Heilsamer Schatz der Natur, den man richtig zuzubereiten wissen muss

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Jan , 02. 01. 2026

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Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) gehört zu den wertvollsten Heilpflanzen unserer Regionen. In der Volksmedizin hat er eine lange Tradition und seine Blüten wie auch die Früchte gelten als natürliches Heilmittel gegen viele Beschwerden. Dennoch ist es wichtig zu wissen, dass die Beeren bei falschem Verzehr leicht giftig sein können. In diesem Artikel erklären wir, wie man den Schwarzen Holunder sicher verwendet, welche gesundheitlichen Vorteile er bietet, und wir fügen ein Rezept für einen hausgemachten Holundersirup bei.

Wo der Schwarze Holunder wächst und wie man ihn erkennt

Der Schwarze Holunder wächst in ganz Tschechien, besonders an Waldrändern, in Gebüschen und entlang von Wegen. Der Strauch kann bis zu 10 Meter hoch werden, ist aber meist 3–6 Meter hoch. Im Frühjahr blüht er mit kleinen weißen bis cremefarbenen Blüten mit süßem Duft. Die Beeren erscheinen gegen Ende des Sommers und haben eine dunkelviolette bis schwarze Farbe.

Warum rohe Beeren giftig sind

Rohe Holunderbeeren enthalten die Substanz Sambunigrin, die sich bei der Verdauung in Blausäure (Zyanwasserstoff) aufspalten kann. Diese kann Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Kopfschmerzen verursachen. Durch Erhitzen (zum Beispiel Kochen) werden diese giftigen Stoffe zerstört und die Beeren werden dann zum Verzehr sicher.

Tipp: Verzehren Sie niemals rohe Beeren, Blätter oder Rinde des Schwarzen Holunders. Kochen Sie sie vor dem Verzehr immer gründlich.

Gesundheitliche Wirkungen des Schwarzen Holunders

  • Unterstützung des Immunsystems: Ein hoher Gehalt an Vitamin C und Antioxidantien hilft, den Körper vor Infektionen zu schützen und die Dauer einer Erkältung zu verkürzen.
  • Entzündungshemmende Wirkung: Flavonoide helfen, Entzündungen im Körper zu reduzieren.
  • Förderung der Verdauung: Die Ballaststoffe aus den Beeren unterstützen die gesunde Darmfunktion und helfen bei Verstopfung.
  • Antivirale Wirkung: Forschungen zeigen Wirksamkeit gegen einige Viren, insbesondere gegen Grippeviren.
  • Schutz der Zellen: Antioxidantien schützen die Zellen vor freien Radikalen und verringern das Risiko von Zivilisationskrankheiten.
  • Gesundes Herz: Kann zur Senkung des Cholesterins und zur Verbesserung der Durchblutung beitragen.
  • Regulierung des Blutzuckers: Nützlich für Menschen mit Diabetes.
  • Gesunde Haut: Vitamine und Antioxidantien unterstützen die Regeneration und beruhigen Reizungen.
  • Entgiftung: Wirkt leicht harntreibend.

Rezept für hausgemachten Holundersirup

Zutaten

  • 1 kg reifer Holunderbeeren (ohne Stiele und Blätter)
  • 1 Liter Wasser
  • 500 g bis 1 kg Kristallzucker (je nach gewünschter Süße)
  • Saft von 1–2 Zitronen (oder Zitronensäure nach Geschmack)

Zubereitung

  1. Vorbereitung der Beeren: Beeren aussortieren, unreife und beschädigte Früchte entfernen. Unter fließendem Wasser abspülen.
  2. Kochen: Geben Sie die Beeren in einen Topf, gießen Sie einen Liter Wasser dazu und bringen Sie es langsam zum Kochen. Bei schwacher Hitze 20–30 Minuten köcheln lassen, bis die Beeren Saft abgegeben haben.
  3. Abseihen: Durch ein feines Sieb oder Mulltuch gießen, damit sich Saft von Fruchtfleisch und Samen trennt.
  4. Sirup zubereiten: Den Saft zurück in den Topf geben, Zucker hinzufügen und erhitzen, bis er sich aufgelöst hat. Zitronensaft nach Geschmack hinzufügen.
  5. Abfüllen: Heißen Sirup in sterilisierte Flaschen füllen, verschließen und auf den Kopf stellen.
  6. Aufbewahrung: An einem kühlen und dunklen Ort lagern. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren.

Verwendung des Sirups

Holundersirup können Sie in heißem Wasser als Heiltee verwenden, in kaltem Wasser als erfrischendes Getränk, oder zum Verfeinern von Desserts, Pfannkuchen und Joghurts. Zur Stärkung des Immunsystems werden 1–2 Teelöffel täglich empfohlen.

Fazit

Der Schwarze Holunder ist ein wahres Naturwunder, das in keinem Haushalt fehlen sollte. Man muss nur wissen, wie man mit ihm umgeht. Richtige Zubereitung eliminiert seine Risiken und ermöglicht die Nutzung seines vollen heilenden Potenzials.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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