Psychische Ursachen von Krankheiten: wie Emotionen mit konkreten Organen verbunden sind

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Jan , 05. 01. 2026

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Emotionen haben einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Die positiven strömen frei im Körper, harmonisieren ihn und unterstützen die richtige Funktion der Organe. Im Gegensatz dazu blockieren negative Emotionen, die oft durch Angst ausgelöst werden, den Energiefluss, schwächen den Organismus und können zu körperlichen Erkrankungen führen.

Bei langfristiger Einwirkung negativer Emotionen können Probleme auftreten, wie Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden, chronische Müdigkeit oder eine Schwächung des Immunsystems. Wenn Sie nicht nur körperlich, sondern auch psychisch gesund sein wollen, ist es wichtig, zu lernen, Ihre Gedanken und Emotionen zu erkennen, zu benennen und mit ihnen zu arbeiten.

Wut und ihre Auswirkung auf die Leber

Wut gehört zu den schädlichsten Emotionen für unseren Organismus. Am stärksten schwächt sie die Leber, die eine Schlüsselrolle bei der Entgiftung des Körpers spielt. Ständiges Unterdrücken von Wut oder häufige Wutausbrüche können zu Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen und einer verschlechterten Haut führen.

Auf die Leber wirken sich dagegen positiv Großzügigkeit, Freundlichkeit und die Fähigkeit zu vergeben. Wenn Sie sich also oft gereizt fühlen, versuchen Sie, diese Eigenschaften zu entwickeln und mehr nicht nur anderen, sondern auch sich selbst zu vergeben.

Schock und seine Auswirkungen auf Herz und Nieren

Ein starker Schock oder ein Trauma beeinträchtigt vor allem das Herz und die Nieren. Es kann zu unregelmäßigem Herzschlag, Brustschmerzen, aber auch zu Problemen mit den Harnwegen führen. Der Mensch kann langfristig nervös und überempfindlich sein.

Das Herz stärkt man durch Emotionen wie Liebe, Freude und Glück. Die Nieren regenerieren durch Zärtlichkeit, Ruhe und Stille. Wenn Sie einen Schock erlebt haben, nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Entspannung, Meditation und den Aufbau innerer Ruhe.

Angst und die Schwächung der Nieren

Angst und Ängste sind direkt mit einer Schwächung der Nieren verbunden. Grübeln über die Zukunft und ständige Sorgen entziehen den Nieren nach und nach Energie. Das zeigt sich in Erschöpfung, Rückenschmerzen im Lendenbereich und allgemeiner Schwäche.

Wenn Sie häufig von Sorgen belastet sind, versuchen Sie, sie durch Vertrauen, Gelassenheit und Sanftheit zu ersetzen. Bewusstes Arbeiten mit diesen Emotionen trägt zur Stärkung der Nieren und zur allgemeinen Vitalität bei.

Sorgen und ihr Einfluss auf Magen und Milz

Sorgen und ständige Grübeleien belasten vor allem den Magen und die Milz. Diese Organe sind an der Verdauung und an der allgemeinen Immunität beteiligt. Negative Emotionen können zu Blähungen, Appetitlosigkeit, aber auch zu Störungen der Nährstoffaufnahme führen.

Unterstützen Sie Magen und Milz mit Emotionen wie Ehrlichkeit, Offenheit und Vertrauen. Lernen Sie, mehr im gegenwärtigen Moment zu sein und nicht ständig „Was wäre wenn“ zu durchdenken.

Trauer und Kummer schwächen die Lungen

Traurigkeit und langanhaltender Gram belasten die Lungen. Dies kann sich in Kurzatmigkeit, häufigen Erkältungen, Müdigkeit und Depression äußern. Die Lungen sind nicht nur für die Atmung zuständig, sondern auch für die Verteilung der Energie im Körper.

Stärken Sie Ihre Lungen mit Emotionen wie Mut und Gerechtigkeit. Körperliche Aktivität an der frischen Luft und Atemübungen helfen Ihnen ebenfalls.

Stress als Zerstörer des gesamten Organismus

Langfristiger Stress beeinflusst Herz, Gehirn und das gesamte Nervensystem. Er verursacht Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, Probleme mit dem Gedächtnis und der Verdauung. Er kann zu chronischen Erkrankungen und Erschöpfung führen.

Dem Herzen helfen Liebe, Freude und Dankbarkeit, dem Gehirn wiederum positives Denken und Kreativität. Vergessen Sie nicht die Entspannung und suchen Sie jeden Tag etwas, wofür Sie dankbar sein können.

Fazit: Lernen Sie, mit Ihren Emotionen zu arbeiten

Haben Sie Probleme mit einem dieser Organe? Dann überlegen Sie, ob in Ihrem Leben nicht überwiegend negative Emotionen wirken, die auf sie einwirken. Oft sind wir uns ihrer Anwesenheit nicht einmal bewusst, doch der Körper reagiert sofort darauf.

Beginnen Sie damit, sie zu erkennen, anzunehmen und schrittweise durch positive Emotionen zu ersetzen, die zur Regeneration nicht nur einzelner Organe, sondern des gesamten Organismus beitragen. Die Arbeit mit Emotionen ist ein langer Weg, der sich jedoch lohnt. Ihre Gesundheit und Ihr seelisches Wohlbefinden werden es Ihnen danken.

Schlüsselwörter: psychische Ursachen von Krankheiten, negative Emotionen, Schwächung der Organe, Psychosomatik