Tee aus schwarzem Holunder: ein natürliches Heilmittel, das oft besser wirkt als Aspirin

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Jan , 03. 01. 2026

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Schwarzer Holunder ist eine der mächtigsten Heilpflanzen, die uns die Natur bietet. Nur wenige wissen, dass gerade Tee aus schwarzem Holunder in vielen Fällen herkömmliche Medikamente wie Aspirin oder Paracetamol ersetzen kann – und zwar ohne deren Nebenwirkungen.

Natürliche Kraft, verborgen in Blüten und Früchten

Schwarzer Holunder wächst fast überall um uns herum – entlang von Straßen, an Feldrainen, in Gärten. Sein Heilpotenzial steckt vor allem in den getrockneten Blüten und den reifen, dunklen Beeren. Frische Blüten und unreife Beeren werden wegen ihrer Toxizität nicht empfohlen.

Wie man Tee aus schwarzem Holunder zubereitet

  • Aus den Blüten: 2 Teelöffel getrocknete Blüten mit 250 ml kochendem Wasser übergießen. 10 Minuten ziehen lassen.
  • Aus den Früchten: 1 Esslöffel reifer Früchte pro 250 ml Wasser. Kurz aufkochen und abseihen.

Es wird empfohlen, 2 bis 3 Tassen täglich nach Bedarf zu trinken.

Warum Tee aus schwarzem Holunder besser wirkt als Aspirin

Tee aus Holunder hilft, Fieber zu senken, Schmerzen zu lindern und das Immunsystem zu stärken. Er belastet das Verdauungssystem nicht und ist auch bei längerer Anwendung sicher. Außerdem wirkt er entzündungshemmend und antibakteriell.

Hilfe bei Erkältung und Grippe

Holunder lindert Schnupfen, Husten und Kopfschmerzen. Er fördert das Schwitzen und beschleunigt die Genesung. Ideal ist er bei den ersten Krankheitsanzeichen.

Wirksamer Helfer bei Gelenkschmerzen

Dank seiner harntreibenden Eigenschaften hilft er, den Körper zu entwässern, Entzündungen und Schmerzen bei Gicht oder Rheuma zu lindern. Er kann auch äußerlich als Umschlag angewendet werden.

Unterstützung der Harnwege und Entgiftung

Der Tee reinigt die Nieren und die Harnwege. Er eignet sich bei Infektionen, Wasserretention und zur allgemeinen Entgiftung des Körpers.

Hautpflege und äußerliche Anwendung

Holunder wird auch bei Akne, Ekzemen oder Verbrennungen verwendet. Umschläge oder Bäder aus dem Aufguss helfen, Entzündungen zu dämpfen, beschleunigen die Heilung und reinigen die Haut.

Fazit

Tee aus schwarzem Holunder ist eine kostengünstige, wirksame und natürliche Alternative zu klassischen Arzneimitteln. Er hilft nicht nur bei Krankheiten, sondern auch zur Vorbeugung. Es ist eines der Geschenke der Natur, das wir regelmäßig nutzen sollten.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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