Zwei Warnzeichen eines Herzinfarkts, die sich bis zu 24 Stunden vorher zeigen können

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Jan , 03. 01. 2026

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Ein Herzinfarkt oder ein plötzlicher Herzstillstand tritt oft unerwartet und ohne Vorwarnung auf. Eine neue wissenschaftliche Studie bringt jedoch eine hoffnungsvolle Erkenntnis – in vielen Fällen versucht der Körper bereits bis zu 24 Stunden im Voraus vor der Gefahr zu warnen. Und gerade das rechtzeitige Erkennen dieser Signale kann ein Leben retten.

Ein Infarkt muss nicht ohne Vorwarnung sein

Eine in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet Digital Health veröffentlichte Studie zeigte, dass bei bis zu 50 % der Menschen, die einen plötzlichen Herzstillstand erlitten, bereits mindestens ein warnendes Symptom am Tag vor dem Ereignis aufgetreten war. Diese Erkenntnisse bedeuten einen grundlegenden Fortschritt in der Prävention von Herzinfarkt und Herzstillstand – denn je früher wir Probleme erkennen, desto größer sind unsere Überlebenschancen.

„Die meisten Menschen sterben innerhalb weniger Minuten nach einem plötzlichen Herzstillstand, wenn dieser außerhalb eines Krankenhauses eintritt. Das rechtzeitige Erkennen der Symptome kann über Leben und Tod entscheiden.“

– Dr. Sumeet Chugh, Cedars-Sinai Medical Center

Was sind die häufigsten Symptome?

Das Forschungsteam analysierte Daten aus den US-Städten Ventura (Kalifornien) und Portland (Oregon), in denen Hunderte von Fällen plötzlicher Herzereignisse beobachtet wurden. Bei der Hälfte der Patienten traten am Tag vor dem Stillstand warnende Symptome auf. Diese unterschieden sich außerdem nach Geschlecht:

  • Männer: am häufigsten Brustschmerzen
  • Frauen: überwiegend Atemnot

Weitere mögliche Symptome:

  • beschleunigter Herzschlag
  • Schwindel
  • kurze Bewusstseinsverluste
  • grippeähnliche Symptome
  • Gefühl von Schwäche oder Ohnmacht

Wer ist am stärksten gefährdet?

Das Risiko eines plötzlichen Herzstillstands steigt deutlich bei Menschen, die an folgenden Erkrankungen leiden:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • ischämischer Herzkrankheit
  • Adipositas
  • oder eine familiäre Vorbelastung mit kardiovaskulären Erkrankungen haben

Jeder kann helfen: Wissen und Technologie

Bis zu 85 % der Fälle eines Herzstillstands werden durch Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) verursacht, die mit einem Defibrillator erfolgreich behandelt werden können, wenn er rechtzeitig eingesetzt wird. Die öffentliche Verfügbarkeit dieser Geräte (AED) an öffentlichen Orten kann die Überlebenschancen deutlich erhöhen – ebenso wie schnelles Handeln durch Umstehende.

In Zukunft können auch Smartwatches, Sensoren und Apps eine entscheidende Rolle spielen, die Unregelmäßigkeiten der Herzaktivität rechtzeitig erkennen können.

Warnzeichen, die Sie nicht ignorieren dürfen

Hier sind die wichtigsten Warnzeichen, auf die Sie achten sollten – insbesondere, wenn Sie irgendeinen Risikofaktor haben:

  • starke Brustschmerzen, die länger als ein paar Minuten anhalten
  • Atemnot oder Schwierigkeiten beim Atmen
  • plötzliches Schwitzen, Übelkeit oder Erbrechen
  • Schwäche, Schwindel oder Bewusstlosigkeit
  • ungewöhnlicher Herzrhythmus oder starkes Herzklopfen

Wenn bei Ihnen oder Ihren Angehörigen eines dieser Symptome auftritt, rufen Sie sofort den Rettungsdienst (155) an.

Infarkt in Zahlen: Statistiken, die für sich sprechen

  • 450 000 Menschen sterben jährlich in den USA an einem Herzstillstand
  • Alle 45 Sekunden ereignet sich in Europa ein solcher Vorfall
  • In Griechenland sterben außerhalb des Krankenhauses jährlich fast 80 000 Menschen an einem Herzstillstand

Diese Angaben zeigen, wie häufig und schwerwiegend diese Ereignisse sind – und wie wichtig es ist, vorbereitet und informiert zu sein.

Abschließend: Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers

Ein plötzlicher Herzstillstand ist heimtückisch und oft tödlich – muss aber nicht unerwartet sein. Wenn wir lernen, unseren Körper wahrzunehmen, ihm zuzuhören und frühzeitig auf erste Anzeichen von Problemen zu reagieren, können wir das Schlimmste verhindern.

👉 Teilen Sie diesen Artikel mit Freunden und Familie. Er kann ihnen das Leben retten – und genau darum geht es.

Hinweis: Dieser Artikel dient nicht als medizinische Beratung. Bei jeglichen gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich stets an Ihren Arzt oder an qualifiziertes medizinisches Personal.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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