Windbeutelringe mit Puddingcreme und Fondantglasur: Wie aus der Konditorei, Schritt für Schritt

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  • Einfach zuzubereiten
  • 8 portionen
  • 60 minuten
Jan, 07. 01. 2026

Luftig-leichte Windbeutelringe aus Brandteig, innen eine feine Vanillepuddingcreme und Schlagsahne, darüber glänzende Fondantglasur. Das ist ein tschechischer Klassiker, der nie enttäuscht. Man muss nur ein paar Regeln beachten – den Ofen in der ersten Backphase nicht öffnen und die Cremes gut auskühlen lassen – und das Ergebnis wird professionell sein.

Für 8 portionen

Zutaten

Brandteig:

Puddingcreme:

Zum Fertigstellen:

Vorbereitungsverfahren

  • Brandteig (Grundlagen): Geben Sie Wasser, Fett und eine Prise Salz in einen Topf und bringen Sie es zum Kochen. Sobald das Fett geschmolzen ist, das Mehl auf einmal zugeben, die Hitze reduzieren und 2–3 Minuten kräftig rühren, bis sich am Boden eine helle Schicht bildet und der Teig sich zu einer glatten Kugel verbindet.
  • Abkühlen und Eier: Den Teig in eine saubere Schüssel geben und ein paar Minuten abkühlen lassen (er soll heiß–warm, nicht glühend sein). Dann die Eier nacheinander einrühren. Die entstandene Masse soll glatt, glänzend und formstabil sein – beim Herausziehen des Teigschabers eine „Spitze“ bilden.
  • Aufdressieren und Backen: Den Teig in einen Spritzbeutel mit abgeschnittener Tülle füllen. Auf mit Backpapier belegte Bleche Ringe mit einem Durchmesser von ca. 6–7 cm aufspritzen (für eine schöne Form gern in zwei konzentrischen Schichten). In den auf 200 °C vorgeheizten Ofen geben und 30–40 Minuten backen, bis sie sattgolden sind. Die ersten 15 Minuten den Ofen nicht öffnen, sonst fallen die Windbeutel zusammen. Die gebackenen Böden auf ein Gitter legen und auskühlen lassen.
  • Puddingcreme: Aus Milch, Puddingpulver und Vanillezucker einen Pudding kochen. Die Oberfläche sofort mit Frischhaltefolie „kontakt“-deckend abdecken und vollständig auskühlen lassen. Die Butter mit Puderzucker zu einer hellen Schaumpaste aufschlagen, nach und nach den kalten Pudding unterrühren, bis eine glatte Butter‑Pudding‑Creme entsteht.
  • Schlagsahne: Die Sahne mit Puderzucker zu festen Spitzen aufschlagen. Kühl aufbewahren.
  • Füllen: Die Windbeutelringe waagerecht aufschneiden. Auf die unteren Teile eine Schicht Puddingcreme aufspritzen, darauf einen Ring Schlagsahne setzen und mit dem Deckel verschließen. 20–30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.
  • Fondantglasur: Fondant nach Anleitung vorsichtig erwärmen (er soll lauwarm und flüssig, nicht heiß sein). Die oberen Teile der Windbeutelringe schnell in die Glasur tauchen oder diese mit einem Löffel verstreichen, trocknen lassen. Kühl bis zum Servieren aufbewahren.

Gesamtzubereitungszeit: 2 Stunden 30 Minuten (aktive Zeit ca. 60–75 Minuten, einschließlich Abkühlen der Cremes und Festwerden)

Portionsanzahl: 16–20 Windbeutelringe (je nach Ringgröße)

Tipps für den sicheren Erfolg

  • Die Konsistenz des Teigs richtet sich nach den Eiern: wenn der Teig nach fünf Eiern bereits schön glatt ist und die Form hält, das sechste Ei schrittweise zugeben.

  • Für einen extra knusprigen Boden nach dem Backen kurz die Seite mit einem Holzstäbchen anstechen und für 5 Minuten in den ausgeschalteten Ofen mit leicht geöffneter Tür zurückstellen, damit der Dampf entweichen kann.

  • Der Pudding für die Creme muss völlig kalt sein; warm würde die Butterbasis erweichen und die Creme würde dünnflüssig werden.

  • Fondant niemals überhitzen – er würde die Sahne schmelzen lassen und herunterlaufen.

Fazit

Windbeutelringe mit Puddingcreme und Fondantglasur sind eine Ikone der tschechischen Konditorei. Wenn Sie auf Temperaturen, Backzeiten achten und die Cremes sorgfältig auskühlen lassen, erhalten Sie einen stabilen Boden und eine perfekt glatte Füllcreme. Das Rezept eignet sich hervorragend für Feiern, den Sonntagskaffee und repräsentative Süßspeisentische – und besteht dabei aus allgemein verfügbaren Zutaten.