Vergessenes Wunder aus der Kindheit, das in jedem Haushalt vorhanden sein sollte

0
(0)

Jan , 02. 01. 2026

Artikelinhalt

Sie kostete ein paar Kronen und wirkte Wunder. Unsere Großmütter verwendeten sie fast für alles – von Schnupfen bis zu Kopfschmerzen. Heute ist sie etwas in Vergessenheit geraten, dabei ist Tigerbalsam weiterhin erhältlich und seine Wirkungen sind genauso stark wie früher. Erinnern wir uns daran, warum er auch in Ihrem Arzneischrank nicht fehlen sollte.

Was ist Tigerbalsam und woher er stammt

Der Tigerbalsam stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin, wo er seit Jahrhunderten als universeller Balsam gegen Schmerzen, Erkältungen und Entzündungen verwendet wird. Er enthält eine hohe Menge an ätherischen Ölen – insbesondere Nelken-, Zimtöl, Menthol, Kampfer und Eukalyptus. Diese Kombination wirkt entzündungshemmend, fördert die Durchblutung der Haut und verschafft sofortige Linderung.

Ein altes chinesisches Sprichwort bezeichnet ihn als „Gold, das von Generation zu Generation weitergegeben wird“. Kein Wunder – seine Zusammensetzung und Wirksamkeit haben die Prüfung der Zeit bestanden.

Die häufigsten Anwendungen des Tigerbalsams

Dieses kleine Wunder hat wirklich vielseitige Anwendung. Tragen Sie einfach eine kleine Menge auf die betroffene Stelle auf und massieren Sie, bis der Balsam eingezogen ist. Die Wirkung spüren Sie fast sofort.

1. Verstopfte Nase und Erkältung

Ein Klassiker unserer Großmütter – bei Schnupfen reicht es, eine kleine Menge unter die Nase oder auf die Brust zu schmieren. Die ätherischen Öle helfen, die Atemwege zu befreien und den Husten zu lindern. Gleichzeitig erwärmt der Tigerbalsam und verbessert das Atmen.

2. Kalte Hände und Füße

Wenn Sie unter kalten Extremitäten leiden, erwärmt Sie der Tigerbalsam zuverlässig. Beim Einmassieren beschleunigt er den Blutkreislauf und vermittelt sofort ein Wärmegefühl. Toll im Winter und nach einem langen Spaziergang.

3. Kopfschmerzen

Tragen Sie etwas Balsam auf die Schläfen auf und massieren Sie ihn leicht ein. Menthol und Kampfer wirken kühlend, lösen Spannungen und lindern Schmerzen. Dieser einfache Trick wird seit Generationen weitergegeben.

4. Reisekrankheit

Wenn Ihnen im Auto oder Bus schlecht wird, riechen Sie am Tigerbalsam. Sein intensiver Duft ätherischer Öle hilft, Übelkeit zu unterdrücken und beruhigt den Magen.

5. Vertreibt Insekten

Tigerbalsam vertreibt Moskitos und Fliegen ausgezeichnet. Stellen Sie ihn einfach offen in der Nähe eines Fensters auf oder tragen Sie eine kleine Menge auf die Haut auf. Der natürliche Duft von Menthol und Eukalyptus schreckt Insekten zuverlässig ab.

6. Mückenstiche

Bei einem Mückenstich tragen Sie eine kleine Menge des Balsams auf die betroffene Stelle auf. Er lindert sofort Juckreiz, Rötung und Schmerz. Dank entzündungshemmender Stoffe beruhigt er die Haut und fördert die schnellere Heilung.

Warum Tigerbalsam wirkt

Die Wirksamkeit des Balsams beruht auf seiner natürlichen Zusammensetzung. Jede Zutat hat eine spezifische Wirkung – einige erwärmen, andere kühlen und wieder andere wirken desinfizierend. Es gibt verschiedene Arten von Tigerbalsam – am bekanntesten sind weiß (milder) und rot (stärker und wärmender).

  • Kampfer: fördert die Durchblutung und erwärmt die Haut
  • Menthol: kühlt und befreit die Atemwege
  • Nelkenöl: wirkt antiseptisch und lindert Schmerzen
  • Eukalyptusöl: hilft bei Erkältungen und Entzündungen
  • Zimtöl: fördert die Durchblutung und verbessert die Regeneration
  • Vaseline und Paraffin: sorgen für einfache Anwendung und Hydratation der Haut

Wie Sie ihn sicher verwenden

Der Tigerbalsam ist nur für die äußere Anwendung bestimmt. Vermeiden Sie den Kontakt mit den Augen und offenen Wunden. Waschen Sie nach der Anwendung immer die Hände. Bei empfindlicher Haut empfehlen wir, zunächst eine kleine Menge zu testen.

Fazit

Tigerbalsam ist ein kleiner, aber kraftvoller Helfer, der seinen Platz in jedem Haushalt verdient. Er hilft bei Kopfschmerzen, Schnupfen, Erkältungen, Muskelverspannungen und Insektenstichen. Obwohl er nur ein paar Kronen kostet, sind seine Wirkungen unbezahlbar. Vielleicht ist es an der Zeit, den Zauber dieses legendären Balsams wiederzuentdecken, den unsere Großmütter so gut kannten.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
0
(0)