Der Arzt, der 30 Jahre Krebs erforschte: Er behauptet, dass man Krebs durch die Befolgung dieser 7 Regeln verhindern kann

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Jan , 02. 01. 2026

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Krebs wird oft als genetische Erkrankung angesehen, aber Professor Thomas Seyfried – Biologe, Biochemiker und Genetiker – vertritt eine andere Auffassung. Nach mehr als 30 Jahren Forschung behauptet er, dass Krebs vorbeugbar ist und dass seine wahre Ursache nicht die Genetik, sondern Lebensstil und metabolische Störungen sind.

Seine Arbeit bringt einen völlig neuen Blick auf die Prävention und Behandlung von Krebs. Seiner Ansicht nach lassen sich Krankheiten durch Veränderung der Ernährung, des Lebensstils und bessere Fürsorge für Körper und Geist vorbeugen.

Krebs als metabolische Störung

Professor Seyfried weist darauf hin, dass die meisten Krebsarten einen gemeinsamen Ursprung – geschädigte Mitochondrien – haben, die den energetischen Stoffwechsel der Zellen stören. Das bedeutet, dass wir durch Veränderung der Ernährung und der Umgebung, in der wir leben, das Risiko für die Entstehung von Krebs beeinflussen können.

Er verweist auch auf den inspirierenden Fall des Patienten Pablo Kelly, bei dem eine aggressive Form eines Gehirntumors diagnostiziert wurde. Dieser lehnte die klassische Behandlung ab und wählte den metabolischen Ansatz – den Umstieg auf eine <strong;kohlenhydratarme, ketogene Ernährung. Nach drei Jahren hatte sich der Tumor so weit verkleinert, dass er operiert werden konnte, nach derer er sich vollständig erholte.

7 Regeln, wie man Krebs laut Dr. Seyfried vorbeugt

1. Halten Sie den Blutzuckerspiegel stabil

Hohe Glukose- und Insulinspiegel können krebsartige Zellen „füttern“. Laut Seyfried ist es entscheidend, Zucker, Weißbrot, Süßigkeiten, Wurstwaren und industriell verarbeitete Lebensmittel zu vermeiden. Diese Lebensmittel verursachen chronische Entzündungen und erhöhen das Krebsrisiko.

Empfehlung: Konzentrieren Sie sich auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Gemüse, Ballaststoffen, hochwertigen Proteinen und gesunden Fetten.

2. Probieren Sie die ketogene Diät

Dr. Seyfried ist Befürworter der ketogenen Diät – einer Ernährungsweise mit niedrigem Kohlenhydratanteil und hohem Anteil gesunder Fette. Der Körper nutzt dann Fette und Ketone statt Glukose als Hauptenergiequelle.

Krebszellen sind auf Zucker angewiesen, und wenn man ihnen diesen entzieht, können sie sich nicht teilen und wachsen. Die ketogene Ernährung fördert außerdem die Entgiftung und verbessert die Funktion der Mitochondrien.

Empfohlene Lebensmittel:

  • Nüsse, Samen, Olivenöl
  • Avocado, Fische, Eier
  • Blatt- und Wurzelgemüse
  • Kokosöl und Butter von grasgefütterten Kühen

Bevor Sie mit der Diät beginnen, sollten Sie die Veränderung mit einem Arzt oder einem Ernährungsexperten besprechen.

3. Reduzieren Sie Entzündungen im Körper

Chronische Entzündungen sind ein stiller Feind der Gesundheit. Laut Dr. Seyfried stehen sie hinter vielen Krankheiten – einschließlich Krebs. Er empfiehlt daher einen entzündungshemmenden Lebensstil:

  • verarbeitete Lebensmittel und überschüssigen Zucker meiden,
  • Lebensmittel mit starker entzündungshemmender Wirkung essen: Kurkuma, Ingwer, grüner Tee, fetter Fisch, Knoblauch,
  • mehr Bewegung, Schlaf und seelische Ausgeglichenheit in den Alltag integrieren.

4. Fasten Sie regelmäßig

Der Professor betont die Bedeutung des regelmäßigen Fastens, das den Zuckerspiegel senkt und die Bildung von Ketonen anregt. Diese können krebsartige Zellen nicht als Energiequelle nutzen.

Fasten fördert außerdem die Autophagie – einen Prozess, bei dem der Körper beschädigte Zellen „aufräumt“ und gesundes Gewebe erneuert.

Tipp: Beginnen Sie mit intermittierendem Fasten (z. B. 16 Stunden ohne Nahrung, 8‑stündiges Essensfenster).

5. Reduzieren Sie Stress und gönnen Sie sich seelische Ruhe

Chronischer Stress schädigt die Mitochondrien, erhöht den Kortisolspiegel und löst Entzündungen aus. Seyfried betont daher die Wichtigkeit der seelischen Ausgeglichenheit – Ruhe, Meditation und Zeit für sich selbst.

Probieren Sie Atemübungen, Spaziergänge in der Natur, Lesen oder Yoga. Körper und Geist benötigen Regeneration, damit sie richtig funktionieren können.

6. Bewegen Sie sich jeden Tag

Regelmäßige Bewegung hilft dem Körper, überschüssige Glukose zu verbrennen, stärkt das Immunsystem und senkt das Stressniveau. Bewegung verbessert die Funktion der Mitochondrien, die für die zelluläre Energie und den Schutz vor Krebs entscheidend sind.

Sie müssen keinen Marathon laufen – 30 Minuten zügiges Gehen, Radfahren oder leichte Übungen täglich reichen aus.

7. Schlafen Sie ausreichend und erholsam

Laut Dr. Seyfried ist Schlaf der Schlüssel zur Regeneration des Körpers. In der Nacht werden Zellen repariert, das Immunsystem erneuert und der Körper von Toxinen gereinigt. Schlafmangel schwächt die Abwehrkräfte und stört das hormonelle Gleichgewicht.

Empfehlung: Gönnen Sie sich 7–9 Stunden erholsamen Schlaf in einem gut gelüfteten Raum ohne blaues Licht und Elektronik.

Abschließende Gedanken von Professor Seyfried

Dem Wissenschaftler zufolge gibt es zuverlässige Wege, das Krebsrisiko deutlich zu senken. Prävention beginnt im Alltag – durch gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, Schlaf und einen ausgeglichenen Geist.

Dr. Seyfried weist auch darauf hin, dass Krebs in der Vergangenheit unter traditionellen afrikanischen Stämmen äußerst selten war, und zwar gerade wegen ihres natürlichen Lebensstils und einer Ernährung ohne industriell verarbeitete Lebensmittel.

Daraus ergibt sich eine einfache Botschaft: Durch Veränderung des Lebensstils können wir das Krebsrisiko senken und unsere Gesundheit stärken.