Eine unscheinbare Heilpflanze für eine gesunde Verdauung, schöne Haut und Linderung bei Allergien

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Jan , 02. 01. 2026

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Liebstöckel (Levisticum officinale) ist ein aromatisches Kraut mit ausgeprägtem Geschmack, das nicht nur in der Küche, sondern auch in der Volksheilkunde Verwendung gefunden hat. Obwohl sein Duft durch das Gewürz „Maggi“ bekannt ist, wissen viele Menschen noch immer nicht, wie vielfältig seine Anwendung für die Gesundheit ist. Liebstöckel kann die Verdauung unterstützen, bei Allergien helfen, den Hautzustand verbessern und sogar die Entgiftung des Körpers fördern.

Ursprung und Wissenswertes

Liebstöckel stammt aus Zentralasien, wird aber heute in Europa häufig angebaut. Er erreicht eine Höhe von bis zu 120 cm und lässt sich neben dem Beet auch in einem Topf auf der Fensterbank kultivieren. Früher galt er als „Liebeskraut“ und man glaubte, er habe aphrodisierende Wirkungen und fördere die Fruchtbarkeit. In der Küche werden vor allem die Blätter verwendet, doch auch seine Wurzel und Samen haben heilende Wirkungen.

Gesundheitliche Wirkungen des Liebstöckels

  • Unterstützung der Verdauung: Liebstöckel regt die Bildung von Verdauungssäften an, lindert Blähungen und fördert den Appetit.
  • Harntreibende Wirkung: Hilft bei der Ausscheidung überschüssigen Wassers aus dem Körper, was bei Ödemen und Bluthochdruck nützlich ist.
  • Linderung bei Allergien: Er enthält Quercetin, einen natürlichen Wirkstoff, der als Antihistaminikum wirkt und Allergiesymptome – von Schnupfen bis Juckreiz der Augen – lindern kann.
  • Hautpflege: Auflagen aus Blättern helfen bei Akne, Ekzemen und Psoriasis.
  • Entgiftung des Körpers: Unterstützt die Ausscheidung von Schadstoffen und verbessert die Nierenfunktion.
  • Wirkung gegen Bakterien: Hat natürliche antibiotische Eigenschaften und kann bei Infektionen durch E. coli oder Salmonellen helfen.

Wie man Liebstöckel verwendet

Liebstöckel ist ein vielseitiger Helfer, der sowohl in der Küche als auch für hausgemachte Heilrezepte geeignet ist:

  • In der Küche: Frische oder getrocknete Blätter eignen sich für Suppen, Brühen, Soßen, Kartoffelgerichte und Fleischgerichte. Sie verleihen ihnen einen unverwechselbaren Geschmack und Aroma.
  • Tee aus der Wurzel: Übergießen Sie einen Teelöffel getrockneter Wurzel mit 250 ml heißem Wasser, lassen Sie 10 Minuten ziehen und trinken Sie ihn bei Verdauungsbeschwerden.
  • Auflagen aus Blättern: Gekochte Blätter leicht abkühlen lassen und bei Hautproblemen auf die betroffenen Stellen auflegen.
  • Tinktur: Wird durch Mazeration der zerkleinerten Wurzel in Alkohol hergestellt und zur inneren sowie äußeren Anwendung verwendet.

Liebstöckel, Kräuter bei Allergien, natürliche Behandlung, Unterstützung der Verdauung

Anbau des Liebstöckels

Liebstöckel ist eine anspruchslose Staude, die einen sonnigen Standort und durchlässigen Boden benötigt. Er wächst schnell und kann bereits einige Monate nach der Aussaat geerntet werden. Die Blätter lassen sich trocknen oder einfrieren für eine ganzjährige Nutzung. Die Wurzel wird im Herbst des zweiten Jahres der Kultivierung geerntet.

Warnhinweis

Bei übermäßigem Verzehr kann Liebstöckel die Nieren reizen, daher sollte er maßvoll verwendet werden, insbesondere bei Menschen mit Erkrankungen des Harntrakts. Schwangere Frauen sollten Liebstöckel meiden, da er Wehen auslösen kann.

Fazit

Liebstöckel ist ein Kraut, das mehr Aufmerksamkeit verdient. Es ist nicht nur ein hervorragendes Würzmittel für Speisen, sondern auch ein wirkungsvoller Helfer für die Gesundheit – von der Unterstützung der Verdauung über Linderung bei Allergien bis hin zur Hautpflege. Wenn Sie nach einer natürlichen Methode suchen, Ihre Gesundheit zu verbessern und Ihren Speiseplan zu bereichern, sollte Liebstöckel in Ihrem Haushalt auf keinen Fall fehlen.

Dieser Artikel hat nur informativen Charakter und ersetzt keine professionelle medizinische Betreuung.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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