Sanddorn-Tinktur – stärken Sie das Immunsystem und die Gefäße auf natürliche Weise

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Jan , 05. 01. 2026

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Wenn man Sanddorn sagt, denken viele an intensiv orange Beeren, die geradezu vor Vitaminen strotzen. Er wird „slowakisches Gold“ genannt und das zu Recht: diese Pflanze aus der Familie der Ölbaumgewächse ist in den letzten Jahren nicht nur in der Slowakei, sondern auch bei uns immer beliebter geworden. Kein Wunder – sie enthält bis zu 190 bioaktive Substanzen, die das Immunsystem unterstützen, die Leber, das Herz und die Nieren pflegen und sogar bei der Krebsprävention helfen können.

1. Was der Sanddorn alles enthält

Sanddorn kommt natürlich im Kaukasus, in den sibirischen Steppen und auch in unseren Pieninen vor, wo er Höhen von bis zu 5–6 Metern erreicht. Gerade seine kleinen Beeren, die nicht nur ein Ass in Sachen Vitamin C sind, sondern auch viele weitere wertvolle Bestandteile enthalten, machen ihn zu einer echten Supernahrung.

Vitamine und Mineralstoffe

  • Vitamin C: bis zu 10× mehr als in einer Zitrone
  • Vitamine B (einschließlich B12), A, E, K
  • Eisen, Mangan, Kalzium, Magnesium, Zink, Kupfer, Kalium, Silizium

Bioaktive Substanzen

  • 42 Arten von Lipiden
  • 36 Flavonoide
  • 22 Fettsäuren (einschließlich der seltenen Omega-7-Fettsäure Palmitoleinsäure)
  • 18 Aminosäuren
  • 11 Spurenelemente

Dank dieser reichhaltigen Palette an Inhaltsstoffen stärkt Sanddorn den Organismus umfassend – von der Abwehrkraft bis zur Geweberegeneration.

2. Gesundheitswirkungen des Sanddorns

Der regelmäßige Verzehr oder die Anwendung von Sanddornprodukten kann mehrere gesundheitliche Vorteile bringen:

  • Stärkung des Immunsystems: Die Beeren stimulieren die Bildung von Abwehrstoffen im Körper und verringern die Anfälligkeit für Herbst- und Winterinfektionen.
  • Unterstützung von Leber und Verdauung: Sanddornextrakt erhöht die Bildung von Galle und Verdauungsenzymen und hilft so beim Abbau von Toxinen.
  • Kardiovaskulärer Schutz: Dank des hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren und Antioxidantien senkt er den Blutdruck, den Cholesterinspiegel und das Risiko von Gefäßentzündungen.
  • Entzündungshemmende und krebshemmende Wirkungen: Flavonoide und Phytosterole helfen, freie Radikale zu bekämpfen und können das Wachstum von Tumorzellen hemmen.
  • Regeneration von Haut und Gewebe: Sanddornöl und -extrakte beschleunigen die Heilung von Wunden, Verbrennungen und Erfrierungen.
  • Linderung bei rheumatischen Schmerzen und Gicht: Ein Aufguss aus Blättern oder Früchten unterdrückt Gelenkentzündungen und reduziert Schmerzen.

3. Hausgemachte Sanddorn-Tinktur

Eine Tinktur ist eine ideale Abwechslung in der Winterzeit – sie wärmt, stärkt den Organismus und erfrischt geschmacklich.

Zutaten

  • 1 kg reifer Sanddornbeeren
  • 1 l Alkohol (Wodka oder hochprozentiger Alkohol)
  • 9 Esslöffel Zucker oder Honig

Zubereitung

  1. Waschen Sie die Früchte und geben Sie sie in eine große Schüssel. Streuen Sie den Zucker (oder Honig) darüber und zerdrücken Sie sie leicht.
  2. Überführen Sie die vorbereitete Masse in ein Glas, decken Sie sie mit Mull ab und lassen Sie sie 3–4 Tage an einem warmen Ort gären.
  3. Nach der Gärung mit klarem Alkohol übergießen, umrühren und das Glas an einem dunklen Ort mindestens 1 Monat lagern.
  4. Zum Schluss die Tinktur durch ein Tuch oder ein feines Sieb in saubere Fläschchen abseihen und kühl lagern.

Üblich ist die Einnahme von 1–2 Teelöffeln täglich (aufgelöst in etwas Wasser oder Tee).

4. Tipps zur Verwendung von Sanddorn

  • Morgensaft: Frischen oder gefrorenen Saft mit Orange oder Apfel mischen.
  • Smoothie-Booster: Einen Esslöffel Sanddornpulver in einen grünen Smoothie geben.
  • Öl für die Haut: Reiben Sie ein paar Tropfen reines Sanddornöl auf trockene Hautstellen ein.
  • Blättertee: Übergießen Sie getrocknete Blätter mit heißem Wasser und trinken Sie ihn bei Verdauungsbeschwerden.

Fazit

Sanddorn ist der wahre König der Herbstsaison, der mit seinen Wirkungen das Immunsystem, die Regeneration und die allgemeine Gesundheit unterstützen kann. Ob Sie ihn zu einer köstlichen Tinktur, einem Saft verarbeiten oder in der Kosmetik verwenden – Sie greifen immer zu einer natürlichen „Vitaminbombe“ mit der Seele eines echten slawischen Wunders.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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