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Der Ofen gehört zu den am stärksten beanspruchten Geräten in der Küche, aber seine regelmäßige Reinigung wird oft vernachlässigt. Dennoch machen Fettreste, Eingebranntes und Gerüche das Kochen nicht nur unangenehm, sondern können auch den Geschmack der Speisen beeinträchtigen. Die gute Nachricht ist, dass sich selbst ein sehr schmutziger Ofen ohne den Einsatz aggressiver Chemikalien reinigen lässt – einfach, günstig und mit Hilfe natürlicher Mittel.
Sauberer Ofen ohne Chemie? Das geht!
Mit Hilfe gewöhnlich verfügbarer Zutaten wie Natron, Essig oder Zitrone schaffen Sie es, den Ofen so zu reinigen, dass er wie neu aussieht. Unten finden Sie 8 bewährte Methoden, die von Hausfrauen auf der ganzen Welt gelobt werden.
8 bewährte Tipps zur Ofenreinigung
- Natron und Essig: Mischen Sie eine Paste aus Natron und etwas Wasser, tragen Sie sie auf die verschmutzten Flächen im Ofen auf und lassen Sie sie über Nacht einwirken. Besprühen Sie morgens mit Essig – der Schmutz wird weich und lässt sich leicht abwischen.
- Zitronendampf: Gießen Sie Wasser mit dem Saft von zwei Zitronen in eine Schüssel und stellen Sie sie in den Ofen. Schalten Sie auf 150 °C für 30 Minuten. Der Dampf löst das Fett und erfrischt den gesamten Innenraum angenehm.
- Salz und Wasser gegen Eingebranntes: Mischen Sie grobes Salz mit Wasser zu einer dicken Paste. Tragen Sie sie auf eingebrannte Stellen auf, lassen Sie sie einwirken und schrubben Sie dann mit einem Schwamm.
- Essigdampf für die Ofentür: Erwärmen Sie eine Schüssel mit Essig im Ofen, wischen Sie dann die Tür mit einem Tuch ab. Essig entfernt Flecken und Fett vom Glas.
- Natron mit Wasserstoffperoxid: Diese Kombination ergibt eine stärkere Reinigungspaste, die auch hartnäckigen Schmutz entfernt – ideal bei lange nicht gereinigten Öfen.
- Regelmäßiges Abwischen nach jeder Benutzung: Vorbeugung ist das A und O. Wischen Sie den Ofen nach jedem Backen zumindest mit einem feuchten Tuch ab.
- Roste und Backbleche separat reinigen: Legen Sie die herausgenommenen Teile in heißes Wasser mit Natron und lassen Sie sie mehrere Stunden einwirken. Danach lassen sie sich leicht mit einem Schwamm reinigen.
- Zahnbürste für Details: Für Ecken, Rillen und schwer zugängliche Stellen verwenden Sie eine alte Zahnbürste – sie gelangt dorthin, wo ein Schwamm nicht hinkommt.
Warum natürlichen Methoden den Vorzug geben?
Diese Reinigungstricks sind schonend für die Gesundheit, Ihren Geldbeutel und die Umwelt. Sie müssen keine teuren chemischen Reiniger mit Warnsymbolen verwenden – die meisten Zutaten finden Sie zuhause in der Speisekammer oder im Bad. Und das Ergebnis? Sie werden überrascht sein, wie schnell und wirkungsvoll es funktioniert!
Wie Sie den Ofen langfristig sauber halten
- Wischen Sie den Ofen nach jeder Benutzung noch warm (aber nicht heiß) mit einem Tuch ab.
- Beim Backen verwenden Sie Auflaufformen mit Deckel oder Backpapier.
- Wenden Sie einmal im Monat eine der oben genannten Methoden zur Tiefenreinigung an.
- Pflegen Sie regelmäßig auch die Dichtungen und die Tür.
Fazit: Sauberer Ofen einfach und ohne Chemie
Sie müssen nicht länger Stunden mit Schrubben verbringen oder teure Reiniger kaufen. Natron, Zitrone oder Essig und etwas Zeit reichen aus. Ihr Ofen wird sauber, geruchsfrei und bereit für die nächsten kulinarischen Herausforderungen sein.
Weitere Tipps aus dem Haushalt
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