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Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten tschechischer Gärtner. Sie sind pflegeleicht, aber wenn Sie eine wirklich reiche Ernte voller saftiger und süßer Früchte wünschen, spielt die Bewässerung eine entscheidende Rolle. Selbst die hochwertigste Jungpflanze wird Ihnen ohne richtige Bewässerung und Pflege keine Ernte sichern. Lesen Sie, wie man Tomaten gießt, wann, wie viel Wasser verwendet werden sollte und worauf Sie achten müssen, damit Sie an den Pflanzen maximale Freude haben.
Bewässerung – die Grundlage des Erfolgs
Wann ist die ideale Zeit zu gießen?
Gießen Sie Tomaten entweder frühmorgens oder abends – also zu Zeiten, wenn die Sonne nicht zu stark ist und das Wasser nicht so schnell verdunstet. Gießen Sie niemals direkt über die Blätter, denn feuchtes Laub ist anfälliger für Pilzkrankheiten. Das Wasser sollte immer direkt zu den Wurzeln gelangen.
Wie oft und wie viel Wasser brauchen Tomaten?
- Unter normalen Bedingungen reicht es, alle 2–3 Tage zu gießen, allerdings reichlich.
- An heißen Tagen ist tägliche Bewässerung angebracht – mindestens 3 bis 5 Liter pro Pflanze.
- Oberflächliches Gießen reicht nicht aus – es fördert kein Wachstum und begünstigt oberflächige Wurzelbildung.
- Mulchen hilft, die Feuchtigkeit zu halten und eine Überhitzung des Bodens zu verhindern.
Pflege der Tomaten – mehr als nur Wasser
Grundregeln für gesundes Wachstum:
- Entfernen Sie regelmäßig die Geiztriebe (sogenannte „Wölfe“).
- Binden Sie die Pflanzen an Pfähle oder spannen Sie Schnüre.
- Entfernen Sie die unteren Blätter, die den Boden berühren.
Belüftung und Abstände:
- Halten Sie einen Abstand von mindestens 50–70 cm zwischen den Pflanzen.
- Eine gute Luftzirkulation ist eine Vorbeugung gegen Pilzkrankheiten und Fäulnis.
Düngung – der Schlüssel zu starken Pflanzen und reicher Ernte
Beim Einpflanzen in das Pflanzloch hinzufügen:
- Einen Esslöffel Holzasche
- Eine Handvoll Kompost oder gut verrotteter Mist
- Zerstoßene Eierschalen
Regelmäßiges Nachdüngen (alle 2–3 Wochen):
- Brennnesselauszug – Stickstoffquelle
- Bananenschalen-Auszug – enthält Kalium
- Komposttee – universelle Stärkung der Pflanzen
Wie man Nährstoffmangel erkennt:
- Gelbe Blätter = Stickstoffmangel
- Blütenabwurf = Kaliummangel
- Fruchtverkrümmung = Calciummangel oder Phosphormangel
Vorbeugung gegen Krankheiten und Schädlinge
- Bespritzung mit Milch und Wasser (1:5) gegen Pilzbefall
- Natron mit Spülmittel gegen Mehltau
- Aufguss aus Knoblauch oder Wermut gegen Blattläuse
- Wechseln Sie den Standort – Pflanzen Sie Tomaten nicht zwei Jahre hintereinander am selben Ort
Tricks für besseren Tomatengeschmack
- Pflanzen Sie zwischen die Tomaten Basilikum, Ringelblume oder Knoblauch
- Düngen Sie nicht zu viel mit Stickstoff – sonst gibt es mehr Blattwerk und weniger Früchte
- Gönnen Sie den Tomaten volle Sonne 6–8 Stunden täglich
Zusammenfassung: Liebe und Logik bei Tomaten funktionieren am besten
Tomaten benötigen regelmäßige Pflege, die sich jedoch reichlich auszahlt. Gießen Sie sie tief und regelmäßig, achten Sie auf Abstände und Luftigkeit, düngen Sie natürlich und schützen Sie vor Krankheiten mit natürlichen Methoden. Wenn Sie diese Ratschläge befolgen, können Sie sich auf eine wirklich reiche und süße Ernte freuen, die viel besser schmeckt als gekaufte Tomaten.
