Warnung der Psychologen : Wenn Sie sich für Ihre Kinder aufopfern, werden sie Sie nicht mehr respektieren

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Jan , 31. 01. 2026

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Die Erziehung der Kinder gehört zu den wichtigsten und gleichzeitig anspruchsvollsten Aufgaben, die auf Eltern warten. Natürlich bemüht sich jedes Elternteil, seinen Kindern alles zu geben, was sie für ein glückliches und erfolgreiches Leben benötigen. Psychologen warnen jedoch vor einem häufigen Fehler, den viele Eltern machen: sich selbst zugunsten ihrer Kinder aufzuopfern. Dieser Ansatz kann dazu führen, dass die Kinder ihre Eltern paradoxerweise nicht mehr wertschätzen, und der gesamte Erziehungsprozess bringt so negative Folgen mit sich.

Warum Aufopferung den gegenteiligen Effekt haben kann

Wenn Eltern aufhören, sich auf ihre eigenen Bedürfnisse und Interessen zu konzentrieren, und ihre ganze Energie ausschließlich dem Wohl ihrer Kinder widmen, kann das zu einem ungesunden Verhaltensmuster führen. Die Kinder übernehmen dabei die Auffassung, dass es in Ordnung sei, die eigenen Bedürfnisse zugunsten anderer zu vernachlässigen, was ihnen im Erwachsenenalter Probleme bereiten kann. Wichtig ist, dass die Kinder ihre Eltern als starke, selbstbewusste Persönlichkeiten wahrnehmen, die ein Gleichgewicht zwischen der Liebe zu den Kindern und der Sorge um sich selbst finden können.

Verlust des Respekts und problematisches Verhalten

Eltern, die sich zu sehr aufopfern, riskieren, dass ihre Kinder keinen ausreichenden Respekt vor Autoritäten haben. Wenn ein Kind sieht, dass seine Eltern ständig ihre Bedürfnisse vernachlässigen, beginnt es, diese Opfer als selbstverständlich zu betrachten. Das kann dazu führen, dass das Kind seine Eltern weniger schätzt und anspruchsvoller, abhängiger oder egoistischer wird.

Der Schlüssel zu einer ausgewogenen Erziehung

Psychologen empfehlen Eltern, Grenzen zu setzen und ein Gleichgewicht zwischen der Fürsorge für die Kinder und den eigenen Bedürfnissen zu finden. Kinder sollten sehen, dass die Eltern eigene Interessen, Ziele und Zeit für sich haben. Dieser Ansatz lehrt Kinder, nicht nur die Eltern, sondern auch sich selbst zu schätzen und andere zu respektieren.

Praktische Tipps für Eltern:

  1. Setzen Sie Grenzen – Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und erlauben Sie nicht, dass Ihre Kinder Ihren gesamten Raum einnehmen.
  2. Zeigen Sie Ihre Emotionen – Scheuen Sie sich nicht, Ihre Gefühle und Bedürfnisse zu zeigen, damit die Kinder verstehen, wie wichtig es ist, über seine Gefühle zu sprechen.
  3. Binden Sie die Kinder in Hausarbeiten ein – Lehren Sie sie, dass jeder zum Funktionieren der Familie beitragen muss, damit sie das Konzept von Zusammenarbeit und Respekt verstehen.
  4. Bitten Sie um Hilfe – Wenn Sie sich überfordert fühlen, scheuen Sie sich nicht, sich an Familie, Freunde oder einen Fachmann zu wenden.
  5. Investieren Sie in sich selbst – Pflegen Sie Ihre Hobbys und Leidenschaften, damit die Kinder sehen, dass es wichtig ist, eigene Ziele zu haben.

Rückkehr zur autoritativen Erziehung

Der Kinderpsychiater David Eberhard weist auf die Risiken einer modernen liberalen Erziehung hin, die oft die Bedürfnisse der Kinder übermäßig auf Kosten der Eltern bevorzugt. Auf diese Weise werden Kinder häufig zu selbstbezogen und unfähig, das Leben eigenständig zu meistern. Eberhard empfiehlt daher die Rückkehr zur autoritativen Erziehung, bei der die Eltern führende Persönlichkeiten bleiben, klare Regeln und Grenzen setzen und die Kinder in Richtung Verantwortung führen.

Fazit

Das Aufopfern für die Kinder ist zwar ein natürlicher elterlicher Instinkt, aber es ist wichtig daran zu denken, dass Kinder starke Eltern brauchen, die für sich selbst sorgen. Eine ausgewogene Erziehung, die Liebe und Unterstützung mit eigenen Interessen verbindet, hilft den Kindern, zu gesund selbstbewussten und verantwortungsvollen Individuen heranzuwachsen.