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In den Sommermonaten sind Mücken buchstäblich überall und sehr lästig. Sie können einen Ausflug oder sogar den Urlaub verderben.
Wie ist es aber möglich, dass manche Menschen häufiger gestochen werden?
Passiert es Ihnen manchmal, dass Sie morgens mit einem vom Mückenstichen übersäten Körper aufwachen und nicht wissen, wo Sie zuerst kratzen sollen, während sonst niemand Ihrer Mitbewohner dieses Problem mit Stichen hat?
Vielleicht wussten Sie nicht, dass es eine ganze Reihe menschlicher Faktoren gibt, die beeinflussen, ob unser Blut für Mücken attraktiv ist oder nicht.
Einigen davon kann man leicht vorbeugen, andere können wir leider nicht beeinflussen. In solchen Fällen bleibt oft nichts anderes übrig, als sich im Badezimmer einzuschließen.
Mücken stechen Menschen in Wirklichkeit nicht, weil sie Hunger haben
Sie tun dies, weil unser Blut Proteine und andere Verbindungen enthält, die sie zur Produktion von Eiern benötigen. Aus diesem Grund stechen nur die Weibchen.
Schauen wir uns 5 Faktoren an, die Sie für jedes Mückenweibchen zu einer schmackhaften Versuchung machen können.
1. Kleidungsfarbe
Wenn Sie gerne Rot oder dunkle Farben wie Schwarz- und Blautöne tragen, haben wir eine sehr schlechte Nachricht für Sie. Diese Farben locken Mücken viel stärker an als andere.
Entomologe Dr. Jonathan Day erklärt: „Mücken bleiben in der Regel in Bodennähe. Sie erkennen Wirte von dort, indem sie deren Silhouette mit dem Horizont vergleichen. Dunkle Farben treten hervor, während helle Töne verschwimmen.“
2. Blutgruppe
Im Gegensatz zur Kleidungfarbe handelt es sich hier um einen Faktor, den wir nicht beeinflussen können. Mücken können sehr wahrscheinlich unsere Blutgruppe erkennen, weil 85% der Menschen eine Substanz ausscheiden, die ihnen diese Identifikation ermöglicht. Wenn Sie die Blutgruppe 0 haben, ist die Wahrscheinlichkeit eines Mückenstichs bei Ihnen um 83% höher.
3. Alkohol
Dieser Faktor erklärt vieles in Bezug auf das unangenehme Aufwachen nach Partys. Denn wenn Sie Alkohol trinken, erhöht sich Ihre Stoffwechselrate und Ihr Blutdruck, wodurch Sie für Mückenweibchen wieder attraktiver werden.
4. Gewicht / Schwangerschaft
Zwischen einer schwangeren Frau und einer übergewichtigen Person besteht natürlich ein großer Unterschied, jedoch nicht aus der Sicht einer Mücke. Sie wählt nämlich Beute mit einem größeren Volumen an ausgeatmetem Kohlendioxid. Und gerade schwangere Frauen atmen bis zu 21% mehr CO2 aus als andere Menschen.
5. Körperchemie
Als letzter und ebenfalls nicht beeinflussbarer Faktor gilt die Körperchemie. Wenn Sie eine sehr aktive Person sind, macht Sie der Überschuss an Milchsäure, den Sie durch Ihre körperliche Aktivität produzieren, für Mücken viel attraktiver.
Einen ähnlichen Effekt haben zum Beispiel auch Steroide oder ein hoher Cholesterinspiegel im Blut.
Auch wenn sich längst nicht alle genannten Faktoren beeinflussen lassen, sind wir uns sicher alle einig, dass zwei kleine Veränderungen in Form einer Änderung der Kleidungsfarbe und einer Reduzierung des Alkoholkonsums sich letztlich lohnen könnten.






