Das beste Obst für einen gesunden Darm, feste Knochen und ausgeglichenen Blutdruck. Die alten Griechen aßen es seit Jahrtausenden

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Jan , 02. 01. 2026

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Getrocknete Feigen gehören zu den ältesten kultivierten Früchten der Welt. Schon im antiken Griechenland, Ägypten und Rom galten sie als wertvolle Energie-, Mineral- und Ballaststoffquelle. Sie wurden Sportlern, Soldaten und normalen Menschen serviert und bildeten einen wichtigen Bestandteil der täglichen Ernährung im Mittelmeerraum und im Nahen Osten.

Heute verbinden die meisten Menschen sie eher mit festlichem Backen oder Weihnachtspäckchen, was sehr schade ist. Getrocknete Feigen sind nämlich außergewöhnlich nahrhafte Früchte, die bei regelmäßiger und vernünftiger Konsumation die Verdauung, die Knochengesundheit und die richtige Funktion des Herzens unterstützen können.

Wie getrocknete Feigen entstehen und warum sie so nahrhaft sind

Feigen sind die Früchte des Feigenbaums (Ficus carica), eines für warme Regionen typischen Baumes. Nach der Ernte werden sie traditionell an der Sonne getrocknet, wobei ihnen Wasser entzogen wird, zugleich aber Nährstoffe und natürliche Zucker konzentriert werden. Dadurch haben getrocknete Feigen eine lange Haltbarkeit und einen intensiven, natürlich süßen Geschmack.

Bei richtiger Trocknung behalten Feigen den Großteil der Mineralstoffe, Ballaststoffe und Antioxidantien. So entsteht ein haltbares Lebensmittel, das man pur essen oder in der Küche auf Dutzende Arten verwenden kann.

Nährwerte getrockneter Feigen

Getrocknete Feigen liefern mehr Energie als frisches Obst, sind aber zugleich sehr nahrhaft.

  • 250–290 kcal pro 100 g
  • 9–10 g Ballaststoffe
  • hoher Kaliumgehalt
  • Kalzium, Magnesium und Phosphor
  • kleinere Mengen Eisen und Zink
  • Polyphenole mit antioxidativer Wirkung

Besonders hervorzuheben ist der Kalziumgehalt – getrocknete Feigen gehören zu den wenigen Früchten, die ihn in nennenswerter Menge enthalten. Daher sind sie eine geeignete Ergänzung der Ernährung für Personen, die Milchprodukte einschränken.

Wie getrocknete Feigen der Gesundheit zugutekommen

Unterstützung der Verdauung und eines gesunden Darms

  • fördern die regelmäßige Darmtätigkeit
  • helfen, Verstopfung vorzubeugen
  • fördern das Wachstum nützlicher Darmmikroflora

Feste Knochen und Muskeln

  • tragen zur Erhaltung eines normalen Knochenzustands bei
  • unterstützen die normale Muskelfunktion
  • unterstützen das Nervensystem

Blutdruck und Herz

Kalium hilft, den Blutdruck zu regulieren, und ist an der normalen Herzfunktion beteiligt. Antioxidantien tragen zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.

Werde ich von getrockneten Feigen zunehmen?

Getrocknete Feigen sind kalorienreich, können aber in vernünftigen Mengen Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Die empfohlene Portion sind 2–3 Feigen pro Tag.

  • sättigen
  • stillen das Verlangen nach Süßem
  • liefern Ballaststoffe und Mineralstoffe

Wer sollte vorsichtig sein

Eine Einschränkung ist ratsam bei Personen mit Diabetes, Insulinresistenz oder bei Diäten mit niedrigem Ballaststoffgehalt. Es ist sinnvoll, Feigen mit Proteinen oder Fetten zu kombinieren, zum Beispiel mit Joghurt, Nüssen oder Käse.

Wie man getrocknete Feigen in die Ernährung einbaut – praktische Rezepte

Haferbrei mit getrockneten Feigen und Nüssen

Zutaten: Haferflocken, 2 getrocknete Feigen, eine Handvoll Walnüsse, Milch oder Pflanzenmilch

Zubereitung: Feigen schneiden und zusammen mit den Nüssen zum fertigen Brei geben.

Salat mit Feigen und Ziegenkäse

Zutaten: Rucola, getrocknete Feigen, Ziegenkäse, Walnüsse, Olivenöl

Zubereitung: Feigen kurz in warmem Wasser einweichen, schneiden und dem Salat hinzufügen.

Joghurt-Dessert mit getrockneten Feigen

Zutaten: Naturjoghurt, 2–3 Feigen, ein Teelöffel Honig, Zimt

Zubereitung: Alles vermischen und als leichten Snack servieren.

Energie-Kugeln mit Feigen

Zutaten: getrocknete Feigen, Haferflocken, gemahlene Mandeln, Kakao

Zubereitung: Mixen, Kugeln formen und abkühlen lassen.

Fazit

Getrocknete Feigen sind ein nährstoffreiches Lebensmittel mit langer Geschichte. Sie unterstützen die Verdauung, die Knochengesundheit und das Herz, und bei vernünftigem Verzehr können sie ein natürlicher Bestandteil der täglichen Ernährung sein. Einige Stücke pro Tag reichen aus, damit sich ihr Nutzen zeigt.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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