Meterkuchen: Traditionelles Rezept, das auf keinem Festtagstisch fehlen darf

0
(0)

  • Einfach zuzubereiten
  • 10 portionen
  • 90 minuten
Jan, 08. 01. 2026

Unwiderstehliches zweifarbiges Dessert mit leckerer Creme und Schokoladenglasur

Für 10 portionen

Zutaten

Teig:

Creme:

Glasur:

Vorbereitungsverfahren

  • Zubereitung des Teigs: Das Eiweiß zu steifem Eischnee schlagen. Die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen, Öl, lauwarmes Wasser und das mit Backpulver und Natron vermischte Mehl hinzufügen. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben.
  • Teig aufteilen: Den Teig in zwei Hälften teilen. In die eine Hälfte Kakao einrühren, die andere hell lassen. Beide Teige getrennt in einer gefetteten und mit Mehl ausgestreuten Rehrückenform backen.
  • Backen: Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C etwa 40 Minuten backen, bis der Teig eine goldbraune Farbe annimmt. Nach dem Backen die Böden vollständig auskühlen lassen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Creme: Das Puddingpulver in etwas kalter Milch anrühren, den Rest zum Kochen bringen. Das angerührte Puddingpulver einrühren und eine dicke Creme kochen, diese mit Folie abdecken und abkühlen lassen. Die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen und nach und nach zur abgekühlten Puddingmasse geben. Mit Rum abschmecken.
  • Kuchen zusammensetzen: Auf jede Scheibe (abwechselnd helle und kakaohaltige) Creme auftragen und die nächste Scheibe daraufdrücken. So weitermachen, bis alle Zutaten verbraucht sind. Es entsteht ein langer „Meterkuchen“.
  • Glasur: Die Schokolade mit dem Öl im Wasserbad schmelzen und glatt rühren. Den Kuchen mit der Glasur überziehen und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
  • Servieren: Am nächsten Tag den Kuchen schräg anschneiden, wodurch das charakteristische gestreifte Muster entsteht.

Gesamtzubereitungszeit:

90 Minuten aktive Zubereitung + 8 Stunden Festwerden (idealerweise über Nacht)

Anzahl der Portionen:

12–14 Scheiben

Fazit

Der Meterkuchen ist ein perfektes Beispiel des traditionellen tschechoslowakischen Konditorhandwerks. Sein Reiz liegt nicht nur im Geschmack, sondern auch in der visuellen Wirkung. Er passt auf jeden festlichen Tisch – sei es zu Weihnachten, zu Familienfeiern oder zum Sonntagsessen. Die Zubereitung ist einfach und das Ergebnis wird garantiert jeden Liebhaber hausgemachter Köstlichkeiten erfreuen.