Gesamte Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten (10 Min Teig + 5 Min Ruhe + 20 Min Braten)
Anzahl der Portionen: 4 (etwa 12–14 Pfannkuchen je nach Pfannengröße)
Warum kochendes Wasser wirkt
Heißes Wasser „verbrüht“ teilweise die Stärke im Mehl und der Teig verbindet sich besser. Dadurch sind die Pfannkuchen außerordentlich zart, formbar und brennen nicht an. Gleichzeitig lassen sie sich leichter dünn ausstreichen und reißen beim Wenden nicht – ideal zum Rollen und Füllen.
Tipps und Varianten
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Möchten Sie ein extra fluffiges Ergebnis? Rühren Sie zusätzlich eine Prise Backpulver ein oder ersetzen Sie einen Teil der Milch durch Sprudelwasser.
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Für Aroma fügen Sie fein abgeriebene Zitronenschale hinzu; für die herzhafte Variante lassen Sie den Zucker weg und geben Kräuter oder Pfeffer.
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Der erste Pfannkuchen ist ein Test der Pfanne: wenn er zu schnell dunkel wird, reduzieren Sie die Hitze; ist er blass, erhöhen Sie die Hitze.
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Aufbewahrung: Decken Sie abgekühlte Pfannkuchen ab, sie trocknen nicht aus und bleiben saftig. Man kann sie auch in dünnen Schichten einfrieren.
Servieren
Servieren Sie sie mit Marmelade, Quark, Nutella oder einfach mit Butter und Honig. Für die herzhafte Variante probieren Sie Spinat, Schinken und Käse oder Champignons. Dünne „crêpes“ vertragen reichhaltigere Füllungen, ein festeres Zentrum hält sie ohne Einreißen. Scheuen Sie sich nicht, Schichten zu bilden – es entsteht eine schnelle Pfannkuchentorte.
Fazit
Omas Becher-Rezept ist der Beweis, dass es selten kompliziert sein muss. Dank des kochenden Wassers erhalten Sie zuverlässige, fluffige und dennoch elastische Pfannkuchen, die nicht anbrennen und sich wunderbar wenden lassen. Setzen Sie auf eine solide Basis, arbeiten Sie mit mittlerer Temperatur und als Belohnung bekommen Sie Pfannkuchen „wie aus der Konditorei“. Sie eignen sich für ein Wochenendfrühstück ebenso wie für ein schnelles Abendessen – es reichen ein paar Becher und ein Schneebesen.

