Tinktur aus Walnussblättern: traditionelles Hausmittel gegen Dutzende Krankheiten

0
(0)

Jan , 02. 01. 2026

Artikelinhalt

Walnussblätter, die im Herbst mit ihrer typischen Farbe Gärten schmücken, sind nicht nur einfaches Laub, das vom Baum fällt. Unsere Vorfahren nutzten sie über Jahrhunderte als natürliches Heilmittel gegen zahlreiche Gesundheitsbeschwerden – von Hautproblemen über Gelenkbeschwerden bis zur Unterstützung des Immunsystems. Eine der wirksamsten Methoden, ihre Kraft zu bewahren, ist die Zubereitung einer hausgemachten Tinktur.

Wie man eine Tinktur aus Walnussblättern herstellt

Die Zubereitung der Tinktur ist einfach, erfordert aber etwas Geduld.

Zutaten:

  • eine Handvoll getrockneter Walnussblätter
  • hochwertiger Alkohol (Wodka oder Branntwein, mind. 40 %)
  • ein Glas mit Deckel

Zubereitung:

  1. Die Walnussblätter zunächst an einem schattigen, trockenen Ort trocknen.
  2. Die trockenen Blätter klein hacken oder zermahlen.
  3. Das Glas zur Hälfte mit Blättern füllen und mit Alkohol auffüllen, sodass sie vollständig bedeckt sind.
  4. Verschließen und 4–6 Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen.
  5. Nach dieser Zeit die Tinktur abseihen und in eine dunkle Flasche füllen.

So zubereitet hält die Tinktur viele Monate und ist ein vielseitiges Mittel in der Hausapotheke.

Hauptanwendungen der Tinktur aus Walnussblättern

Die hausgemachte Tinktur ist sehr vielseitig. Sie kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden:

  • Gegen Halsschmerzen: ein paar Tropfen in Wasser als Gurgellösung.
  • Für Gelenke und Muskeln: in die betroffenen Stellen einreiben bei Schmerzen oder Rheuma.
  • Für die Verdauung: einige Tropfen vor dem Essen zur Unterstützung des Stoffwechsels.
  • Für die Haut: hilft bei Ekzemen, Juckreiz und Pilzerkrankungen.

Welche gesundheitlichen Vorteile haben Walnussblätter?

Walnussblätter enthalten Tannine, Flavonoide, ätherische Öle und Mineralien, die entzündungshemmend, antibakteriell und entgiftend wirken. Zu den wichtigsten Wirkungen der Tinktur gehören:

  • Linderung rheumatischer Schmerzen und Gelenkprobleme,
  • Hilfe bei Ekzemen und Hauterkrankungen,
  • Unterstützung der Verdauung und Stoffwechselfunktionen,
  • Stärkung der Immunität und Entgiftung des Körpers,
  • Senkung des hohen Blutdrucks.

Worauf sollte man achten?

  • Die Tinktur ist nicht geeignet für schwangere und stillende Frauen.
  • Bei Personen mit Nussallergie kann sie Reizungen auslösen.
  • Es ist stets wichtig, die empfohlene Dosierung einzuhalten – die Tinktur wird tropfenweise und nicht in Löffeln eingenommen.
  • Sie ersetzt keine fachärztliche Behandlung. Bei schwerwiegenderen Beschwerden sollte ein Arzt konsultiert werden.

Fazit

Tinktur aus Walnussblättern ist ein altes, aber sehr wirkungsvolles Rezept, das sich bereits bei unseren Vorfahren bewährt hat. Es hilft bei Gelenkproblemen, unterstützt die Verdauung, verbessert den Hautzustand und kann hohen Blutdruck senken. Wenn Sie sie zu Hause zubereiten, erhalten Sie ein natürliches Heilmittel, das der ganzen Familie dient.

👉 Und wie haben eure Großmütter die Walnussblätter genutzt? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!