Fingermassage als Therapie: jeder Finger beeinflusst ein anderes Organ

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Jan , 03. 01. 2026

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Alltägliche gesundheitliche Probleme wie Schnupfen, Müdigkeit oder Anspannung im Körper behandeln wir oft mit Medikamenten, ohne zu wissen, dass die Hilfe buchstäblich in Reichweite unserer Hand liegt. Eine einfache Akupressur-Methode, bei der einzelne Finger massiert werden, kann nicht nur bei Erkältungen, sondern auch bei Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden oder Stress Linderung bringen.

Was ist Akupressur und warum wirkt sie

Akupressur ist eine traditionelle Technik, die seit Tausenden von Jahren angewendet wird. Sie benötigen keine Hilfsmittel, nur Ihre eigenen Hände. Es genügt, die richtigen Punkte zu kennen und ihnen täglich einige Minuten zu widmen. Die Massage bestimmter Stellen an den Fingern stimuliert die inneren Organe, fördert die Entgiftung, verbessert den Energiefluss und stärkt das Immunsystem.

Vorbereitung auf die Massage: Ruhe, Wärme und Atmung

Bevor Sie beginnen, setzen Sie sich bequem, überkreuzen Sie die Beine nicht und konzentrieren Sie sich auf gleichmäßiges Atmen. Reiben Sie Ihre Hände aneinander, um sie zu erwärmen, und legen Sie sie auf die Oberschenkel – die linke Hand auf das rechte Bein, die rechte auf das linke. Führen Sie die Massage mit sanftem Druck durch, der nicht schmerzhaft sein darf. Wenn Sie Schmerz spüren, bedeutet das eine Schwächung des betreffenden Organs.

Welcher Finger entspricht welchem Organ?

Daumen

Die Massage der Fingerspitze hilft bei Schnupfen und Schmerzen im Nasen-Rachen-Raum. Der untere Teil des Daumens lindert hingegen Halsschmerzen und Schluckbeschwerden.

Zeigefinger bis kleiner Finger

Die Fingerspitzen außer dem Daumen beeinflussen die Nebenhöhlen und den Kopf. Bei der Massage wird Schleim gelöst und der Druck in Stirn- und Nasennebenhöhlen gemindert.

Punkt zwischen Daumen und Zeigefinger

Die Massage der Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger hilft bei Erkältung, Grippe, aber auch bei Anspannung und Stress. Es ist ein starker Punkt zur Unterstützung der Entgiftung des Körpers.

Vorteile der Akupressur: nicht nur Linderung, sondern auch Vorbeugung

  • Krankheitsvorbeugung: hilft, sowohl das Immunsystem als auch das Nervensystem im Gleichgewicht zu halten
  • Diagnose von Beschwerden: schmerzhafte Reaktion bei der Massage weist auf eine Schwächung des jeweiligen Organs hin
  • Spannungsabbau: fördert die Durchblutung und Sauerstoffversorgung, lindert Stress und psychische Überlastung

Tipps für den täglichen Gebrauch

  • Nehmen Sie sich 5–10 Minuten täglich, idealerweise morgens oder abends
  • Massieren Sie jeden Finger einzeln, sanft, aber gründlich
  • Atmen Sie tief und langsam
  • Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers – Schmerz, Wärme, Kribbeln bedeuten Aktivierung

Fazit: eine einfache Technik mit großer Wirkung

Die Fingermassage kann ein überraschend wirkungsvolles Werkzeug zur Verbesserung der Gesundheit, Vorbeugung von Krankheiten und Abbau von Stress sein. Sie benötigen keine Hilfsmittel, nur ein wenig Zeit und die Bereitschaft, sich anders um sich selbst zu kümmern als mit Pillen. Diese Methode ist einfach, natürlich und für jeden zugänglich. Probieren Sie sie aus und geben Sie Ihrem Körper die Gelegenheit, sich selbst zu heilen.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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