Artikelinhalt
<pKalte Hände und Füße plagen ab und zu jeden. Meistens handelt es sich nur um eine natürliche Reaktion des Körpers auf eine kalte Umgebung. Wenn jedoch Ihre Gliedmaßen ständig und ohne ersichtlichen Grund kalt werden, kann das ein Warnsignal sein. Ärzte weisen darauf hin, že dauerhaft kalte Hände und Füße eine ernsthafte Erkrankung aufdecken können. Daher sollte dieses Symptom nicht unterschätzt werden.
Häufigste Ursachen für kalte Hände und Füße
Es gibt mehrere Gesundheitszustände, die dazu führen können, dass Ihre Gliedmaßen selbst bei normaler Umgebungstemperatur kalt bleiben:
- Schlechte Durchblutung – wenn das Blut nicht richtig in die Gliedmaßen fließt, bleiben diese kalt. Oft hängt das mit Erkrankungen des Herzens oder der Gefäße zusammen.
- Anämie – Eisen- oder Vitaminmangel führt zu einer schlechteren Sauerstoffübertragung, was sich in der Temperatur von Händen und Füßen zeigt.
- Diabetes – ein hoher Blutzuckerspiegel kann Nerven und Gefäße schädigen, was zu Durchblutungsstörungen führt.
- Raynaud-Syndrom – eine Erkrankung, bei der Gefäße überempfindlich auf Kälte oder Stress reagieren. Sie verengen sich und die Gliedmaßen werden extrem kalt.
- Hypothyreose – eine Funktionsstörung der Schilddrüse verlangsamt den Stoffwechsel und verschlechtert die Durchblutung des Körpers.
Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?
Wenn Sie dauerhaft kalte Hände und Füße haben, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Besonders dann, wenn weitere Warnsymptome auftreten:
- Kribbeln oder Taubheitsgefühle,
- Veränderung der Farbe der Gliedmaßen (blass, blau oder violett),
- Schmerzen beim Gehen oder in Ruhe,
- vollständiger Verlust der Sensibilität in den Fingern,
- allgemeine Müdigkeit, Haarausfall oder trockene Haut.
Wie Sie sich zu Hause helfen können?
Wenn es sich nur um leichtere Beschwerden handelt, gibt es einige einfache Maßnahmen, um Linderung zu schaffen:
- tragen Sie warme Socken und Handschuhe,
- bewegen Sie sich regelmäßig und fördern Sie die Durchblutung,
- vermeiden Sie Stress, der die Symptome des Raynaud-Syndroms verschlimmern kann,
- trinken Sie ausreichend Flüssigkeit und essen Sie eisen- und vitaminreiche Lebensmittel,
- hören Sie mit dem Rauchen auf, da Rauchen den Zustand der Gefäße deutlich verschlechtert.
Vorbeugung und rechtzeitige Behandlung sind entscheidend
Kalte Hände und Füße müssen für sich genommen nicht unbedingt etwas Ernstes bedeuten. Wenn dieser Zustand jedoch regelmäßig auftritt und von weiteren Symptomen begleitet wird, ist es wichtig, ihn nicht zu unterschätzen. Ein rechtzeitiger Arztbesuch kann Erkrankungen aufdecken, die ohne Behandlung zu schweren Komplikationen führen könnten.
