Das ist, was Sie im Herbst mit Geranien tun sollten! Achtung, viele Menschen wissen das nicht!

0
(0)

Jan , 31. 01. 2026

Artikelinhalt

Geranien gehören zu den beliebtesten Blumen auf Balkonen und in Gärten, aber mit dem Einbruch des Herbstes stellt sich die Frage, wie man sie erfolgreich überwintern kann. Da die Preise für Geranien von Jahr zu Jahr steigen, ist es gut zu wissen, wie man diese schönen Pflanzen über den Winter bringt und gleichzeitig Geld spart. Es gibt drei bewährte Methoden, wie man Geranien über den Winter bewahren kann, doch jede von ihnen hat ihre Vor- und Nachteile.

1) Überwinterung der ganzen Pflanze

Eine Möglichkeit ist, Geranien als Ersatzpflanzen zu überwintern. Diese Methode erfordert einen hellen Raum mit einer Temperatur zwischen 6 und 8 °C und minimale Bewässerung. Die Erde sollte nicht völlig trocken sein, aber auf keinen Fall durchnässt. Diese Methode ist jedoch nicht ohne Risiko – viele Pflanzen könnten den Winter nicht überstehen. Wenn Sie jedoch geeignete Bedingungen haben, lohnt es sich, diese Methode zumindest einmal auszuprobieren.

2) Ernte und Umpflanzen

Eine weitere Möglichkeit ist, die Geranien vorsichtig aus der Erde zu ziehen, ihre Wurzeln und Triebe zurückzuschneiden und dann bis zu 15 Stängel zusammen in einen größeren Blumentopf zu pflanzen. Dieser Topf kann auch in einem dunklen Raum aufbewahrt werden, es muss jedoch sichergestellt sein, dass der Raum keinen Frost ausgesetzt ist. Im Frühjahr können Sie die Stängel dann wieder einzeln in die Erde setzen. Diese Methode ermöglicht es Ihnen, mehr Pflanzen zu erhalten, erfordert aber auch mehr Arbeit und Pflege.

3) Schneiden und Bewurzeln von Trieben

Die dritte Methode ist das Stecklingsvermehren. Im Herbst, im Zeitraum von September bis Oktober, schneiden Sie Triebe von blühenden Geranienstängeln ab und stecken diese in kleine Töpfe oder Becher von saurer Sahne. Stellen Sie sie an einen hellen und warmen Ort, zum Beispiel auf die Fensterbank. Bis Januar sollten sie Wurzeln schlagen und kräftiger werden, und im Frühjahr könnten sie sogar zu blühen beginnen. Diese Methode ist wegen ihrer Einfachheit und Effektivität beliebt, aber Sie müssen damit rechnen, dass Stecklinge sorgfältige Pflege benötigen, um den Winter zu überstehen.

Nachteile der einzelnen Methoden

Jede dieser Methoden hat ihre Nachteile. Bei der Überwinterung der ganzen Pflanze besteht die Gefahr, dass viele Geranien den Winter nicht überstehen, und diejenigen, die überleben, könnten im Frühjahr zu erschöpft sein, um zu blühen. Die Pflanzen entwickeln sich oft erst Mitte des Sommers. Bei der zweiten Methode muss man damit rechnen, dass das Umpflanzen und Ernten der Stängel mühsam ist, und es ist ebenfalls nicht garantiert, dass alle Pflanzen den Winter überstehen. Beim Stecklingsschnitt muss man zudem verstärkte Aufmerksamkeit auf die Pflege der bewurzelten Triebe richten, andernfalls könnten sie die Fensterbank oder andere Orte, an denen sie gelagert werden, beschädigen.

Wenn Sie sich für eine dieser Methoden entscheiden, werden Sie im Frühjahr wieder schöne und gesunde Geranien haben, die Sie mit ihrer reichen Blütenpracht erfreuen. Und vor allem – Ihr Geldbeutel wird es kaum merken!