Warum Ringelblumen zu Tomaten pflanzen: 5 Gründe, die Sie überraschen werden

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Jan , 05. 01. 2026

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Tomaten sind bei Hobbygärtnern eine beliebte Kultur – sie wachsen schön, schmecken hervorragend und sind unglaublich vielseitig. Trotzdem sind sie häufig Angriffen durch Insekten, Schnecken und bodenbürtige Krankheiten ausgesetzt. Glücklicherweise bietet die Natur eine einfache und wirksame Lösung – Ringelblumen. Diese Blumen sind nicht nur schön anzusehen, sondern haben buchstäblich schützende Fähigkeiten.

Gemeinsame Pflanzung oder Symbiose in der Praxis

In der Natur kommt es oft zu sogenannten symbiotischen Beziehungen. Genauso wie kleine Fische Haifischen die Zähne putzen oder Meeresschildkröten von Fischen besucht werden, die ihnen bei der Hygiene helfen, so helfen sich auch Pflanzen gegenseitig. Manche reichern den Boden mit Stickstoff an, andere belüften ihn mit ihren tiefen Wurzeln. Ringelblumen sind dann ein großartiger Freund gerade für Tomaten.

1. Ringelblumen ziehen Bienen und nützliche Insekten an

Ringelblumen sind ein Magnet für Bestäuber wie Bienen, Schmetterlinge und Marienkäfer, die zu einer besseren Ernte beitragen. Außerdem locken sie nützliche Insekten an, die sich von Schädlingen wie Blattläusen oder Raupen ernähren. Dank ihnen werden Ihre Tomaten gesünder und ertragreicher.

2. Ringelblumen als Falle für Nacktschnecken und Schnecken

Nacktschnecken und Schnecken gehören zu den Erzfeinden der Tomaten. Sie bleiben oft unentdeckt, bis Sie weiche Löcher und schleimige Spuren an den Früchten entdecken. Ringelblumen schmecken diesen Schädlingen jedoch noch mehr als Tomaten und dienen so als „Fangpflanze“. Am Morgen genügt es dann, durch den Garten zu gehen und die unerwünschten Besucher zu entfernen.

3. Ringelblumen vertreiben Säugetiere und Schlangen

Ihr intensiver Duft ist nicht nur für den Menschen bezaubernd. Im Gegenteil, er vertreibt viele tierische Schädlinge – von Kaninchen über Katzen bis hin zu Rehen. Und obwohl Schlangen keine Tomaten fressen, können Ringelblumen sie dank ihres Aromas davon abhalten, das Beet zu besuchen.

4. Ringelblumen schützen den Boden vor Nematoden

Tomaten und ihre Verwandten – Paprika und Auberginen – können von Wurzelgallen-Nematoden befallen werden. Diese mikroskopischen Biester können Pflanzen schwer schädigen. Ringelblumen enthalten Stoffe, die Nematoden vernichten, bevor sie sich vermehren. Deshalb ist die Pflanzung von Ringelblumen in befallenen Bereichen eine hervorragende Vorbeugung.

5. Ringelblumen vertreiben Würmer und Raupen

Besonders gefährlich ist der Tomatenhornwurm, eine Raupe, die Tomaten verwüstet. Ringelblumen wirken gegen diese Schädlinge doppelt: Ihr Duft vertreibt die erwachsenen Falter und gleichzeitig ziehen sie parasitische Wespen an, die die Eier und Larven dieser Schädlinge befallen.

Welche Ringelblumen sind am besten?

Auf dem Markt gibt es Dutzende von Ringelblumenarten, aber drei sind am besten für die Mischkultur mit Tomaten geeignet:

  • Afrikanische Ringelblumen (Tagetes erecta) – hoch und kräftig, ideal als Schutzgürtel um die Tomaten.
  • Französische Ringelblumen (Tagetes patula) – kompakt, dicht, hervorragend gegen Nematoden.
  • Echte Ringelblumen (Calendula officinalis) – duftend, ziehen Bienen und nützliche Insekten an.

Tipp: Mischen Sie mehrere Sorten für maximalen Effekt. Kleine Sorten setzen Sie nah an die Tomaten, größere um das Beet herum als Schutzbarriere.

Fazit:

Ringelblumen sind nicht nur eine schöne Dekoration – sie sind die Wächter Ihres Tomatengartens. Sie helfen, Schädlinge abzuwehren, ziehen Bestäuber an und verbessern die Bodenqualität. Und außerdem erhellen ihre intensiv gelben und orangefarbenen Blüten jedes Beet. Wenn Sie also eine gesunde und reichliche Tomatenernte haben wollen, vergessen Sie die Ringelblumen nicht!