Geschenk des Himmels: Lindenblüte als Heilmittel gegen Krämpfe, Stress und Nervenstörungen

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Jan , 03. 01. 2026

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Nur wenige wissen, dass die Lindenblüte, die wir vor allem mit der Behandlung von Erkältungen verbinden, noch viel mehr kann. Diese duftende Pflanze von unseren Wiesen und aus Parks wirkt wohltuend auch auf das Nervensystem, löst Krämpfe, lindert Stress und Symptome von Nervenstörungen. Gleichzeitig ist sie für fast jeden zugänglich und ihre Anwendung sehr einfach.

Warum Lindenblüten sammeln?

Lindenblüten werden zu Beginn der Blüte gesammelt, meist im Juni bis Juli, noch bevor sich kugelige Früchte bilden. Gerade in diesem Stadium enthalten sie am meisten Heilwirkungen. Ihre Hauptwirkungen kennen wir alle: sie helfen bei Erkältungen, senken die Temperatur, fördern das Schwitzen und wirken leicht schmerzlindernd. Lindenblütentee ist ein traditionelles Mittel, wenn uns die Grippe oder ein Virus erwischt. Weniger bekannt ist jedoch, dass die Lindenblüte buchstäblich ein Segen für unser Nervensystem ist.

Lindenblütentee und Tinktur – nicht nur bei Erkältungen

Starker Sud aus Lindenblüten gegen Nervenleiden und Krämpfe

Wenn Sie an Neurosen, häufigem Ohnmachtsgefühl, starker nervlicher Erschöpfung oder Krämpfen leiden, versuchen Sie, einen stärkeren Sud zuzubereiten:

  • 5 Esslöffel gehackte Lindenblüten
  • 0,5 Liter Wasser

Geben Sie die Blüten ins Wasser und kochen Sie sie bei schwacher Hitze für 30 Minuten. Dieser Sud hilft bei nervlichen Beschwerden und kann Spannungen in Muskeln und Psyche lösen.

Lindenblütentinktur gegen Blähungen und für die Verdauung

Eine weitere Möglichkeit ist die Zubereitung einer alkoholischen Tinktur aus Lindenblüten, die sich besonders bei Verdauungsproblemen, Blähungen oder Störungen von Magen und Darm eignet. Sie benötigen:

  • getrocknete Lindenblüten
  • Wodka
  • ein Glas mit Schraubverschluss

Füllen Sie das Gefäß mit den getrockneten Blüten, gießen Sie es mit Wodka bis zum Rand und lassen Sie es 2–3 Wochen an einem dunklen Ort ziehen. Dann abseihen und an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren. Eingenommen wird es dreimal täglich je ein Teelöffel.

Hausgemachter Lindenblütensirup – Unterstützung des Immunsystems und Ruhe für die Seele

Wie man Lindensirup zubereitet:

  • 4 Handvoll frischer Lindenblüten
  • 1 Liter heißes Wasser
  • 1 kg Rohrzucker
  • 1 Teelöffel Citronensäure
  • 6 Nelken und ein Stück Zimtstange

Spülen Sie die Lindenblüten ab, übergießen Sie sie mit heißem Wasser und lassen Sie sie über Nacht ziehen. Am nächsten Tag abseihen, Zucker, Citronensäure und die Gewürze hinzufügen. Erhitzen Sie die Mischung und sobald der Sirup zu eindicken beginnt, die Gewürze herausnehmen. In saubere Flaschen füllen, gut verschließen, auf den Kopf stellen und unter einer Decke abkühlen lassen. Anschließend kühl und dunkel lagern.

bylinka

Lindenmischungen zum Gurgeln und bei Halsschmerzen

Lindenblüten sind auch eine hervorragende Zutat in Kräutermischungen bei Halsschmerzen, Rachenentzündungen und Entzündungen der Mundhöhle. Mischen Sie:

  • Lindenblüten
  • Kamille
  • Eichenrinde

Alles im gleichen Verhältnis. Übergießen Sie einen Esslöffel dieser Mischung mit 250 ml kochendem Wasser, kurz aufkochen (ca. 5 Minuten) und ziehen lassen. Gurgeln Sie dreimal täglich.

Hauptgesundheitsvorteile der Lindenblüte

  • Beruhigt das Nervensystem, lindert Stress und Anspannung.
  • Hilft bei Neurosen, Krämpfen und psychischer Erschöpfung.
  • Unterstützt die Verdauung, reduziert Blähungen und wirkt günstig auf Magen und Darm.
  • Hat harntreibende Wirkungen, hilft beim Ausscheiden von Giftstoffen aus dem Körper.
  • Unterstützt die Gesundheit von Leber und Nieren.
  • Hilft bei Erkältungen, senkt Fieber und fördert das Schwitzen.

Fazit

Ob Sie nun Lindenblütentee, einen Sud, eine Tinktur oder hausgemachten Lindensirup zubereiten – Sie erhalten stets ein außergewöhnliches Naturmittel, das Ihnen hilft, Gesundheit und Ruhe auch in anspruchsvollen Zeiten zu bewahren. Sammeln Sie die Lindenblüte mit Respekt – sie ist ein wahrer Schatz der Natur, der Körper und Seele guttut.