Werfen Sie diese Pflanze nicht weg! Im Garten wirkt sie Wunder und sie ist auch heilkräftig

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Jan , 03. 01. 2026

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Die meisten Menschen halten sie für ein gewöhnliches Unkraut, das sie ohne Zögern ausreißen und wegwerfen. Das ist jedoch ein großer Fehler. Großes Schöllkraut (Chelidonium majus) ist nämlich eine jener Pflanzen, die im Garten die Ernte schützen können und zugleich bedeutende heilende Wirkungen besitzen. Diese Pflanze verdient weit mehr Aufmerksamkeit – nicht nur von Hobbygärtnern, sondern auch von denen, die natürliche Wege zur Gesundheitsvorsorge suchen.

Natürlicher Schatz unter dem „Unkraut“

Das große Schöllkraut ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Mohngewächse. Auf den ersten Blick unscheinbar, ist die Pflanze für ihren auffälligen gelb-orangenen Saft bekannt, der beim Verletzen des Stängels austritt. Gerade in diesem Saft liegt die Kraft – er enthält Stoffe, die Schädlinge abwehren und krankheitserregende Pilze abtöten. Zugleich schädigt er die angebauten Kulturen nicht, was es zu einem idealen natürlichen Spritzmittel für ökologischen Gartenbau macht.

Wie bereitet man einen Spritz aus Schöllkraut zu?

Die Zubereitung eines hausgemachten Spritzmittels ist nicht schwierig. Man benötigt lediglich frisch gesammelte Pflanzenteile – einschließlich Blättern, Stängeln und Blüten – die mit heißem Wasser übergossen und zwei bis drei Stunden ziehen gelassen werden. Der Auszug wird anschließend im Verhältnis 1:5 verdünnt und auf die Pflanzen aufgebracht als Schutz gegen Blattläuse, Weiße Fliegen, Mehltau und Pilzbefall. Der Spritz sollte innerhalb von 48 Stunden verwendet werden, da er danach an Wirksamkeit verliert.

Wichtiger Tipp: Wenden Sie den Spritz frühmorgens oder abends an, nicht in voller Sonne, damit die Blätter nicht beschädigt werden.

Ohne Chemie, ohne Risiko

Ein großer Vorteil dieses natürlichen Spritzmittels ist, dass es keine toxischen Rückstände hinterlässt. Obst und Gemüse können nach der Anwendung bedenkenlos verzehrt werden. Das schätzen vor allem diejenigen, die Pestiziden ausweichen möchten und eine gesunde Ernte ohne Chemie anstreben.

Schöllkraut in der Volksmedizin

Neben der Anwendung im Garten ist das große Schöllkraut auch als Heilpflanze bekannt. Schon in der Antike wurde es bei Hautleiden eingesetzt – insbesondere gegen Warzen und Hühneraugen. Es reicht, den Saft der frischen Pflanze direkt auf die betroffene Stelle aufzutragen. Manche Menschen verwenden es auch bei Beschwerden der Leber oder der Gallenblase.

ACHTUNG: Die innere Einnahme ist sehr riskant und sollte nur unter Aufsicht eines Fachmanns erfolgen. Die Pflanze enthält Alkaloide, die in höheren Dosen toxisch sein können.

Zu Unrecht unterschätzte Pflanze

Obwohl das Schöllkraut oft als Unkraut betrachtet wird, ist es in Wirklichkeit ein Schatz der Natur, der nicht nur Pflanzen, sondern auch Menschen hilft. Wenn Sie nach einer wirksamen und natürlichen Methode zur Sicherung Ihres Gartens suchen oder sich für traditionelle pflanzliche Medizin interessieren, lohnt es sich auf jeden Fall, dieser Pflanze eine zweite Chance zu geben.

Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen konsultieren Sie stets einen Arzt oder Apotheker.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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