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Gemüseanbau kann einfach wirken – Sie säen Samen, gießen und warten auf die Ernte. Doch eine erfolgreiche Ernte hängt nicht nur von der Pflege ab, sondern auch von der richtigen Planung. Manche Gemüsesorten vertragen sich nämlich nicht, und ihre ungeeignete Kombination kann die Gesundheit der Pflanzen, den Ertrag und die Bodenqualität erheblich beeinträchtigen.
Warum die Kombination von Gemüse wichtig ist?
Jede Pflanze hat unterschiedliche Ansprüche an Nährstoffe, Wasser und Bodenverhältnisse. Wenn Sie ungeeignete Nachbarn nebeneinander pflanzen, können sie sich gegenseitig schwächen, Krankheiten verbreiten oder Schädlinge anziehen. Schauen wir uns die zehn häufigsten Fehler an und wie Sie sie vermeiden.
1. Tomaten und Kartoffeln
Beide Kulturen sind anfällig für Kartoffelfäule. Wenn man sie nebeneinander anbaut, erhöht sich das Infektionsrisiko.
Bessere Wahl: Basilikum oder Ringelblume – sie vertreiben Schädlinge und fördern das Wachstum der Tomaten.
2. Karotten mit Dill oder Petersilie
Dill kann die Karottenfliege anziehen und das Wurzelwachstum verlangsamen.
Bessere Wahl: Karotten lieber mit Zwiebeln oder Knoblauch kombinieren.
3. Zwiebeln und Hülsenfrüchte
Zwiebeln hindern Hülsenfrüchte daran, Stickstoff aufzunehmen.
Bessere Wahl: Bohnen bauen Sie besser mit Karotten oder Roter Bete an.
4. Gurken und Kartoffeln
Sie teilen Schädlinge und Krankheiten, halten Feuchtigkeit – ideale Bedingungen für Pilzkrankheiten.
Bessere Wahl: Gurken pflanzen Sie mit Dill oder Bohnen.
5. Paprika und Bohnen
Beide Pflanzen haben ähnliche Nährstoffansprüche und schwächen sich gegenseitig.
Bessere Wahl: Basilikum neben Paprika wirkt wie ein natürlicher Stärker.
6. Spinat und Rote Bete
Rote Bete erschöpft den Boden schneller, als der Spinat wachsen kann.
Bessere Wahl: Salat oder Radieschen.
7. Mais und Tomaten
Beide ziehen dieselben Schädlinge an – den Tomatenwurm.
Bessere Wahl: Kletterbohnen mit Mais bilden ein ideales Paar.
8. Kohl und Tomaten
Kohl braucht Feuchtigkeit, Tomaten Trockenheit. Kein geeignetes Nebeneinander.
Bessere Wahl: Kohl liebt Thymian oder Salbei.
9. Zucchini und Kartoffeln
Beide erschöpfen den Boden schnell – geringe Ernte.
Bessere Wahl: Zucchini gedeihen neben Mais oder Bohnen.
10. Radieschen und Gurken
Die Wurzeln der Radieschen können die Entwicklung der Gurken behindern.
Bessere Wahl: Karotten oder Salat.
Tipps für einen gesunden Garten
- Wechseln Sie die Kulturen, damit sich der Boden nicht einseitig erschöpft.
- Nutzen Sie Kombinationen, die sich gegenseitig fördern.
- Halten Sie ausreichende Abstände ein – so vermeiden Sie Krankheiten.
- Berücksichtigen Sie den pH-Wert und die Bodenfeuchte.
Fazit: Die richtigen Gemüse-Kombinationen sind der Schlüssel zu einer reichen Ernte. Ihr Garten wird es Ihnen für kluge Planung danken!
