Hormonelles Ungleichgewicht kann Gewichtszunahme, Müdigkeit, Akne und Gesichtsbehaarung verursachen: Wie kann man dem auf natürlichem Weg begegnen?

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Jan , 03. 01. 2026

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Tausende Frauen in Tschechien kämpfen mit Symptomen, die auf den ersten Blick banal erscheinen können – Müdigkeit, unregelmäßige Menstruation, Akne, Gewichtszunahme oder unerwünschte Gesichtsbehaarung. Tatsächlich kann dahinter jedoch eine hormonelle Ungleichgewicht stehen, die oft mit dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) verbunden ist. Statistiken zufolge betrifft es bis zu 10 % der Frauen im reproduktiven Alter.

Was ist das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS)?

PCOS ist eine komplexe hormonelle Störung, die die Funktion der Eierstöcke beeinflusst. Es handelt sich nicht nur um ein Problem mit der Bildung von Zysten – der Name ist etwas irreführend. Entscheidender ist das hormonelle Ungleichgewicht, das sich in unterschiedlichen Symptomen äußern kann – oft bereits ab der Pubertät.

Zu den Hauptsymptomen von PCOS gehören:

  • unregelmäßige oder ausbleibende Menstruation
  • Gewichtszunahme und Schwierigkeiten beim Abnehmen
  • vermehrte Gesichtsbewachsung und Körperbehaarung (Hirsutismus)
  • Akne, fettige Haut
  • Fruchtbarkeitsprobleme
  • Müdigkeit und Stimmungsschwankungen
  • Zysten an den Eierstöcken (bei Ultraschall sichtbar)

Ursache: Insulinresistenz

Nach neuen Forschungen hängt PCOS häufig mit erhöhten Insulinspiegeln im Blut zusammen. Der Körper reagiert schlecht auf Insulin, was zu einer Überproduktion führt. Diese regt die Eierstöcke zur Produktion von Testosteron an – einem männlichen Hormon, das typische Symptome wie Akne oder vermehrte Behaarung verursacht. Dieser Zustand wird als Hyperinsulinämie bezeichnet und ist oft ein zentraler Ansatzpunkt in der Behandlung von PCOS.

Diagnostik und Behandlung: Was Sie beim Arzt erwartet?

Die Behandlung von PCOS ist immer individuell. Es hängt davon ab, ob eine Frau eine Schwangerschaft plant, wie alt sie ist, wie ihr Zyklus aussieht, welche Hormonwerte vorliegen und ob Übergewicht besteht. Üblicherweise erwarten Sie eine Kombination der folgenden Untersuchungen:

  • Bluttests zum Hormonprofil
  • Glukosetoleranztest
  • Ultraschall der Eierstöcke
  • Überprüfung des Zervixschleims
  • endokrinologische Untersuchung

Ärzte empfehlen häufig eine Gewichtsreduktion – bereits ein Gewichtsverlust von 10 % kann die Symptome deutlich verbessern und den Eisprung anstoßen.

Natürliche Behandlung von PCOS: Was Sie selbst tun können?

1. Ernährungsumstellung

  • Beschränken Sie Lebensmittel mit hohem glykämischen Index (Süßigkeiten, Weißbrot, gesüßte Getränke)
  • Integrieren Sie Ballaststoffe, Proteine und gesunde Fette
  • Bevorzugen Sie warme Kost – vermeiden Sie kalte Speisen und Getränke
  • Meiden Sie industriell verarbeitete Lebensmittel und Margarine
  • Ideal sind Brühen, gedünstetes Gemüse, fermentierte Lebensmittel

2. Nahrungsergänzungsmittel, die bei PCOS geeignet sind:

  • Inositol (Vitamin B8)
  • Mönchspfeffer
  • peruanische MACA
  • Curcumin
  • Vitamin D, Coenzym Q10, Chrom, Magnesium

Wählen Sie stets Nahrungsergänzungsmittel ohne zugesetzte Süßstoffe und Zucker.

Was tun, wenn Sie schwanger werden möchten?

Wenn Ihr Ziel die Schwangerschaft ist, muss der Eisprung stimuliert werden. Der Arzt überwacht das Wachstum der Follikel per Ultraschall und bestimmt die günstigste Zeit für die Empfängnis. Häufig werden ovulationsfördernde Medikamente verabreicht und eine Kombination mit Bewegung und Ernährungsumstellung empfohlen.

Bei erhöhten Insulinspiegeln wird auch Metformin eingesetzt – ein Medikament, das die Insulinresistenz senkt. Die Wirkung tritt nach einigen Monaten ein und die Behandlung wird stets vom Arzt überwacht.

Langfristige Betreuung = Schlüssel zum Erfolg

PCOS lässt sich leider nicht vollständig heilen. Es kann aber sehr gut unter Kontrolle gehalten werden. Der Schlüssel ist Geduld, ein regelmäßiger Alltag, bewusste Körperpflege und psychisches Wohlbefinden. Wenn Sie von einigen der oben genannten Symptome betroffen sind, schenken Sie ihnen Aufmerksamkeit. Je früher Sie handeln, desto größer sind Ihre Chancen auf Besserung.

👉 Teilen Sie den Artikel mit Freundinnen und Frauen in Ihrem Umfeld. Vielleicht suchen gerade sie nach Antworten, die ihr Leben verändern können.

Hinweis

Die Informationen in diesem Artikel dienen nicht als ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Problemen konsultieren Sie stets Ihren Arzt.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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