Artikelinhalt
Wenn Ihre Hände übermäßig schwitzen und es sich nicht um eine Reaktion auf Hitze oder Stress handelt, kann es Zeit sein herauszufinden, welche drei Krankheiten die Ursache sein könnten. Schwitzen ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf eine erhöhte Körpertemperatur, bei der sich der Körper abkühlt. Normalerweise schwitzen wir etwa einen halben Liter Flüssigkeit pro Tag, ohne es zu bemerken. Wenn Sie jedoch unter übermäßigem Schwitzen leiden, ist es ratsam zu beobachten, ob nicht eine Erkrankung dahinterstecken könnte.
Hyperthyreose
Hyperthyreose ist ein Zustand, bei dem die Schilddrüse eine übermäßige Menge an Hormonen produziert. Dieses Problem tritt häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Neben dem Schwitzen der Handflächen können weitere Symptome sein:
- Müdigkeit und Reizbarkeit
- Menstruationsstörungen
- Schneller Herzschlag
- Muskelschmerzen
- Durchfall
Wenn Sie diese Symptome bemerken und gleichzeitig trotz guten Appetits Gewicht verlieren, könnte die Hyperthyreose die Ursache sein.
Psychische Probleme
Schwitzen kann auch durch psychologische Faktoren wie Stress, Anspannung und Angst verursacht werden. Diese Zustände führen oft zu einer erhöhten Herzfrequenz und Unruhe, was zu Schweißbildung an Händen und Füßen führt. Aus psychologischer Sicht ist es wichtig, den Geist zu beruhigen, die Aufmerksamkeit umzulenken und sich auf etwas Positives zu konzentrieren. Wenn es Ihnen nicht gelingt, das Schwitzen zu stoppen, kann es sinnvoll sein, eine Fachperson aufzusuchen, die Ihnen helfen kann, Angst oder Stress zu bewältigen.
Probleme mit den Nebennieren
Eine Dysfunktion der Nebennieren kann hormonelle Probleme verursachen, die zu vermehrtem Schwitzen führen. Manche Hormone können, wenn sie nicht richtig funktionieren, Schwitzen am ganzen Körper verursachen, einschließlich der Handflächen und Fußsohlen. Während bestimmter hormoneller Phasen, wie der Menstruation, ist vermehrtes Schwitzen normal, sodass Sie sich in diesem Fall keine Sorgen machen müssen.