Wegerich – ein wundersames Kraut, das die meisten Menschen für Unkraut halten

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Jan , 03. 01. 2026

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Auf den ersten Blick sieht er wie gewöhnliches Unkraut aus. Viele reißen ihn ohne nachzudenken aus dem Garten, ohne zu ahnen, dass sie gerade eines der mächtigsten natürlichen Heilmittel weggeworfen haben. Die Rede ist vom Wegerich – einer Pflanze, die die Menschen seit Jahrhunderten bei verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden nutzen. Am bekanntesten ist der Spitzwegerich, aber auch der Breitwegerich hat starke heilende Eigenschaften.

Was enthält der Wegerich und warum ist er so außergewöhnlich?

Die Blätter des Wegerichs enthalten große Mengen an Kalzium, Beta-Carotin, Vitamin C und K sowie starke wundheilende Stoffe. Dadurch hat der Wegerich antimikrobielle, entzündungshemmende, harntreibende, schleimlösende und blutstillende Wirkungen.

Wie der Wegerich hilft

  • Unterstützt die Atemwege – ideal bei Erkältung, Husten oder Bronchitis.
  • Heilt Wunden und gereizte Haut – frische Wegerichblätter helfen, Wunden und Insektenstiche zu heilen.
  • Hilft bei der Verdauung – auch geeignet bei Schleimhautreizungen oder bei der Einnahme von Antibiotika.
  • Lindert Entzündungen – hilft bei Mundinfektionen und äußerlichen Entzündungen.
  • Unterstützt beim Abnehmen – Wegerichsamen (Psyllium) fördern die Verdauung und das Sättigungsgefühl.
  • Zahnschmerzen und Hämorrhoiden – Pulver aus der Wegerichwurzel kann direkt auf schmerzhafte Stellen aufgetragen werden.

Wie man Wegerich in der Praxis anwendet

  • Frische Blätter können Salaten beigemischt oder gekaut werden.
  • Tee: 1 Teelöffel getrockneter Blätter auf 250 ml Wasser, zum Kochen bringen, ziehen lassen.
  • Sirup: zwei Handvoll Blätter, 300 g Rohrzucker, 250 g Honig, etwas Wasser. Kochen, bis es eindickt, und kühl aufbewahren.
  • Umschlag: Saft aus den Blättern oder ein mit Creme gemischter Extrakt wird auf die Haut aufgetragen.

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Worauf man achten sollte

Wenn Sie sich entscheiden, Wegerich selbst zu sammeln, meiden Sie Stellen an Straßen oder Gebiete, in denen der Boden kontaminiert sein könnte. Am besten ist es, Wegerich im eigenen Garten anzubauen.

Fazit

Wegerich ist kein gewöhnliches Unkraut. Er ist ein wertvoller Helfer in der Naturheilkunde, der in keinem Haushalt fehlen sollte. Ob Sie ihn als Tee, Sirup oder Umschlag verwenden, seine Wirkungen werden Sie überraschen.