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Fermentierte Rote Bete ist nicht nur ein nahrhaftes Nahrungsergänzungsmittel, sondern ein wahrer Schatz der Naturmedizin. Dank ihres Gehalts an Probiotika und Antioxidantien hilft sie, das Immunsystem zu stärken, den Körper zu regenerieren und wirkt als wirksames Mittel bei der Entgiftung des Körpers. Außerdem eignet sie sich als Prävention gegen Zivilisationskrankheiten, einschließlich einiger Krebsarten.
Warum ist fermentierte Rote Bete gesünder als rohe Rote Bete?
Während rohe Rote Bete höhere Mengen an natürlichem Zucker enthält, werden diese Zucker beim Gären (Fermentation) in Säuren und nützliche Stoffe umgewandelt. Das Ergebnis ist ein Getränk voller Probiotika, Enzyme und Antioxidantien, das nicht nur die Verdauung, sondern auch das Gleichgewicht der Darmmikroflora insgesamt positiv beeinflusst.
Fermentierte Rote Bete unterstützt außerdem die Senkung des Blutdrucks, steigert die Ausdauer, verbessert den Blutfluss und wirkt entzündungshemmend. Dank des Betaingehalts schützt sie die Zellen vor oxidativem Stress und hilft dem Körper, besser mit einer toxischen Umgebung zurechtzukommen.
Rezept für selbstgemachte fermentierte Rote Bete (Rote-Bete-Kwas)
Zutaten:
- 700 g Rote Bete
- 2 Esslöffel Roggenmehl oder 2 Scheiben älteren dunklen Brots
- 200 g Zucker (am besten Rohrzucker)
- 100 g Rosinen
- abgekochtes, abgekühltes Wasser (ca. 2 Liter)
Zubereitung:
- Die Rote Bete schälen, in Würfel oder Scheiben schneiden und in ein großes Glasgefäß geben.
- Rosinen, Zucker und Mehl (oder Brot) hinzufügen.
- Mit abgekochtem, aber abgekühltem Wasser übergießen. Gut umrühren.
- Mit sauberer Gaze oder einem Deckel mit Löchern abdecken und bei Raumtemperatur 6–7 Tage stehen lassen.
- Zweimal täglich umrühren, eventuell entstehenden Schaum entfernen.
- Nach einer Woche abseihen und in Flaschen füllen. Im Kühlschrank aufbewahren.
Wie man das fermentierte Rote-Bete-Getränk einnimmt
Beginnen Sie langsam. In den ersten Tagen reicht 1 Esslöffel pro Tag. Erhöhen Sie die Dosis schrittweise auf 3–4 Esslöffel dreimal täglich vor den Mahlzeiten. Nach Abschluss der Kur empfehlen wir eine einmonatige Pause und die Wiederholung der Kur. Zur Reinigung des Körpers genügt es, dies dreimal jährlich zu wiederholen.
Wirkungen auf den Organismus
- Unterstützung von Leber und Nieren: fermentierte Rote Bete hilft dem Körper, Gifte und Schwermetalle auszuscheiden.
- Stärkung des Immunsystems: dank des hohen Gehalts an Vitamin C und Antioxidantien.
- Gesündere Haut und Haare: wirkt sich günstig auf die Pigmentierung und das allgemeine Erscheinungsbild der Haut aus.
- Krebsprävention: Farbstoffe in der Rote Bete (Betalaine) haben nachgewiesene antitumorale Wirkungen.
- Verbesserung der Verdauung: Fermentation unterstützt eine gesunde Darmmikroflora und beseitigt Entzündungen.
Fazit
Wenn Sie fermentierte Rote Bete in Ihren Speiseplan aufnehmen, gewinnen Sie nicht nur ein stärkeres Immunsystem und einen reineren Organismus, sondern auch Unterstützung bei der Vorbeugung schwerwiegender Erkrankungen. Denken Sie jedoch daran, alles mit Ihrem Arzt zu besprechen, insbesondere wenn Sie Medikamente einnehmen oder gesundheitliche Einschränkungen haben.
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