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Die Klettenwurzel gehört zu den traditionellen Heilkräutern, die in den letzten Jahren dank ihrer außergewöhnlichen Wirkungen wieder Aufmerksamkeit gewinnen. In der Volksmedizin wird sie seit Jahrhunderten genutzt und heute wird sie auch von modernen Anhängern der Naturheilkunde anerkannt. Sie hat ein breites Wirkungsspektrum – von der Unterstützung des Immunsystems über die Blutreinigung bis hin zur Hilfe bei Hauterkrankungen und Autoimmunproblemen. Wenn Sie ein starkes Kraut für Ihre Hausapotheke suchen, sollte die Klettenwurzel darin auf keinen Fall fehlen.
Was ist die Klettenwurzel und warum ist sie so außergewöhnlich?
Die Wurzel der Klette (lateinisch Arctium lappa) ist reich an entzündungshemmenden, antimykotischen, antioxidativen und antimikrobiellen Stoffen. Sie ist auch für ihre möglichen antitumoralen Wirkungen bekannt und gehört zu den Hauptbestandteilen des bekannten Kräutertees Essiac, der als Ergänzung bei onkologischen Behandlungen verwendet wird.
Darüber hinaus hat sich die Klette bei einer Reihe von häufigen und chronischen Erkrankungen bewährt, wie zum Beispiel:
- Erkältung und Grippe
- Halsschmerzen und Bronchitis
- Geschwüre, Windpocken, Masern
- Harnwegs- und Blaseninfektionen
- Gallen- und Nierensteine
- vergrößerte Prostata
- Anämie und Hepatitis
Ihre größte Stärke liegt jedoch in den entgiftenden Fähigkeiten. Die Klettenwurzel kann sicher Toxine und Schwermetalle im Körper neutralisieren und deren Ausscheidung unterstützen. Gerade wegen dieser Eigenschaften ist sie ein beliebter Helfer bei Reinigungs- bzw. Detox-Kuren und beim Versuch, den Stoffwechsel anzukurbeln.
Wohltuende Wirkung für Haut, Haare und Stoffwechsel
Eine der Hauptstärken der Klette ist ihre Fähigkeit, den Zustand der Haut zu verbessern. Das Kraut hilft bei:
- Akne
- Schuppenflechte
- Ekzemen
- Gürtelrose
Regelmäßige Anwendung kann zur Reinigung der Haut beitragen und entzündliche Erscheinungen lindern. Zudem fördert sie das Haarwachstum, stärkt die Nägel und kann auch bei Schwellungen (Ödemen) oder bei der Gewichtsreduktion von Nutzen sein.
Die Klettenwurzel wird auch zur Unterstützung bei Autoimmunerkrankungen geschätzt, wie rheumatoider Arthritis, Lupus, Fibromyalgie oder Diabetes. Dank ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften hilft sie, Schmerzen zu lindern, Schwellungen zu verringern und die Beweglichkeit der Gelenke insgesamt zu verbessern.
Wie verwendet man die Klette? Tee, Saft oder Lebensmittelzutat
Die Klettenwurzel kann auf verschiedene Weise in die Ernährung und die tägliche Routine integriert werden:
1. Heiltee aus getrockneter Wurzel
Ein bis zwei Teelöffel getrockneter Wurzel mit einer Tasse kochendem Wasser überbrühen. Mindestens 10 Minuten ziehen lassen. Für besseren Geschmack kann etwas Honig hinzugefügt werden. Dieser Tee ist hervorragend bei Erkältung, Entzündungen und Reinigungs‑Kuren.
2. Frischer Klettensaft
Die Wurzel lässt sich zusammen mit Apfel, Sellerie oder Kohl entsaften. Ein solcher Saft hilft, das Blut zu reinigen und unterstützt den Stoffwechsel.
3. Klette als Gemüse
Die frische Wurzel kann ähnlich wie Karotte verwendet werden – sie wird gedämpft, Suppen, Schmortopfgerichten oder zu Kartoffeln und Pilzen hinzugefügt. Sie hat einen leicht süßlichen, erdigen Geschmack.
4. Kosmetische und heilende Formen
Auf dem Markt ist sie in Form von Salben, Tinkturen, Kapseln oder Extrakten erhältlich. Die äußere Anwendung kann bei Ekzemen und Hautreizungen helfen.
Zusammenfassung: Warum die Klettenwurzel ins Leben aufnehmen?
- hat entgiftende Wirkungen – reinigt das Blut und unterstützt die Leberfunktion
- hilft bei Entzündungen, Infektionen und geschwächtem Immunsystem
- lindert chronische Hauterkrankungen
- fördert gesundes Haar, Nägel und Haut
- kann bei Autoimmunproblemen und Diabetes hilfreich sein
Abschließend
Die Klettenwurzel ist ein außergewöhnliches Kraut, das in jede Hausapotheke gehört. Dank ihrer breiten Wirkungen eignet sie sich zur Entgiftung, zur Vorbeugung und zur Unterstützung bei der Behandlung verschiedener Beschwerden. Nutzen Sie ihre Kraft in Form von Tee, Saft oder als schmackhafte Zutat beim Kochen.
Denken Sie jedoch daran – obwohl es sich um ein Naturmittel handelt, sollten Sie dessen Anwendung immer mit Ihrem Arzt besprechen, besonders wenn Sie Medikamente einnehmen oder an chronischen Erkrankungen leiden.
