Normale Blutdruckwerte nach Alter: worauf man nach 30, nach 40 und im Ruhestand achten sollte

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Jan , 03. 01. 2026

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Die richtigen Blutdruckwerte sind der Schlüssel zu einem gesunden Herzen und zur Vorbeugung schwerwiegender Erkrankungen. Viele Menschen erkennen jedoch nicht, dass sich die idealen Werte mit zunehmendem Alter ändern können. Wussten Sie, dass nach dem 40. Lebensjahr dem Blutdruck mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte als früher?

Hoher Blutdruck: ein stiller Killer, der keine Schmerzen verursacht

Hoher Blutdruck verursacht keine Schmerzen, schadet aber still. Laut Fachleuten kann unbehandelte Hypertonie zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen führen. Dennoch unterschätzen viele Menschen Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Dabei genügen oft einfache Maßnahmen – den Blutdruck regelmäßig messen lassen und die Lebensweise anpassen.

Was ist normaler Blutdruck und wie sind seine Grenzwerte?

Als idealen Blutdruck gilt bei einem gesunden Erwachsenen der Wert 120/80 mmHg. Wenn jedoch wiederholt Werte über 140/90 mmHg gemessen werden, ist Handeln erforderlich – idealerweise unter ärztlicher Aufsicht. Ein kritisches Warnsignal ist ein Wert von 180/110 mmHg und mehr, bei dem sofortige Hilfe gesucht werden sollte.

Wie verändert sich der Blutdruck mit dem Alter?

Der Blutdruck steigt natürlicherweise mit dem Alter an. Die Gefäßwände verlieren an Elastizität und das Herz steht vor einer größeren Belastung. Schwankungen werden auch durch Stress, Müdigkeit, Bewegungsmangel oder schlechte Ernährungsgewohnheiten verursacht. Gerade deshalb ist es wichtig, den Blutdruck nach Altersgruppen zu überwachen:

  • Nach dem 30. Lebensjahr: Erste Schwankungen – besonders bei Stress und Schlafmangel.
  • Nach dem 40. Lebensjahr: Risiko für Hypertonie, Blutdruck um 135/85 mmHg.
  • Nach dem 50. Lebensjahr: Übliche Werte 140/90 mmHg.
  • Nach dem 60. und 70. Lebensjahr: Der Blutdruck sollte 150/90 mmHg nicht überschreiten.

Blutdruckveränderungen sind natürlich, dürfen aber nicht ignoriert werden. Selbst kleine Änderungen im Lebensstil können große Bedeutung haben.

Prävention ist das A und O: was Sie sofort tun können

Möchten Sie Ihren Blutdruck gesund halten? Hier sind vier praktische Tipps:

  1. Bewegen Sie sich täglich – Spaziergang, Schwimmen oder leichte Übungen.
  2. Reduzieren Sie Salz und Fette – meiden Sie industriell verarbeitete Lebensmittel.
  3. Bewältigen Sie Stress – Atemübungen oder Entspannung helfen.
  4. Rauchen Sie nicht und begrenzen Sie Alkohol – selbst kleine Mengen können den Blutdruck erhöhen.

Warum den Blutdruck regelmäßig messen?

Regelmäßiges Blutdruckmessen sollte selbstverständlich sein – besonders nach dem 40. Lebensjahr. Idealerweise mindestens einmal im Monat. Wenn Sie ein Blutdruckmessgerät zu Hause haben, messen Sie den Blutdruck in Ruhe, nach fünf Minuten Erholung, immer zur gleichen Tageszeit. Regelmäßigkeit hilft, versteckte Schwankungen zu entdecken.

Fazit

Der Blutdruck ist ein Indikator unserer allgemeinen Gesundheit. Warten Sie nicht auf Symptome, die zu spät kommen können. Behalten Sie Ihre Werte im Blick, pflegen Sie einen gesunden Lebensstil und handeln Sie rechtzeitig. So erhalten Sie ein gesundes Herz und gesunde Gefäße – und die Lebensqualität auch im höheren Alter.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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