Wie man Blähungen nach Gerichten mit Kohl und Bohnen vermeidet: Erlernen Sie diese einfachen Tricks!

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Jan , 31. 01. 2026

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Kohl und Bohnen sind voller Nährstoffe, die eine Reihe gesundheitlicher Vorteile bieten – sie unterstützen die Darmfunktion, schützen vor Krebs und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl ohne überflüssige Kalorien. Leider können sie jedoch Blähungen, Völlegefühl oder sogar schmerzhafte Krämpfe verursachen, besonders bei empfindlicheren Personen. Zum Glück gibt es einfache Wege, diese schmackhaften und gesunden Lebensmittel ohne unangenehme Nebenwirkungen zu genießen.

1. Richtige Auswahl der Lebensmittel

Beginnen Sie mit leichteren, besser verdaulichen Arten von Hülsenfrüchten und Kohl, wenn Ihre Verdauung daran nicht gewöhnt ist. Zum Beispiel sind rote Linsen und Mungbohnen weniger blähend und leichter verdaulich als manche andere Bohnensorten oder Kichererbsen. Aus der Kohlfamilie greifen Sie zu Rosenkohl oder Chinakohl, die feinere Ballaststoffe enthalten und schonender für Ihren Magen sind.

2. Einweichen vor dem Kochen

Trockene Hülsenfrüchte weichen Sie vor dem Kochen 8–12 Stunden in kaltem Wasser ein. Dieser einfache Schritt hilft, die Bestandteile aufzulösen, die Blähungen verursachen. Vor dem Kochen vergessen Sie nicht, das Wasser abzugießen und frisches zu verwenden. Ähnlich können Sie Kohl in gesalzenes Wasser einlegen oder ihn reiben und leicht salzen und ihn dann für ein paar Minuten in den vorgeheizten Ofen geben, um die gasbildenden Stoffe zu entfernen.

3. Keimen von Hülsenfrüchten

Um die Verdaulichkeit von Bohnen und Erbsen zu erhöhen, lassen Sie sie nach dem Einweichen 2–3 Tage keimen. Während des Keimens werden Proteine und Stärke in leicht aufnehmbare Bestandteile zerlegt, was ihre Verdauung deutlich verbessert. Das Keimen setzt außerdem wertvolle Vitamine und Enzyme frei. Verwenden Sie für diesen Zweck zum Keimen geeignete Hülsenfrüchte, was normalerweise auf der Verpackung angegeben ist.

4. Deckel abnehmen und clever kochen

Beim Kochen von Kohl werden aromatische Stoffe freigesetzt, die Blähungen verursachen können. Wenn Sie ohne Deckel kochen, können diese Stoffe besser verdampfen. Nach dem Kochen von Hülsenfrüchten gießen Sie das Wasser ab und ersetzen es durch frisches. Entfernen Sie während des Kochens regelmäßig den Schaum, der sich an der Oberfläche bildet, und geben Sie in der Endphase etwas Apfelessig hinzu, was die Verdauung zusätzlich fördern kann.

5. Verwendung der richtigen Gewürze

Blähungen werden nicht immer nur durch die Bohnen oder den Kohl selbst verursacht, sondern oft durch die Gewürze, die bei der Zubereitung verwendet werden. Gewürze wie Knoblauch, schwarzer Pfeffer und geräuchertes Fleisch können den Magen belasten. Versuchen Sie stattdessen, dem Kohl Kümmel oder Fenchel hinzuzufügen, die gegen Blähungen helfen, und ersetzen Sie schwarzen Pfeffer durch Piment. Zu Linsen und Bohnen passen Kräuter wie Salbei, Thymian und Oregano. Getrocknete Meeresalgen, die Sie in Bioläden finden können, verbessern nicht nur den Geschmack der Gerichte, sondern unterstützen auch die Verdauung und schützen das Gefäßsystem.

Nutzen Sie diese einfachen Tricks und genießen Sie gesunde und schmackhafte Gerichte aus Kohl und Bohnen, ohne sich wegen Blähungen und unangenehmer Beschwerden Sorgen machen zu müssen.