stattdessen tun sollten:

  • Halten Sie sich an 1–2 Tassen täglich und wählen Sie nach 14 Uhr koffeinfreien Kaffee.
  • Wechseln Sie mit Wasser, Pfefferminz- oder Rooibos-Tee ab; achten Sie auf Hydratation.
  • Nehmen Sie Magnesium aus Lebensmitteln (Mandeln, Kakao, Hülsenfrüchte) zu sich, um Stress besser zu bewältigen.

Schneller „hautfreundlicher“ Speiseplan für jeden Tag

  • Frühstück: Haferbrei mit Waldbeeren und einem Esslöffel Leinsamen.
  • Mittagessen: gebackener Lachs, Quinoa, Blattsalat mit Olivenöl und Zitrone.
  • Zwischenmahlzeit: laktosefreier Naturjoghurt + eine Handvoll Nüsse.
  • Abendessen: Gemüsecurry mit Kichererbsen und Vollkornreis.
  • Flüssigkeitszufuhr: 1,5–2 l Wasser täglich; Kräutertees, möglichst wenige gesüßte Getränke.

Fazit

Es ist nicht nötig, alles vollständig zu verbieten. Der Schlüssel ist Balance: weniger Zucker und industriell verarbeitete Lebensmittel, mehr frisches Gemüse,

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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