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Möchten Sie wieder schönes Haar, gesunde Haut und ein stabiles Nervensystem? Dann schenken Sie diesem unscheinbaren, aber entscheidenden Nährstoff – Vitamin B12 – Ihre Aufmerksamkeit. Ein Mangel daran tritt bei Frauen über vierzig häufiger auf, als man denken könnte, und viele Warnsignale werden mit Stress oder Müdigkeit verwechselt.
Vitamin B12 – ein Schlüsselfaktor für die Gesundheit der Frau
Vitamin B12, fachlich Cyanocobalamin, ist lebenswichtig für die richtige Funktion des Nervensystems, die Blutbildung und den Stoffwechsel. Ein Mangel dieses Vitamins äußert sich am häufigsten durch Müdigkeit, Schwindel, Nervosität sowie Probleme mit Haaren und Haut. Und schlimmer noch – er kann zu irreversiblen Nervenschäden führen.
Studien zufolge leiden bis zu 4 % der Frauen im Alter von 40–60 Jahren an einem B12-Mangel. Viele bringen die Symptome jedoch überhaupt nicht mit diesem Vitamin in Verbindung.
Häufigste Symptome eines Vitamin-B12-Mangels
- Schwindel und Gleichgewichtsverlust: Nervenschäden verursachen Schwindel und Koordinationsprobleme.
- Dünnes Haar und brüchige Nägel: Ausdünnendes Haar und spröde Nägel können auf einen B12-Mangel hinweisen.
- Chronische Müdigkeit und Muskelschwäche: Sauerstoffmangel führt zu extremer Erschöpfung.
- Atemnot und Herzklopfen: Der Körper versucht, den fehlenden Sauerstoff durch verstärkte Lungen- und Herzaktivität zu kompensieren.
- Bleiches oder leicht gelbliches Hautbild: Eine Störung der Blutbildung kann zu einer Veränderung der Hautfarbe führen.
- Kribbeln, Taubheitsgefühle und Gefühlsverlust in den Gliedmaßen: Nervenerkrankungen verursachen unangenehme Empfindungen in Händen und Füßen.
- Gedächtnisstörungen und Stimmungsschwankungen: Vergesslichkeit, Reizbarkeit und Depressionen sind häufige Erscheinungen.
- Veränderungen an der Zunge: Die Zunge wird rot und empfindlich, oft mit Brennen.
Warum leiden Frauen über vierzig an einem B12-Mangel?
Mit zunehmendem Alter kommt es zu einer schlechteren Aufnahme von B12 aus der Nahrung. Gründe können zudem hormonelle Veränderungen, eine verminderte Produktion von Magensäure oder die langfristige Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. gegen Magenprobleme oder Diabetes) sein.
Wo lässt sich B12 natürlich ergänzen?
Die Grundlage ist eine ausgewogene Ernährung, reich an tierischen Produkten:
- Rinder- und Schweineleber
- Meeresfrüchte – Garnelen, Austern, Lachs
- Fische – Kabeljau, Heilbutt
- Eier und Milchprodukte
Wenn die Ernährung nicht ausreicht, ist es sinnvoll, Nahrungsergänzungsmittel nach Rücksprache mit dem Arzt in Betracht zu ziehen.
Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?
Wenn Sie mehr als drei der oben genannten Symptome verspüren, zögern Sie nicht und vereinbaren Sie einen Bluttest. Eine rechtzeitige Erkennung und Ergänzung von B12 kann die negativen Auswirkungen auf Ihre Gesundheit vollständig umkehren.
Abschließend
Ein Vitamin-B12-Mangel ist häufig, aber oft übersehen. Wenn Ihnen gesundes Haar, Haut, ein starkes Immunsystem und Ihr seelisches Wohlbefinden wichtig sind, schenken Sie diesem Vitamin Aufmerksamkeit. Vorbeugung ist der Schlüssel – und eine regelmäßige Zufuhr von B12 hilft Ihnen, stark, schön und im Gleichgewicht zu bleiben.
