Sanddorn – slowakisches Gold für Immunität, Herz und Lebergesundheit

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Jan , 02. 01. 2026

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Sanddorn ist eine Pflanze, die sich den Beinamen „slowakisches Gold“ verdient hat. Kein Wunder – ihre orangefarbenen Früchte sind buchstäblich vollgepackt mit Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien, die dem gesamten Organismus zugutekommen. Sie gehört zu den wertvollsten natürlichen Nährstoffquellen und wird zu Recht als der wahre König des Herbstes angesehen.

Was enthält Sanddorn?

Die Früchte des Sanddorns sind kleine, orangefarbene Beeren mit erfrischend saurem Geschmack. Auf den ersten Blick sehen sie vielleicht unscheinbar aus, aber im Inneren verbergen sie einen Reichtum, der sie zu einer der wertvollsten Superfoods macht.

Sanddorn enthält mehr als 190 bioaktive Stoffe, zu denen gehören:

  • 42 Lipidarten
  • 36 Flavonoide
  • 22 Fettsäuren
  • 18 Aminosäuren
  • 14 verschiedene Vitamine
  • 11 essentielle Mineralien und Spurenelemente

Es wird geschätzt, dass die Früchte des Sanddorns bis zu zehnmal mehr Vitamin C als eine Zitrone enthalten, was ihn zu einem der besten natürlichen Mittel zur Stärkung des Immunsystems macht. Außerdem enthält er B-Vitamine, die Vitamine A, E und K sowie Eisen, Magnesium, Zink, Mangan, Kupfer, Kalzium und Kalium.

Gesundheitliche Vorteile des Sanddorns

Sanddorn wird in der Volksmedizin seit Jahrhunderten verwendet und seine Wirkungen werden auch durch moderne Studien bestätigt. Sein regelmäßiger Verzehr bietet eine Reihe gesundheitlicher Vorteile:

  • Unterstützung der Immunabwehr – der hohe Gehalt an Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte des Körpers.
  • Herz und Gefäße – senkt den Blutdruck, hilft, den Cholesterinspiegel zu regulieren und schützt die Gefäßwände.
  • Leber und Verdauung – fördert die Ausschüttung von Galle und Verdauungsenzymen, verbessert die Darmfunktion.
  • Antioxidative Wirkungen – wirkt gegen freie Radikale und hilft, den Alterungsprozess zu verlangsamen.
  • Entzündungshemmende Wirkungen – ein Aufguss aus Beeren und Blättern lindert Beschwerden bei Gicht und Rheuma.
  • Förderung der Wundheilung – die Früchte beschleunigen die Geweberegeneration und wirken desinfizierend, was bei Verbrennungen oder Erfrierungen hilfreich ist.
  • Lindert Erkältungen – lindert Halsschmerzen, mildert trockenen Husten und stärkt bei Infektionen.

Kein Wunder, dass ein Volkswort sagt: „Wer behauptet, dass Gold nicht an Bäumen wächst, hat den Sanddorn im Herbst nie gesehen.“

Sanddorn-Tinktur – Hausrezept

Sanddorn kann in vielen Formen verwendet werden – als Öl, Tee, Sirup oder Marmelade. Sehr beliebt ist auch die Sanddorn-Tinktur, die besonders im Herbst und Winter ideal ist.

Zutaten:

  • 1 kg frische Sanddornbeeren
  • 1 Liter Alkohol (Wodka oder Schnaps)
  • 9 Esslöffel Zucker oder Honig

Zubereitung:

  1. Die Sanddornbeeren mit Zucker oder Honig bestreuen und kräftig zerdrücken.
  2. Die entstandene Masse in ein Glasgefäß geben, mit Gaze abdecken und etwa 3–4 Tage an einem warmen Ort stehen lassen, damit das Obst zu gären beginnt.
  3. Anschließend mit Alkohol übergießen, umrühren und erneut stehen lassen – dieses Mal mindestens einen Monat.
  4. Nach Ablauf dieser Zeit die Tinktur durch ein Tuch abseihen und in Flaschen füllen.

Das Ergebnis ist ein starkes Naturmittel, das löffelweise eingenommen als Stärkung des Immunsystems und zur Vorbeugung von Erkältungen dient.

Zusammenfassung

Sanddorn wird zu Recht „slowakisches Gold“ genannt. Seine Früchte sind eine Quelle außerordentlich hoher Mengen an Vitamin C, Mineralien und Antioxidantien, die das Immunsystem stärken, Herz, Leber und Gefäße schützen und die allgemeine Vitalität fördern. Eine hausgemachte Sanddorn-Tinktur stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, diese Wirkungen in den kalten Monaten zu nutzen.

👉 Wenn Sie einen natürlichen Weg zur Stärkung Ihrer Gesundheit suchen, nehmen Sie Sanddorn in Ihren Speiseplan auf – Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Eleuterokok

Eleutherokokk – Adaptogen gegen Stress und für ein starkes Immunsystem

Die Winterzeit setzt dem Immunsystem ordentlich zu. Kürzere Tage, Mangel an Sonnenlicht, Kälte, Stress und häufige Virusinfektionen führen dazu, dass wir uns müde, geschwächt und anfälliger für Krankheiten fühlen. Gerade in dieser Zeit greifen viele Menschen zu natürlichen Mitteln, die den Körper schonend und langfristig unterstützen können.

