Die Pflanze, die noch viel wirksamer als Knoblauch ist - senkt den Blutdruck und wirkt Wunder beim Blutzucker.

0
(0)

Jan , 02. 01. 2026

Artikelinhalt

Dill kennen wir vor allem als beliebtes Gewürz für Soßen, Suppen oder beim Einlegen von Gurken. Nur wenige wissen jedoch, dass dieses Heilkräut viel mehr kann als nur Mahlzeiten zu würzen. Schon unsere Vorfahren wussten, dass Dill eine reiche Quelle wertvoller Stoffe ist und deutliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Er wird sogar in mancher Hinsicht als wirksamer als Knoblauch bezeichnet.

Warum Dill so besonders ist

Dill enthält eine ganze Palette an Vitaminen und Mineralstoffen. Man findet darin Vitamin C, E, B-Vitamine, aber auch Eisen, Kalzium, Magnesium, Zink oder Kupfer. Dadurch wirkt er als starker Antioxidans, der die Zellen vor Schäden durch freie Radikale schützt und die Abwehrkräfte des Körpers unterstützt.

  • Antioxidans – Vitamin C und E schützen den Körper vor oxidativem Stress.
  • Mineralstoffe – Eisen fördert die Blutbildung, Kalzium und Magnesium kommen Knochen und Nervensystem zugute.
  • B-Vitamine – sorgen für eine richtige Funktion des Stoffwechsels und der Nerven.

Antibakterielle Wirkungen und Stärkung des Immunsystems

Dill hat nachweislich antibakterielle Eigenschaften. Er hilft, die Vermehrung pathogener Bakterien zu verhindern und stärkt das Immunsystem. Er bewährt sich zum Beispiel bei Zahnfleischentzündungen, Verschleimung oder Husten.

Für schnelle Linderung wird das Kauen von Dill­samen empfohlen, die Bakterien auf der Zunge und im Mund abtöten können.

Dill und Blutdruck

Eine der interessantesten Eigenschaften des Dills ist seine Fähigkeit, gefäßerweiternd zu wirken – also die Gefäße zu erweitern. Ein Stoff namens Apiol beeinflusst das parasympathische Nervensystem und verbessert den Blutfluss. Das Ergebnis ist:

  • Senkung des Blutdrucks,
  • geringere Belastung für das Herz,
  • bessere Durchblutung des Herzmuskels.

Der regelmäßige Verzehr von Dill wird daher Menschen mit hohem Blutdruck empfohlen, aber er ist auch für diejenigen vorteilhaft, die die Gesundheit von Gefäßen und Herz unterstützen möchten.

Dill und Blutzucker

Dill enthält Vanadium – ein Spurenelement, das den Kohlenhydratstoffwechsel unterstützt und eine insulinähnliche Wirkung hat. Dadurch kann er helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und gleichzeitig die Cholesterinbildung in der Leber zu reduzieren.

Für Menschen, die mit hohem Blutzuckerspiegel oder Stoffwechselstörungen zu kämpfen haben, ist Dill somit ein willkommener Helfer.

Dill und die Harnwege

Harnwegsinfektionen gehören zu den häufigen Gesundheitsproblemen. Häufigster Verursacher ist das Bakterium E. coli, gegen das Dill sehr wirksam ist. Wenn Sie unter häufigen Entzündungen leiden, können Sie einen Sud aus Dill­samen ausprobieren – entweder als Getränk oder als Zusatz zum Bad.

Rezept für einen Sud: 30 g Dillsamen etwa 15 Minuten in 1 Liter Wasser kochen.

kopr

Dilltee – einfaches Rezept

Dill können Sie sich auch in Form von Tee gönnen. Gießen Sie einfach zwei Teelöffel getrockneten Dill oder Blätter mit 3 dl kochendem Wasser auf und lassen Sie ihn mindestens 10 Minuten ziehen. Der Tee hilft bei der Verdauung, unterstützt die Atemwege und beruhigt den Organismus.

Dill als täglicher Helfer

Die regelmäßige Aufnahme von Dill in den Speiseplan kann viele gesundheitliche Vorteile bringen. Er unterstützt die Senkung des Blutdrucks, hilft, den Blutzucker zu regulieren, wirkt antibakteriell und fördert die Verdauung sowie die Harnwege.

Außerdem wird er auch bei Problemen mit Übergewicht, zur Reduktion von Cellulite, bei Entzündungen oder zur Unterstützung der Vitalität eingesetzt. Es ist also eine Heilpflanze, die weit mehr Aufmerksamkeit verdient als nur als Bestandteil einer Dillsoße.

Fazit

Dill wird zu Recht als großer Schatz der Natur angesehen. Er ist preiswert, verfügbar und dennoch sehr wirksam. Wenn Sie ihn nicht nur als Gewürz, sondern auch in Form von Tee oder Sud in Ihren Speiseplan aufnehmen, können Sie einen großen Schritt für Ihre Gesundheit tun.

Was denken Sie – kannten Sie alle heilenden Wirkungen des Dills, oder verwenden Sie ihn bisher nur in der Küche?

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
0
(0)