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Möglicherweise kennen Sie es aus den Regalen von Apotheken oder Drogerien, wissen aber nicht, welch wirksamer Schatz darin steckt. Teerseife ist günstig, doch ihre Wirkungen auf Gesundheit und Schönheit überraschen jeden. Sie hilft bei vielen Hautproblemen und kostet dabei nur ein paar Kronen. Was alles kann sie?
Was ist Teerseife und warum verdient sie Ihre Aufmerksamkeit?
Die Grundlage der Teerseife ist Birkenpech – eine dunkle, aromatische Flüssigkeit, reich an natürlichen Verbindungen wie Phenol, Toluol, Xylol und verschiedenen Harzen. Dank ihnen hat sie starke antiseptische, entzündungshemmende und regenerierende Eigenschaften. Teerseife enthält üblicherweise etwa 10 % Teer, und genau deswegen ist sie so wirksam.
Hilft bei Akne, Ekzemen und Pilzinfektionen
Die Anwendung von Teerseife auf der Haut reduziert das Auftreten von Akne, zieht die Poren zusammen und hilft, Reizungen zu heilen. Schon nach wenigen Tagen der Anwendung kann die Haut sichtbar klarer und ruhiger sein. Sie wirkt auch hervorragend bei Ekzemen, Schuppenflechte, Dermatitis oder Seborrhoe.
Sie findet auch Anwendung bei der Behandlung von Mykosen und anderen pilzbedingten Erkrankungen der Haut – zum Beispiel nach dem Besuch einer Sauna oder eines Schwimmbads. Sie hilft auch gegen unangenehmen Juckreiz und Rötungen der Haut.
Für Haare und Kopfhaut
Viele Anti-Schuppen-Shampoos enthalten Teer, aber reine Teerseife hat oft noch stärkere Wirkung. Bekämpft Schuppen, fördert gesundes Haarwachstum und beruhigt eine gereizte Kopfhaut. Es wird empfohlen, sie höchstens zweimal pro Woche zu verwenden, um übermäßiges Austrocknen zu vermeiden. Nach dem Waschen ist es ideal, einen Conditioner oder einen Aufguss aus Kamille aufzutragen.
Intimhygiene und Schwitzen
Dank seiner antibakteriellen Eigenschaften eignet sich Teerseife auch für die Intimhygiene. Sie hilft, Mykosen vorzubeugen, eliminiert unangenehme Gerüche und unterstützt die Heilung nach der Rasur. Zur Vorbeugung reichen 2–3× wöchentlich, bei Problemen kann sie auch häufiger verwendet werden.
Interessant ist, dass sie bei übermäßigem Schwitzen hilft – es reicht, damit die Füße oder die Achselhöhlen zu behandeln.
Schutz gegen Läuse und Flöhe
Teerseife hat sich auch als natürliches Abwehrmittel gegen Parasiten bewährt. Sie hilft bei der Entfernung von Läusen beim Menschen und beim Baden von Haustieren – sie wirkt effektiv gegen Flöhe und Zecken.
Wie verwendet man Teerseife?
- Im Gesicht: Tragen Sie den Schaum auf die angefeuchtete Haut auf, lassen Sie ihn 1–2 Minuten einwirken und spülen Sie gründlich. Wiederholen Sie 2–3× wöchentlich.
- Für die Haare: aufschäumen und ein paar Minuten einwirken lassen, dann ausspülen. Anschließend empfehlen wir einen nährenden Conditioner.
- Für den Intimbereich: eine kleine Menge genügt, verwenden Sie sie nach Bedarf.
- Für die Füße und gegen Pilze: Schäumen Sie auf und lassen Sie es sogar über Nacht in Socken einwirken (1–3× wöchentlich).
Warnhinweise und Kontraindikationen
Teerseife kann die Haut leicht austrocknen, besonders bei häufiger Anwendung. Empfindliche Personen können ein leichtes Brennen verspüren – das ist eine normale Reaktion, aber wenn die unangenehmen Empfindungen anhalten, brechen Sie die Anwendung ab.
Vor dem ersten Gebrauch empfehlen wir, einen Test auf einer kleinen Hautstelle durchzuführen. Die Seife ist nicht für die innere Anwendung bestimmt.
Fazit
Teerseife ist ein einfaches, aber äußerst wirksames Mittel zur naturheilkundlichen Pflege. Sie hilft, Probleme mit der Haut, Schuppen, Mykosen und vielen weiteren Beschwerden zu lösen. Für ein paar Kronen erhalten Sie eine natürliche Behandlung, die wirkt.
Hinweis: Dieser Artikel hat nur Informationscharakter und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich immer an einen Fachmann.
