Befreien Sie sich auf natürliche Weise von Gelenkschmerzen und hohem Harnsäurespiegel

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Jan , 28. 01. 2026

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Gicht gehört zu den schmerzhaftesten Formen der Arthritis und kann die Lebensqualität erheblich vermindern. Er äußert sich durch plötzliche Attacken starker Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und Bewegungseinschränkungen, am häufigsten im Bereich des Großzehs, der Knie, Knöchel oder Handgelenke. Die Hauptursache ist ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut, der sich in den Gelenken in Form kleiner Kristalle ablagert.

Noch vor Kurzem galt Gicht als Erkrankung älterer Menschen, heute tritt sie jedoch auch bei Jüngeren auf. Einen großen Einfluss haben moderner Lebensstil, Ernährung und Bewegungsmangel.

Warum ein hoher Harnsäurespiegel entsteht

Harnsäure entsteht beim Abbau von Purinen – Stoffen, die natürlicherweise im Körper, aber auch in bestimmten Lebensmitteln vorkommen. Problematisch wird es, wenn der Körper sie nicht ausreichend ausscheiden kann.

Risikofaktoren umfassen:

  • eine Ernährung reich an rotem Fleisch, Innereien und Wurstwaren,
  • Übergewicht und geringe körperliche Aktivität,
  • einige chronische Erkrankungen,
  • langfristige Einnahme bestimmter Medikamente,
  • übermäßigen Alkoholkonsum, insbesondere Bier.

Die gute Nachricht ist, dass eine Änderung des Lebensstils und die Einbeziehung natürlicher unterstützender Mittel die Belastung für den Körper deutlich reduzieren und die Symptome der Gicht lindern können.

Naturmittel, die bei Gicht und Gelenkschmerzen helfen können

1. Zitronensaft und Natron (Backsoda) – Unterstützung des pH-Gleichgewichts

Harnsäure bildet sich leichter in einer sauren Umgebung. Die Unterstützung des natürlichen Säure-Basen-Gleichgewichts kann dem Körper Erleichterung verschaffen und die Ausscheidung von Abfallstoffen fördern.

So bereiten Sie es zu:

  • Saft von einer halben Zitrone,
  • ein Glas lauwarmes Wasser,
  • eine kleine Prise Natron (optional).

Getrunken wird das Getränk üblicherweise morgens auf nüchternen Magen, idealerweise 5–7× pro Woche.

Möglicher Nutzen:

  • Unterstützung der Nierenfunktion,
  • bessere Ausscheidung von Harnsäure,
  • Reduzierung der entzündlichen Belastung des Körpers.

2. Kirschen und Sauerkirschen – natürliche Hilfe für die Gelenke

Kirschen, besonders säurereiche Sorten, enthalten Anthocyane – natürliche Stoffe mit entzündungshemmender Wirkung. Regelmäßiger Verzehr kann helfen, die Häufigkeit von Gichtanfällen zu verringern.

Wie man sie einbezieht:

  • 10–15 frische Kirschen täglich,
  • oder 1 Glas ungesüßten Sauerkirschsaftes.

3. Sellerie und Selleriesamen – natürliche Reinigung des Körpers

Sellerie ist als natürliches Diuretikum bekannt, das die Ausscheidung von Flüssigkeiten und damit auch von Abfallstoffen aus dem Körper unterstützt.

  • 1 Glas frischen Selleriesaftes täglich,
  • Aufguss aus 1 Teelöffel Selleriesamen in 250 ml heißem Wasser (1–2× täglich).

4. Brennnessel und Löwenzahn – traditionelle Unterstützung der Ausscheidung

Beide Kräuter werden seit Jahrhunderten zur Unterstützung von Entgiftungsprozessen und zur Entwässerung verwendet.

Teezubereitung:

  • 1 Teelöffel getrocknete Brennnessel oder Löwenzahn,
  • 250 ml heißes Wasser,
  • 10 Minuten ziehen lassen.

Man trinkt 2–3 Tassen täglich in einer Kur, die 2–3 Wochen dauert.

5. Ingwer und Kurkuma – natürliche entzündungshemmende Kombination

Sowohl Ingwer als auch Kurkuma werden für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften und ihre unterstützende Wirkung auf die Gelenke geschätzt.

  • 1 Teelöffel geriebener Ingwer,
  • ½ Teelöffel Kurkuma,
  • 10 Minuten in 250 ml Wasser kochen.

Das Getränk kann 1–2× täglich getrunken werden.

6. Roher Knoblauch – Unterstützung des Stoffwechsels

Knoblauch fördert die Durchblutung, den Stoffwechsel und die natürlichen Entgiftungsprozesse. Der tägliche Verzehr von 1–2 rohen Zehen kann eine unterstützende Wirkung haben.

7. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr – die Grundlage von allem

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist einer der wichtigsten Schritte bei hohem Harnsäurespiegel. Es wird empfohlen, mindestens 2 Liter Wasser pro Tag zu trinken.

Lebensmittel, die man besser meiden sollte

  • rotes Fleisch und Innereien,
  • Wurstwaren und industriell verarbeitete Lebensmittel,
  • Sardinen, Anchovis und einige Meeresfrüchte,
  • Alkohol, insbesondere Bier,
  • gesüßte Getränke, weißer Zucker und raffiniertes Mehl.

Im Gegensatz dazu kann eine faserreiche Ernährung die natürliche Ausscheidung von Harnsäure fördern.

Wichtiger Hinweis

Naturmittel können als unterstützender Bestandteil des Lebensstils dienen, nicht als Ersatz für eine fachärztliche Behandlung. Wenn Sie an einer chronischen Erkrankung leiden oder Medikamente einnehmen, besprechen Sie Änderungen stets mit Ihrem Arzt.