Eine der Heilpflanzen, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt, ist der stachlige Eleutherokokk, häufig als Sibirischer Ginseng bezeichnet. Es handelt sich nicht um echten Ginseng, sondern um eine Pflanze mit sehr ähnlichen Wirkungen, insbesondere was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, die Unterstützung des Immunsystems und die allgemeine Vitalität angeht.

Was ist Eleutherokokk und woher stammt er

Der Eleutherokokk (Eleutherococcus senticosus) stammt aus Regionen Ostasiens – Sibirien, Nordchina, Korea und Japan. In der traditionellen chinesischen und russischen Medizin wird er seit Hunderten von Jahren verwendet, insbesondere bei Menschen, die körperlicher und psychischer Belastung ausgesetzt sind.

Früher wurde der Eleutherokokk vor allem geschätzt bei:

  • Arbeitern, die unter extremen Bedingungen arbeiten
  • Soldaten und Polarforschern
  • Sportlern
  • Menschen mit langfristiger Erschöpfung

Heute wird der Eleutherokokk zu den sogenannten Adaptogenen gezählt – Substanzen, die dem Organismus helfen, sich besser an Stress und Belastungen anzupassen.

Wie der Eleutherokokk auf den Organismus wirkt

Der Eleutherokokk wirkt nicht sofort wie ein Stimulans, sondern harmonisiert die Körperprozesse allmählich und langfristig. Seine Wirkungen sind sanft, aber stabil.

Zu den Hauptwirkungen des Eleutherokokks gehören:

  • Unterstützung des Immunsystems, insbesondere in der Winterzeit
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress
  • Linderung von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unterstützung der mentalen Konzentration
  • Schnellere Regeneration nach einer Krankheit
  • Bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte und Infektionen

Eleutherokokk als winterliche Unterstützung des Immunsystems

Im Winter ist das Immunsystem erhöhten Belastungen ausgesetzt. Der Eleutherokokk unterstützt die Abwehrkräfte vor allem dadurch, dass er die Bildung von Abwehrzellen stimuliert, dem Körper hilft, Stress besser zu bewältigen, und die allgemeine Vitalität fördert.

Im Gegensatz zu schnellen Immunstimulanzien überfordert er den Organismus nicht, sondern arbeitet langfristig und auf natürliche Weise mit ihm.

Wie man Eleutherokokk richtig einnimmt

Tinktur

Die häufigste und sehr wirksame Form. Üblicherweise werden 20–30 Tropfen ein- bis zweimal täglich eingenommen, idealerweise morgens oder vormittags.

Tee aus der Eleutherokokk-Wurzel

Geeignet für diejenigen, die eine sanftere Anwendungsform bevorzugen. Ein Teelöffel getrockneter Wurzel wird 10–15 Minuten gekocht. Der Tee wird einmal täglich getrunken.

Kapseln oder Tabletten

Standardisierte Form mit genauer Dosierung, geeignet für regelmäßige und langfristige Einnahme.

Praktische Tipps für die winterliche Anwendung

  • Nehmen Sie Eleutherokokk in Kuren von 4–8 Wochen ein
  • Nach der Kur eine Pause einlegen
  • Mit ausreichend Schlaf und Bewegung kombinieren
  • Lässt sich gut mit Vitamin C, Zink oder Hagebutte kombinieren
  • Abends nicht einnehmen, kann leicht belebend wirken

Worauf man achten sollte

Der Eleutherokokk gilt allgemein als sicher, dennoch gibt es Situationen, die Vorsicht erfordern.

Wird nicht empfohlen:

  • bei unbehandeltem Bluthochdruck
  • bei akuten fieberhaften Erkrankungen
  • in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ohne Rücksprache mit einem Experten

Warum man dem Eleutherokokk gerade im Winter eine Chance geben sollte

Der Winter bedeutet nicht nur Kampf gegen Erkältungen. Es ist eine Zeit, in der der Körper Gleichgewicht, Energie und psychische Widerstandskraft braucht. Der Eleutherokokk wirkt nicht aufdringlich, sondern hilft dem Organismus, effizienter zu funktionieren.

Er ist geeignet für Menschen, die häufig müde sind, unter Druck arbeiten oder das Immunsystem auf natürlichem Wege stärken möchten.

Fazit

Der Eleutherokokk ist eine adaptogene Heilpflanze, die umfassende Unterstützung für das Immunsystem, die Energie und die psychische Widerstandskraft bietet, insbesondere in der herausfordernden Winterzeit. Bei richtiger Anwendung kann sie ein wertvoller Helfer für jeden sein, der dem Körper auf natürliche Weise helfen möchte, die kalten Monate zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein sofortiges Wundermittel, sondern um eine langfristige und sinnvolle Unterstützung des Organismus.

02. 01. 2026 Jan
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