Ginkgo biloba – ein Kraut für gesunde Augen, Gehirn und Gedächtnis

0
(0)

Jan , 02. 01. 2026

Artikelinhalt

Es gibt eine Pflanze, die das Gedächtnis verbessert, das Sehen unterstützt, das Herz schützt und dem Altern entgegenwirkt. Sie heißt Ginkgobaum (Ginkgo biloba) – ein uralter Baum, der vor mehr als 200 Millionen Jahren auf der Erde erschien. Heute gilt er als wirksamstes natürliches Mittel für ein gesundes Gehirn und gesunde Augen und ist dabei für jeden erschwinglich.

Warum der Ginkgobaum so außergewöhnlich ist

Der Ginkgobaum gehört zu den ältesten lebenden Pflanzen der Welt. In der traditionellen chinesischen Medizin wird er seit Tausenden von Jahren verwendet, vor allem zur Verbesserung der Durchblutung, des Gedächtnisses und der kognitiven Funktionen. Seine Blätter enthalten mehr als 60 aktive Substanzen, die starke antioxidative, entzündungshemmende und gefäßwirksame Effekte haben.

Die wichtigsten davon sind:

  • Flavonoide (Amentoflavon, Quercetin, Kaempferol, Bilobetin) – schützen Zellen vor Schäden,
  • Terpene (Bilobalid, Ginkgolid) – verbessern den Blutfluss und die Sauerstoffversorgung,
  • Vitamin C – unterstützt das Immunsystem und die Geweberegeneration.

Dank dieser Kombination hat der Ginkgobaum einen positiven Einfluss auf Gehirn, Augen, Herz und das Nervensystem.

Ginkgobaum für besseres Sehen und gesunde Augen

Die regelmäßige Einnahme von Ginkgo verbessert die Durchblutung der Gefäße der Netzhaut und fördert die Sauerstoffzufuhr zu den Augen. Damit hilft er, scharfes Sehen zu erhalten und kann die Symptome von altersbedingten Sehstörungen lindern – zum Beispiel altersbedingte Makuladegeneration oder Grauer Star.

Der Ginkgobaum schützt das Sehvermögen auch vor oxidativem Stress, der die Augen-Zellen schädigt. Daher gilt er als eines der besten natürlichen Ergänzungsmittel für gesunde Augen.

Ginkgobaum für Gehirn, Gedächtnis und Konzentration

Dank seines Einflusses auf die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des Gehirns verbessert Ginkgo Gedächtnis, Konzentration und Denkgeschwindigkeit. Er hilft Studierenden beim Lernen und älteren Menschen, die den altersbedingten Gedächtnisverlust verlangsamen möchten.

Forschungen bestätigen, dass Ginkgo:

  • den Gehirnstoffwechsel verbessert,
  • die Widerstandsfähigkeit von Nervenzellen gegen Sauerstoffmangel erhöht,
  • Müdigkeit reduziert und die geistige Leistungsfähigkeit steigert,
  • als natürlicher Antioxidans wirkt und Gehirnzellen vor freien Radikalen schützt.

Weitere Vorteile des Ginkgobaums

  • lindert Kopfschmerzen und Migräne,
  • hilft beim Raynaud-Syndrom und bei schlechter Durchblutung der Extremitäten,
  • fördert die Gesundheit von Herz und Gefäßen,
  • trägt zur Verbesserung der sexuellen Funktion bei Männern und Frauen bei,
  • kann bei Multipler Sklerose und Asthma unterstützend wirken,
  • hat entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen.

Wie man Tee aus Ginkgo zubereitet

Zutaten:

  • 1 Teelöffel getrockneter Ginkgo-Blätter,
  • 250 ml kochendes Wasser.

Zubereitung:

  1. Gehackte, getrocknete Blätter in eine Tasse geben.
  2. Mit kochendem Wasser übergießen.
  3. 8–10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.

Trinken Sie 2 Tassen Tee täglich, am besten morgens und nachmittags.

Tipp: Ginkgo-Tee sollte langfristig eingenommen werden – für deutlichere Wirkungen mindestens 6–8 Wochen.

Hinweis

Obwohl Ginkgo sehr nützlich ist, sollten Sie es nicht in übermäßigen Mengen einnehmen. Wenn Sie blutgerinnungshemmende Medikamente einnehmen, konsultieren Sie zuerst Ihren Arzt – Ginkgo kann deren Wirksamkeit beeinflussen.

Zusammenfassung

Ginkgo (Ginkgo biloba) wird zu Recht als Kraut für Gehirn und Augen bezeichnet. Es verbessert die Durchblutung, schützt vor freien Radikalen, stärkt Gedächtnis und Konzentration und erhält das Sehvermögen auch im höheren Alter scharf.

Wenn Sie auf natürliche Weise Gedächtnis, Konzentration und Augengesundheit unterstützen möchten, integrieren Sie Ginkgo in Ihre tägliche Routine.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
0
(0)