Sterbende Slowakin sprach über die Praktiken unserer Ärzte. Ihren Beitrag teilten Tausende Slowaken und Tschechen

0
(0)

Jan , 31. 01. 2026

Artikelinhalt

Vielleicht haben auch Sie sich schon einmal in einer Situation befunden, in der Sie erfahren haben, was wahre Verzweiflung ist, aber sicher war es nicht so schrecklich wie der Moment, in dem Menschen von einer tückischen Krankheit erfahren, die ihnen nur noch erlaubt, das Leben für wenige Tage zu genießen, und sie sich damit abfinden müssen, dass sie bald gehen werden.

Genau eine solche, für viele Menschen unvorstellbare Situation trat auch im Leben einer jungen Slowakin ein, deren Ärzte die grausame Nachricht verkündeten, dass ihr nur noch wenige Tage zu leben bleiben. Die Frau entschied sich aus diesem Grund, über die Praktiken der Ärzte in der Slowakei zu sprechen. Ihre schockierenden Worte überraschten viele Menschen, und so beschlossen sie, sie zu teilen. Wenn Sie ihnen zustimmen, zögern Sie nicht und teilen Sie den Artikel, damit ihn möglichst viele Menschen lesen.

Die Geschichte der Patientin und ihre Enttäuschung

Die Frau veröffentlichte ihre Geschichte in der Facebook-Gruppe „Nekrmte nás odpadem“, die versucht, Aufklärung in problematischen Bereichen des slowakischen Gesundheitswesens zu betreiben.

Die Diagnose der jungen Frau trieb sie bis zur onkologischen Abteilung, wo sie viele große Enttäuschungen und zahlreiche Fehler seitens der Ärzte erlebte. Ihren Worten zufolge werden ihr durch deren Fehler das Leben genommen, nicht durch die Krankheit selbst.

In ihrem Beitrag schreibt die Frau auch, dass wir unser Leben schätzen sollen und sofort, wenn in unserem Gesundheitszustand auch nur ein kleines Problem auftritt, einen qualifizierten Arzt aufsuchen sollten – jedoch nicht in der Slowakei, sondern eindeutig im Ausland. Ihre Meinung empörte viele Menschen, die gute Erfahrungen mit slowakischen Ärzten haben. Lesen Sie den Beitrag und lassen Sie uns unbedingt Ihre Meinung zu diesem Thema wissen.

Wie fing es an?

Ich grüße. Ich bin Patientin der Onkologischen Klinik der hl. Elisabeth in der Heyduková-Straße in Bratislava. Vor mehr als zwei Jahren kam ich hierher mit einem Knoten in der Brust. Anstatt einer sofortigen Operation ordneten sie mir eine mehrmonatige Chemotherapie an. Ziel – den Tumor verkleinern. Es gelang nicht. Nach der Biopsie vergrößerte sich der Tumor im Gegenteil auf das Doppelte. Die Ärzte fotografierten das, aber die Operation verschoben sie weiterhin. Es vergingen einige Monate und schließlich erfolgte seine chirurgische Entfernung, und zwar zusammen mit der ganzen Brust und auch mit dem Lymphknoten unter der Achsel. Auf dem CT jedoch erschien ein sogenannter Knoten in der Lunge. Es folgte erneut Chemotherapie. Wieder endete ich ohne Haare usw. Nach ihrem Abschluss stellten sie bei der Kontroll-CT jedoch fest, dass meine Lungen bereits voller Metastasen sind.

Die gewählte Chemotherapie sprach auf meinen Tumortyp nicht an. Sie sagen „nicht googeln, stell dir die Diagnose nicht selbst, vertraue den Ärzten“. Nach all dem hielt ich es jedoch nicht mehr aus. Ich selbst fand in fünf Minuten heraus, dass die gewählte Chemotherapie nicht erfolgreich sein konnte. Aus der Biopsie ging eindeutig hervor, dass mir sofort eine teurere biologische Behandlung verordnet werden hätte müssen. Diese setzten sie jedoch erst fast zwei Jahre nach meinem Eintreffen in der Onkologie ein. Nach ihren zwei Gaben in Kombination mit Chemotherapie traten bei mir jedoch unangenehme Nebenwirkungen auf.

Wörtlich schälte sich mir schmerzhaft die Haut an den Händen und Füßen ab. Ich konnte nicht einmal auf den Fußsohlen stehen. Ich bat einen Bekannten, bei meiner Ärztin vorzusprechen, und er vereinbarte mit ihr, dass ich die Einnahme unterbrechen solle, bis sich Hände und Füße geheilt haben. Als ich es schließlich selbst schaffte, zur Heydukova zu kommen, teilte mir die Ärztin mit, dass ich keinen Anspruch mehr auf die biologische Behandlung habe, weil ich sie eigenmächtig unterbrochen habe. Meine Aussagen überzeugten sie nicht.

Sie sagte schlicht: Schluss, wir können Ihnen nur noch palliative Versorgung anbieten

Also vorbei.

Der Sensenmann klopft schon an meine Tür, und deshalb möchte ich Ihnen nur raten, sich in der Slowakei nicht auf die Ärzte zu verlassen. Konfrontieren Sie ihre Meinungen, lassen Sie die vom Arzt gewählte Behandlung aktiv von mehreren Ärzten überprüfen. Beteiligen Sie sich an Diskussionsforen mit Patienten, und wenn Sie können, lassen Sie die gewählte Behandlung zum Beispiel in Österreich überprüfen. Gehen Sie einfach in ein Land, in dem der Arzt Zeit für den Patienten hat, wo Sie sich nicht wie ein überflüssiger Gegenstand fühlen, an dem man nur noch spart.