Studie enthüllt: Der Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch erhöht das Risiko für Diabetes

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Jan , 31. 01. 2026

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Nach den neuesten Forschungen des Harvard School of Public Health kann der regelmäßige Konsum bestimmter Fleischsorten das Risiko, an Typ‑2‑Diabetes zu erkranken, deutlich erhöhen. Diese Untersuchung, veröffentlicht in der renommierten Fachzeitschrift The American Journal of Clinical Nutrition, liefert alarmierende Ergebnisse.

Forschung und ihre Erkenntnisse

Während einer 36-jährigen Studie, die mehr als 200.000 Teilnehmende umfasste, wurde festgestellt, dass sich bei 22.000 Menschen Typ‑2‑Diabetes entwickelte. Das Risiko, an Diabetes zu erkranken, stieg deutlich bei denen, die regelmäßig verarbeitetes und unverarbeitetes rotes Fleisch konsumierten. Personen, die mindestens zweimal pro Woche rotes Fleisch aßen, hatten eine um mehr als 62 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, Diabetes zu entwickeln, verglichen mit denen, die seltener Fleisch aßen.

Auswirkung des Ersetzens von Fleisch durch pflanzliche Proteine

Die Studie zeigte außerdem, dass der Ersatz von rotem Fleisch durch pflanzliche Proteinquellen wie Nüsse und Hülsenfrüchte das Diabetesrisiko um 30 Prozent senkte. Im Gegensatz dazu verringerte der Ersatz durch Milchprodukte das Risiko um 22 Prozent. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten einen erheblichen Einfluss auf die Prävention von Diabetes haben kann.

Empfehlungen der Experten

Walter Willett, der Hauptautor der Studie, weist auf die Wichtigkeit hin, unsere Essgewohnheiten zu überdenken. „Auch der Konsum von rotem Fleisch einmal pro Woche kann ernsthafte Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben,“ sagt Willett. Er empfiehlt, den Fleischkonsum zu reduzieren, was nicht nur zur Verbesserung unserer Gesundheit beiträgt, sondern auch hilft, die mit der Lebensmittelproduktion verbundenen Treibhausgasemissionen zu senken und so den Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen.

Ökologische Aspekte

Die Forschung betont ebenfalls die Gefahren von verarbeitetem Fleisch wie Hotdog‑Würstchen, Würsten, Schinken, Speck und Salami. Ihr regelmäßiger Verzehr wirkt sich schädlich nicht nur auf die menschliche Gesundheit, sondern auch auf die Umwelt aus. Deshalb ist es wichtig, nicht nur auf die Menge des konsumierten Fleisches zu achten, sondern auch auf dessen Art, um sowohl unsere Gesundheit als auch den Planeten zu schützen.

Fazit

Diese Studie bestätigt, dass eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten einen entscheidenden Einfluss auf die Prävention von Diabetes und den Schutz der Umwelt haben kann. Die Ausrichtung auf pflanzliche Proteine und die Begrenzung des Konsums von rotem und verarbeitetem Fleisch können erhebliche gesundheitliche und ökologische Vorteile bringen.